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Mischkultur mit Erdbeeren: Gute Nachbarn und Pflanzplan

23.07.2023  /  Lesezeit: 13 Minuten

Eine Mischkultur mit Erdbeeren bringt dir einige Vorteile: Neben einer besseren Pflanzengesundheit steigt auch die Biodiversität in deinem Garten. Welche Pflanzen gute Nachbarn für Erdbeeren sind und welche du lieber an einen anderen Ort pflanzen solltest, erfährst du hier im Artikel. Zudem gibt's Tipps zur Fruchtfolge und Fruchtwechsel sowie Ideen und Beispiele für Mischkultur-Pflanzpläne mit Erdbeeren.

In diesem Artikel findest du:

  1. Erdbeeren anpflanzen: Standort & Boden
  2. Erdbeeren in der Mischkultur
  3. Erdbeeren: Gute Nachbarn
  4. Schlechte Nachbarn für Erdbeeren
  5. Mischkultur-Tabelle: Gute Nachbarn, Schlechte Nachbarn
  6. Fruchtfolge & Fruchtwechsel mit Erdbeeren
  7. Mischkultur-Pflanzplan mit Erdbeeren: Ideen & Beispiele
  8. PDF: Dein Pflanzplan mit Erdbeeren
  9. Häufig gestellte Fragen zu Erdbeeren in der Mischkultur

Auf einen Blick

Erdbeeren pflanzen: Standort, Pflanzabstand

  • Standort: sonniger bis halbschattiger Standort mit leichtem, durchlässigen Boden
  • Pflanzabstand: 20 x 30 cm
  • Achtung: Bei Staunässe, stickstoffreichen Böden und zu geringem Pflanzabstand werden Erdbeeren anfällig für Krankheiten wie z.B. Rhizomfäule, Wurzelfäule oder Grauschimmel!

Schlechte Nachbarn, Gute Nachbarn für Erdbeeren

  • Schlechte Nachbarn: Blumenkohl, Chinakohl, Grünkohl, Liebstöckel, Pak Choi, Palmkohl, Rosenkohl, Topinambur, Weißkohl, Wirsing
  • Gute Nachbarn: Buschbohne, Kresse, Knoblauch, Kohlrabi, Lauch, Melisse, Minze, Oregano, Physalis, Postelein, Radieschen, Rettich, Ringelblume, Rucola, Salat, Schnittlauch, Spinat, Zwiebeln

Erdbeeren anpflanzen: Standort & Boden

Erdbeerpflanzen bevorzugen je nach Sorte einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden sollte leicht und durchlässig sein, denn mit Staunässe kommen Erdbeeren nicht gut zurecht. Bei verdichteten Böden mit Staunässe werden sie anfälliger für Krankheiten und können sich leicht mit Pilzkrankheiten wie der Rhizomfäule (Phytophthora cactorum) oder der roten Wurzelfäule (Phytophthora fragariae) infizieren. Aber auch die schwarze Wurzelfäule ist bei ungünstigen Bodenbedingungen eine Gefahr, die durch verschiedene Pilze, Nematoden oder auch abiotische Faktoren ausgelöst werden kann.

Erdbeeren sind insgesamt recht anfällig für verschiedene Pilzkrankheiten. Neben den oben erwähnten werden sie auch recht häufig vom Grauschimmel, der Rot- und Schwarzfleckenkrankheit oder dem Mehltau befallen. Aber auch verschiedene Schädlinge lassen sich an der Erdbeerpflanze finden, wie beispielsweise der Erdbeerblütenstecher und Wurzelgallenälchen. Für gesündere und robustere Erdbeerpflanzen kann eine Mischkultur vorbeugend helfen. Mehr zum Anbau von Erdbeeren mit Tipps zum Erdbeeren pflanzen, pflegen und pflücken, findest du hier im Beitrag.

Erdbeeren in der Mischkultur

Damit deine Erdbeeren widerstandsfähig heranwachsen, ist die Pflanzung einer Mischkultur eine hilfreiche Methode. Mit einer großen Biodiversität im Beet sinkt die Wahrscheinlichkeit eines Befalls mit Krankheiten oder sogenannten Schädlingen. Dabei ist es jedoch wichtig, gute Nachbarn zu wählen, die die Erdbeerpflanzen stärken. Du solltest allerdings darauf achten, dass die Nachbarn nicht für die gleichen Krankheitserreger anfällig sind, da sonst ein Befall gefördert wird.

Erdbeerpflanze mit Mulch aus Rindenmulch
Erdbeerpflanzen wachsen recht klein und buschig. Im Sommer entwickeln sie kleine, zarte Blüten.

Wuchsform von Erdbeerpflanzen

Erdbeeren sind Flachwurzler und ihre Wurzeln entwickeln sich nur in den ersten 15 cm des Erdreichs. Daher sind sie empfindlich gegenüber Beikräutern und auch wenig konkurrenzstark. Zudem ist ihr Wuchs klein, kompakt und buschig, weshalb sie neben sehr hoch gewachsenen Pflanzen in Konkurrenz um Licht geraten können. Hier unterscheiden sich aber auch die Bedürfnisse verschiedener Erdbeersorten und Walderdbeeren stehen beispielsweise auch gerne mal halbschattig. Damit deine Erdbeerpflanzen gut gedeihen, wählst du am besten Pflanzen, die sie in der Wuchsform und im Nährstoffbedarf gut ergänzen.

Nährstoffbedarf: Erdbeeren sind Mittelzehrer

Erdbeeren haben einen hohen Bedarf an Kalium, werden dagegen bei einer starken Stickstoff-Düngung anfälliger für Krankheiten. Sie zählen zu den Mittelzehrern und haben generell nur einen moderaten Bedarf an Nährstoffen. Wie du deine Erdbeerpflanzen richtig düngst und welche Dünger in Frage kommen, kannst du hier im Beitrag nachlesen.

Obwohl sich Mittelzehrer und Schwachzehrer normalerweise gut mit starkzehrenden Pflanzen ergänzen, ist das bei Erdbeeren aufgrund der Nährstoffbedürfnisse ein wenig anders. Die meisten Starkzehrer haben nämlich einen hohen Stickstoffbedarf und müssen regelmäßig gedüngt werden, was den Erdbeeren nicht gut tut. Daher passen die meisten Starkzehrer nicht gut neben Erdbeerpflanzen.

Erdbeeren: Gute Nachbarn

In einer Mischkultur kann die Erdbeere von ihren Nachbarn profitieren. Je nachdem, welche Gartenbewohner oder Krankheiten dir Probleme bereiten, kannst du deine Erdbeerpflanzen mit den richtigen Pflanznachbarschaften unterstützen. Zudem nutzt du mit einer Mischkultur den Platz im Beet sowohl unterirdisch als auch oberirdisch gut aus. Welche Nachbarn bei welchen Krankheiten und Schädlingen helfen können, erfährst du im Folgenden:

reife Erdbeeren an der Pflanze
Mit den passenden Nachbarn förderst du die Gesundheit deiner Erdbeerpflanzen und steigerst deine Ernte. Bild von shonamcq auf Pixabay.

Buschbohnen und Erdbeeren zusammen pflanzen

Gut neben Erdbeeren passen Buschbohnen. Sie ergänzen Erdbeeren gut in ihrer Wuchsform, denn sie wachsen oberirdisch mehr in die Höhe. Unterirdisch bilden sie mitteltiefe bis tiefe Wurzeln, die den Erdbeerwurzeln nicht in die Quere kommen. Buschbohnen sind Teil der Leguminosen, die dafür bekannt sind, Stickstoff im Boden zu fixieren. Jedoch fixieren Buschbohnen deutlich weniger Stickstoff als Stangenbohnen und ziehen einen großen Teil ihres Bedarfs aus dem Boden. Daher eignen sich auch Stangenbohnen weniger gut als direkte Nachbarn für Erdbeeren, da die Erdbeerpflanzen sonst krankheitsanfälliger werden.

Kohlrabi, Rettiche und Kresse neben Erdbeeren

Kohlrabi kannst du auch gut neben Erdbeeren pflanzen. Kohlrabi soll helfen, Blattfleckenkrankheiten von den Erdbeeren fernzuhalten. Als einziger Vertreter der Kohle ist Kohlrabi ein guter Nachbar für Erdbeeren. Alle anderen Kohle zählen zu den schlechten Nachbarn. Zusammen mit der Gattung der Rettiche mit den Rettichen und Radieschen sowie der Kresse bilden sie die Ausnahme unter den Brassicaceen. Der Grund hierfür ist, dass diese Kulturen ebenfalls gerne auf leicht sandigen Böden wachsen. Im Gegensatz dazu mögen die meisten anderen Kohle eher mittelschwere, humose Böden mit viel Stickstoff. Durch ihren starken Geruch sind Kohlgewächse dafür bekannt, abschreckend auf hungrige Gäste wie Schnecken und Blattläuse zu wirken. Weitere Tipps zum Schnecken bekämpfen und vorbeugen findest du hier im Artikel.

Erdbeeren und Zwiebeln als gute Nachbarn

Zwiebelgewächse wie Lauch, Frühlingszwiebeln und Zwiebeln sind meist eine gute Idee in einer Mischkultur. Durch ihren starken Duft halten sie zahlreiche Schädlinge wie beispielsweise Schnecken oder Blattläuse aus deinen Beeten fern, die gerne mal an den Erdbeeren knabbern. Aber auch Pilzkrankheiten sollen Zwiebelgewächse vorbeugen. Zudem ergänzen sie sich in ihren Bedürfnissen an den Boden gut, da Lauch und Zwiebeln auch gerne auf leicht sandigen Böden stehen. Zwiebeln lockern mit ihren Knollen zusätzlich den Boden auf, was für einen guten Wasserabfluss sorgt. Darüber freuen sich die Erdbeeren, da sie Staunässe gar nicht mögen. Zudem sagt man Zwiebelgewächsen nach, das Wachstum und den Geschmack deiner Erdbeeren zu verbessern.

Erdbeeren und Knoblauch zusammen pflanzen

Knoblauch ist ein weiterer Vertreter der Zwiebelgewächse, der sehr gut neben Erdbeeren gepflanzt werden kann. Erdbeeren zusammen mit Knoblauch zu pflanzen ist wohl einer der beliebtesten Mischkulturen mit Erdbeeren. Das nicht ohne Grund, denn Knoblauch soll zahlreiche Krankheiten und Schädlinge aus deinen Beeten fernhalten. Durch seinen intensiven Geruch werden Milben, Bakterien, Pilze, verschiedene Insekten und Mäuse ferngehalten und sorgen so für eine gute Pflanzengesundheit. Zudem ergänzen sich diese beiden Pflanzen perfekt als Nachbarn durch ihre Wuchsform. Knoblauch bildet tiefere Wurzeln als Erdbeeren, wodurch sie nicht um Nährstoffe konkurrieren. Auch in ihrer oberirdischen Wuchsform kommen sich diese beiden Kulturen nicht in die Quere.

Erdbeeren in der Mischkultur mit Knoblauch
Knoblauch und Erdbeeren sind eine beliebte Mischkultur, die einige Krankheiten und Schädlinge aus deinem Beet fernhält. Bild von Irina auf Pixabay.

Salate und Spinat neben Erdbeeren setzen

Erdbeeren sind Bodenbedecker, die aber auch gut mit anderen bodenbedeckenden Kulturen gepflanzt werden können. Die Ausläufer der Erdbeeren suchen sich ihren Weg und wachsen um die anderen Pflanzen herum. Gute Nachbarn sind hier beispielsweise Feldsalat, Gartensalat und Spinat. Hast du ein Problem mit Ameisen im Beet, kann Feldsalat helfen, diese fernzuhalten. Zudem ergänzt er sich gut mit Erdbeeren, da er tiefe Wurzeln bildet, die den Boden lockern und somit drainieren. Gartensalat soll Erdflöhe von seinen Nachbarn fernhalten, jedoch solltest du hier darauf achten, den Salat nicht zu dicht an die Erdbeeren zu pflanzen. Gartensalat hat nämlich meist auch nur recht flache Wurzeln. Postelein und Rucola sind gute Nachbarn, die du auch im Winter neben deine Erdbeeren säen kannst. Besonders Erdbeersorten, die große Früchte ausbilden und sehr viel Licht benötigen, profitieren von einer niedrigen Beipflanzung, die keinen Schatten wirft.

Physalis und Erdbeeren zusammen pflanzen

Physalis liebt ebenso wie Erdbeeren sandige Standorte, daher ergänzen sich diese Pflanzen gut als Nachbarn im Beet. Zudem ist Physalis eine mittelzehrende Pflanze, die nur wenig Dünger benötigt. Das passt gut zu Erdbeeren, denn andere Nachschattengewächse zählen zu den Starkzehrern und brauchen deutlich mehr Nährstoffe (vor allem aber Stickstoff) und damit Dünger. Damit kommen Erdbeeren aber nur bedingt klar. Am besten gibst du deiner Andenbeere ein Rankgerüst, damit sie gut in die Höhe wächst und nicht auf die Erdbeeren fällt. Neben hochwachsenden Pflanzen solltest du Erdbeersorten wählen wie z.B. Walderdbeeren, die auch mit Halbschatten noch leckere, süße Früchte ausbilden.

Welche Kräuter passen neben Erdbeeren?

Erdbeerblüte mit Marienkäfer
Nicht nur Kräuter und Blumen locken Insekten an. Auch die Blüten der Erdbeerpflanze ist attraktiv für Insekten wie den Marienkäfer. Bild von Artur Pawlak auf Pixabay.

Kräuter und Blumen in einer Mischkultur bringen einen großen Mehrwert. Zum Einen bilden sie Blüten aus, die Bestäuber anziehen und ihnen Nahrung liefern. Zum Anderen haben die meisten Kräuter und Blumen einen recht starken Duft, der zahlreiche Krankheiten und Schädlinge fernhält. Alles in Allem tragen sie zu einer guten Pflanzengesundheit im Beet bei und unterstützen Gemüsepflanzen in ihrem Wachstum.

Neben Erdbeeren passen Ringelblumen, die vor hungrigen Bodenlebewesen wie Nematoden und Drahtwürmern schützen. Schnittlauch ist ebenfalls ein passendes Kraut für dein Erdbeerbeet. Als Zwiebelgewächs wirkt Schnittlauch gegen verschiedenste Krankheiten und Schädlinge, soll aber vor allem Pilzkrankheiten fernhalten. Minze ist auch ein guter Nachbar neben Erdbeeren, um Ameisen und Käfer fernzuhalten. Hier solltest du allerdings beachten, dass Minzpflanzen ein recht starkes Wurzelwachstum haben. Pflanze Minze daher nur mit einer Wurzelsperre neben deine Erdbeerpflanzen, damit diese nicht überwuchert werden. Melisse und Oregano harmonieren ebenfalls sehr gut mit Erdbeerpflanzen.


Unser Tipp: Mit dem Ertragsrechner kannst du den Ertrag pro Quadratmeter ausrechnen lassen, den du an Gemüse aus deinen Beeten erwarten kannst. Andersrum kannst du aber auch berechnen, wie viel Fläche du für einen bestimmmten Ertrag benötigen würdest. Besonders für angehende Selbstversorger:innen ein interessantes Tool!


Schlechte Nachbarn für Erdbeeren

Pflanzen, die nicht gut neben Erdbeeren passen, sind vor allem Brassicaceen. Blumenkohl, Brokkoli, Chinakohl, Grünkohl, Kopfkohl, Pak Choi, Palmkohl, Rosenkohl und Wirsing sind keine guten Nachbarn für Erdbeerpflanzen. Zum Einen haben diese Kohle ganz andere Bedürfnisse an den Boden und stehen gerne auf mittelschweren bis schweren Böden. Dagegen mögen Erdbeeren sandige Böden und auf schweren Böden steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie an Wurzelfäule erkranken. Zum Anderen ist auch das Nährstoffbedürfniss unterschiedlich und Kohle brauchen recht viel Stickstoff. Auch das mögen Erdbeeren nicht und reagieren mit einer höheren Anfälligkeit für Krankheiten. Du siehst, diese Kombination fördert Krankheiten und Schädlinge in deinem Beet! Zudem ziehen diese beiden Kulturen auch noch ähnliche Schaderreger an. Diese Kombination zieht beispielsweise den Kohlweißling an, der gerne Kohl- und Erdbeerblätter verspeist. Aber auch Pilzkrankheiten breiten sich gerne an diesen beiden Kulturen aus, wodurch ein Befall und die Ausbreitung beschleunigt werden. Falls du die Vermutung hast, dass deine Erdbeerpflanzen von einer Krankheit befallen sind, findest du hier im Artikel eine Übersicht zu den häufigsten Pflanzenkrankheiten.

Weitere schlechte Nachbarn für Erdbeerpflanzen sind Topinambur und Liebstöckel. Topinambur hat ein sehr starkes Wurzelwachstum und würde die Erdbeeren überwuchern. Liebstöckel wird nachgesagt, generell kein guter Partner in einer Mischkultur zu sein, da er von seinen Wurzeln wachstumshemmende Stoffe aussondert.

Mischkultur-Tabelle: Gute Nachbarn, Schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn Schlechte Nachbarn
Buschbohne Blumenkohl
Kresse Chinakohl
Knoblauch Grünkohl
Kohlrabi Liebstöckel
Lauch Pak Choi
Melisse Palmkohl
Minze Rosenkohl
Oregano Topinambur
Physalis Weißkohl
Postelein Wirsing
Radieschen und Rettich
Ringelblume
Rucola
Salat (Feldsalat, Gartensalat)
Schnittlauch
Spinat
Zwiebeln

Fruchtfolge & Fruchtwechsel mit Erdbeeren

Fruchtfolge und Fruchtwechsel sind zwei wichtige Methoden im Anbau von Gemüse, um den Boden gesund zu erhalten. Falls du nicht weißt, was Fruchtwechsel und Fruchtfolge ist, kannst du mehr dazu hier im Beitrag nachlesen. Erdbeeren sind nicht selbstverträglich (Ausnahme: Walderdbeeren). Erdbeeren brauchen ihre Zeit, bis sie richtig angekommen sind und bringen erst im zweiten und dritten Jahr nach der Pflanzung den größten Ertrag. Nach dem dritten Jahr muss der Standort gewechselt werden. Eine Anbaupause von 3 bis 4 Jahren solltest du auf jeden Fall einhalten, um Krankheiten, Schädlingen und Bodenmüdigkeit vorzubeugen. Gute Vor- und Nachfrüchte sind zahlreiche Gemüsearten, da Erdbeeren zu den Rosengewächsen gehört. Für eine abwechslungsreiche Fruchtfolge kannst du also verschiedenste Gemüsepflanzen wählen, um dem Boden Abwechslung zu bieten. Da Erdbeeren Mittelzehrer sind passen Schwachzehrer, aber auch Starkzehrer in eine gute Fruchtfolge.

Mischkultur-Pflanzplan mit Erdbeeren: Ideen & Beispiele

Als Inspiration findest du hier einige Beispiel-Pflanzpläne für deine Mischkultur mit Erdbeeren.


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Autor:in

Marie

Marie ist studierte Agrarwissenschaftlerin der Uni Hohenheim. Ihre Schwerpunkte liegen besonders auf ökologischer Landwirtschaft und Permakultur. Um den Menschen Wissen über ökologische Zusammenhänge und Alternativen zur bisherigen Landnutzung aufzuzeigen, schreibt sie Artikel für Fryd. Unsere momentanen Wirtschaftssysteme, besonders in der Landwirtschaft, haben zahlreiche negative Auswirkungen auf die Natur und destabilisiert unsere Ökosysteme. Wir brauchen wieder eine große Vielfalt in unseren Gärten und Beeten, um dem Artensterben entgegen zu wirken. Jede:r Gärtner:in kann dazu beitragen, Lebensräume und Nahrung für verschiedenste Lebewesen zu schaffen und erhalten. Mit ihren Artikeln möchte sie ihre Erfahrungswerte im Umgang mit natürlichen Systemen weitergeben und Menschen Möglichkeiten an die Hand geben, für ein stabiles Ökosystem und damit auch der Sicherung unserer Lebensgrundlage beizutragen.

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Gartenkind vor 55 Minuten
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Unser Projekt Folientunnel ist zumindest soweit, dass die ersten pflanzen einziehen konnten... Ich bin ganz gespannt wie sie sich entwickeln werden....

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Löwenzahn vor 1 Stunden
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Nachdem der Trick von @Sonnenkind den Wurzelballen bei Schnittlauch einfach zu teilen so hervorragend funktioniert hat, wollte ich Mal hören, ob das bei meinem neuen Strauchbasilikum auf funktioniert? Kann ich den Wurzelballen einfach teilen und mehrere Pflänzchen daraus machen? Oder wächst er dann nicht mehr so schön buschig? Danke schon Mal und Grüße aus der Sonne (zwischen Dauerregen)

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Sonnenkind vor 1 Stunden
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#petitgrisderennes#diy#rankhilfe#ollas Meine Premiere mit der Zuckermelone. Selbst herangezogen und jetzt ist es endlich soweit. Ein Rankelement fehlt noch, das montiere ich später. Gemulcht wird auch , aber im Moment ist es zu feucht und ich locke damit nur die Schnecken an. Der dunkle Boden erwärmt sich besser ohne. Wir hatten heute bis vor kurzem Dauerregen. Und die Frühbeethaube steht jetzt bis zum Herbst im Keller und muss auch mal gestrichen werden.

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Häufige Fragen

Gut neben Erdbeeren passt beispielsweise Knoblauch, Kohlrabi, Lauch, Buschbohnen, Radieschen, Rettich, Rucola, Feldsalat und Zwiebeln. Aber auch einige Kräuter wie Schnittlauch, Oregano, Melisse und Minze harmonieren gut mit Erdbeeren - ebenso Blumen wie Ringelblumen.

Kohlpflanzen passen nicht so gut neben Erdbeeren. Suche für Blumenkohl, Chinakohl, Grünkohl, Pak Choi, Palmkohl, Rosenkohl, Weißkohl und Wirsing lieber ein anderes Plätzchen. Auch Liebstöckel und Topinambur sind keine guten Nachbarn.

Erdbeeren passen gut neben Knoblauch, Lauch, Rettich und Radieschen in einem Hochbeet. Besonders Wurzelgemüse profitiert von dem tiefgründig lockeren Boden und gedeiht hier gut. Aber auch Salate passen gut neben Erdbeeren. In einem Hochbeet stehen sie außerdem geschützter.

Ringelblumen, Kresse, Oregano, Melisse, Minze und Schnittlauch passen gut ins Erdbeerbeet und tragen zu gesunden Pflanzen bei. Pflanze Minze aber nur mit einer Wurzelsperre ins Beet, da sie sonst sehr stark wuchert.

PDF: Dein Pflanzplan mit Erdbeeren

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