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Erdbeeren düngen: Hausmittel & natürliche Dünger im Überblick

27.07.2023  /  Lesezeit: 14 Minuten

Damit du eine reiche Ernte erwarten kannst bei deinen Erdbeerpflanzen ist eine Düngung unerlässlich. Erdbeeren unterscheiden sich in ihrem Nährstoffbedarf von anderen Kulturen in deinem Garten, daher ist es wichtig, ein paar Dinge zu wissen. Wir geben dir Tipps zum Erdbeeren düngen mit organischen Düngern. Welche Dünger sich eignen, erfährst du hier im Artikel.

In diesem Artikel findest du:

  1. Erdbeeren richtig düngen: Diese Nährstoffe brauchen sie
  2. Welcher Dünger eignet sich für Erdbeeren?
  3. Erdbeeren mit Kompost düngen: Das musst du beachten
  4. Erdbeeren düngen mit Hornspänen
  5. Erdbeeren mit Pferdemist düngen
  6. Tomatendünger für Erdbeeren
  7. Erdbeeren düngen: Hausmittel & natürliche Dünger zum selber machen
  8. Wann Erdbeeren düngen?
  9. Häufig gestellte Fragen zum Erdbeeren düngen

Auf einen Blick

Erdbeeren düngen: Nährstoffbedarf & Zeitpunkt

  • Erdbeeren benötigen vor allem Phosphor und Kalium, aber auch Stickstoff für ein gutes Wachstum. Bei einer Überdüngung mit Stickstoff werden sie anfälliger für Krankheiten.
  • Der richtige Zeitpunkt zum Düngen: Während der Pflanzung und im Herbst nach der letzten Ernte im zweiten Jahr; bei immertragenden Erdbeersorten zusätzlich mehrmals während der Wachstumsperiode düngen (ca. alle 4 bis 6 Wochen).

Hausmittel und andere Dünger für Erdbeeren

  • Kompost: Guter Grunddünger bei der Pflanzung (3 bis 5 Liter pro Quadratmeter).
  • Hornspäne: Stickstoffbasierter Dünger als gute Ergänzung zu Kompost, den du über mehrere Gaben austeilen kannst
  • Tomatendünger: Eignet sich sehr gut zum Erdbeeren düngen, da Tomaten ähnliche Nährstoffbedürfnisse haben.
  • Kaffeesatz: Enthält geringe Nährstoffmengen und eignet sich daher eher für eine Zudüngung während der Saison.
  • Brennnesseljauche: Nur moderat anwenden, wenn noch keine Früchte an der Pflanze sind, da diese sonst den Geschmack der Jauche annehmen.

Erdbeeren richtig düngen: Diese Nährstoffe brauchen sie

Für ein gesundes Wachstum benötigen Erdbeerpflanzen vor allem die Hauptnährstoffe Stickstoff, Phosphor und Kalium. Zudem sind Calcium, Magnesium und Spurenelemente wie Eisen, Bor, Mangan und Zink in vergleichsweise kleinen Mengen ebenfalls unentbehrlich. Erdbeeren haben im Vergleich zu den meisten anderen Kulturen, die du vermutlich in deinem Garten anbaust, einen niedrigen Bedarf an Stickstoff. Bei einer Überdüngung reagieren sie mit einem übermäßigen Blattwachstum auf Kosten der Blüten- und Fruchtbildung. Zudem werden sie krankheitsanfälliger! Das bedeutet nicht, dass sie gar keine Stickstoffdüngung benötigen, aber eben nur in Maßen. Viel wichtiger sind Nährstoffe wie Kalium und Phosphor, die für die Blüten- und Fruchtentwickung sowie die Qualität der Früchte sehr wichtig sind. Aus diesem Grund ist es besonders bei Erdbeeren wichtig zu wissen, welche Dünger du verwenden kannst und wie oft du düngen solltest.

reife Erdbeeren an der Pflanze
Erdbeeren werden bei einer Überdüngung mit Stickstoff krankheitsanfällig. Sie benötigen vor allem Kalium und Phosphor für ein gutes Fruchtwachstum! Bild von Oli hale auf Pixabay.

Welcher Dünger eignet sich für Erdbeeren?

Um deine Erdbeeren zu düngen, solltest du auf langsam wirkende organische Dünger zurückgreifen. Organische Dünger haben einige Vorteile, denn sie ernähren nicht nur deine Pflanzen, sondern auch das Bodenleben. Sie fördern den Humusaufbau und tragen so zu einer Verbesserung der Bodenstruktur und damit der Nährstoffverfügbarkeit und Wasserhaltefähigkeit bei. Zudem wirken organische Dünger als Langzeitdünger, denn die Nährstoffe werden mit der Zeit durch das Bodenleben verstoffwechselt und den Pflanzen nach und nach bereitgestellt. Damit der Dünger gut wirken kann, solltest du organische Dünger immer gut in den Boden einarbeiten, sofern sie nicht in flüssiger Form aufgebracht werden. Außerdem ist eine regelmäßige Wasserversorgung nach einer Düngergabe sehr wichtig, damit die Pflanzen die Nährstoffe auch über ihre Wurzeln aufnehmen können.

Mineralische Dünger dagegen sind bekanntlich mit einigen negativen Auswirkungen auf die Umwelt verbunden. Die leicht löslichen Nährsalze sind sehr mobil im Boden. Dadurch haben mineralische Dünger zwar eine schnelle Düngewirkung, sind aber auch leicht auswaschbar und können so das Grundwasser belasten. Zudem eignen sie sich nicht für eine Düngung von salzempfindlichen Pflanzen wie beispielsweise Erdbeeren. Natürlich kommen Erdbeeren nämlich auf eher mineralarmen Standorten vor mit leichten, humusreichen Böden. Bei geringen Mengen an Salz reagieren Erdbeerpflanzen mit Verfärbungen an den Blättern bis hin zum Absterben und einem reduzierten Wachstum. Aus diesem Grund empfehlen wir dir eigene natürliche Dünger herzustellen oder zu kaufen, um nachhaltig zu Gärtnern. Wenn du mehr zum Thema natürlich und organisch Düngen lesen möchtest, schau doch bei unserem Artikel dazu vorbei.

Erdbeeren mit Kompost düngen: Das musst du beachten

Kompost ist ein sehr bekannter organischer Dünger und du fragst dich bestimmt, ob du deine Erdbeerpflanzen mit Kompost düngen kannst. Hier ist eine pauschale Antwort sehr schwierig, denn die Zusammensetzung von Kompost variiert sehr stark, je nachdem, welches organisches Material du im Kompost verwertest.

Hühner und Hahn
Hühnermist auf deinem Kompost erhöht den Salzgehalt, was den Erdbeerpflanzen schaden kann. Bild von svklimkin auf Pixabay.

Bei der Zusammensetzung deines Komposts spielt vorallem eine Rolle, ob du pflanzliches oder tierischen Gut auf den Kompost gibst. Tierische Hinterlassenschaften in Form von Kot bewirken meist, dass die Salzkonzentration im Kompost ansteigt und dieser nur vorsichtig verwendet werden sollte (besonders Hühnermist!). Das ist nämlich für Erdbeeren nicht so gut, denn unter Umständen ist der Anteil an wasserlöslichem Salz dann zu hoch und deine Pflanzen leiden darunter. Im Gegensatz dazu enthält Kompost aus Grünschnitt oder Bioabfällen weniger Nährsalze, wobei hier trotzdem noch ein nennenswerter Teil enthalten ist. Daher empfehlen wir Kompost als Grunddüngung, die du bei der Pflanzung oder ein paar Wochen danach in den Boden einarbeiten kannst. Hierbei reichen etwa 3 bis 5 Liter Kompost pro Quadratmeter aus.

Vom Nährstoffangebot ist Kompost recht ausgeglichen und enthält Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelemente. Im Vergleich zu anderen organischen Düngern ist der Gehalt an Stickstoff deutlich niedriger und nur langsam pflanzenverfügbar. Dabei hat Grünschnittkompost im Durchschnitt weniger Stickstoff, Phosphor und Kalium als Kompost aus Bioabfällen. Mit einer Grunddüngung mit Kompost werden deine neu gesetzten Erdbeerpflanzen gut mit den Hauptnährstoffen Phosphor und Kalium sowie Spurenelementen versorgt und diese reichen dann auch in der Regel bis nach der zweiten Ernte. Nur Stickstoff solltest du gegebenenfalls noch moderat mit Hornspänen oder anderen organischen Düngern zudüngen. Wichtig bei allen Komposten ist es, dass sie gut durchgereift sind. So gewährleistest du, dass alle Schaderreger im Kompost abgetötet sind und deine Pflanzen nicht schädigen.

Erdbeeren düngen mit Hornspänen

Hornspäne oder -mehl ist ein organischer Dünger, der reich an Stickstoff ist. Dagegen sind andere Hauptnährstoffe wie Kalium und Phosphor nur in sehr geringen Mengen enthalten. Daher sind Hornspäne als alleiniger Dünger auch nicht geeignet für Erdbeeren. Hast du aber eine Grunddüngung mit Kompost gemacht, kannst du Hornspäne nutzen, um noch Stickstoff zuzudüngen. Durch ihre langsame Wirkung werden die Erdbeerpflanzen gleichmäßig mit Stickstoff versorgt, wodurch die Gefahr einer Überdüngung sinkt. Ein weiterer Punkt, den es zu beachten gibt, ist dass Hornmehl den Boden leicht ansäuert. Das ist aber bei Erdbeeren kein Problem, da sie sowieso gerne auf leicht saurem Boden stehen.

Empfehlung für eine Düngung mit Hornspänen:

Zeitpunkt der Düngung Menge an Hornspänen pro Quadratmeter
Während oder nach der Pflanzung 35 g
Im Frühjahr des zweiten Jahres (nur bei leichten Böden oder Mangelerscheinungen) 15 g
Im Herbst nach der Ernte 30 bis 35 g

Quelle: https://lwg.bayern.de/mam/cms06/gartenakademie/dateien/erdbeere_duengung_infoschrift_3202.pdf


Erdbeeren mit Pferdemist düngen

Wenn du Mist als Dünger nutzen möchtest, solltest du beachten, dass es starke Unterschiede in der Zusammensetzung gibt, je nach Tierart.


  • Pferdemist beispielsweise enthält vergleichweise wenig Kalium im Gegensatz zu anderem Tierdung und hat auch relativ wenig Stickstoff und Phosphor. Mit Pferdemist allein zu düngen würde vermutlich nicht ausreichen und du solltest ihn noch mit anderen organischen Düngern wie Kompost und Hornspänen mischen.
  • Ähnliches gilt für Rindermist: hoher Kaliumgehalt mit relativ geringem Stickstoff- und Phosphoranteil. Rindermist hat jedoch den Vorteil, dass er einen geringen Salzgehalt aufweist, was für Erdbeeren von Vorteil ist.
  • Schweinemist hat eine recht ausgeglichene Zusammensetzung an Phosphor, Stickstoff und Kalium und enthält zudem recht viel Magnesium.
  • Hühnermist hat einen sehr großen Stickstoffanteil, während Kalium und Phosphor in einem geringeren Anteil enthalten sind. Zudem hat Hühnermist viele wasserlösliche Salze, weshalb er eher ungeeignet ist für Erdbeerpflanzen.

Diese Gehalte hängen natürlich stark vom Futter ab und variieren sehr stark, weshalb eine bedarfsgerechte Düngung hier ebenfalls nicht ganz so einfach ist. Ergänze Mistdünger am besten immer mit passenden anderen organischen Düngern für eine gute Nährstoffversorgung. Generell kann Mist sich aber positiv auf die Bodenstruktur auswirken (ähnlich wie Kompost) und deine Pflanzen langfristig mit Nährstoffen versorgen. Jedoch solltest du keinen Frischmist zum Düngen verwenden, wenn deine Pflanzen schon auf dem Beet stehen. Das würde die Pflanzen schädigen. Entweder, du arbeitest den Mist schon im Herbst vor der Pflanzung im Frühjahr ein. Oder, du nutzt getrockneten Mist in Form von Pellets. Zudem hast du so den Vorteil, dass das Ausbringen deutlich angenehmer ist und du die Pellets ganz einfach in den Boden einarbeiten kannst. Die letzte Möglichkeit, wäre das Verkompostieren des Mists. Dabei musst du aber wie gesagt vorsichtig düngen, da Kompost mehr Nährsalze enthält, was den Erdbeerpflanzen unter Umständen nicht gut tut.

Tomatendünger für Erdbeeren

Tomaten und Erdbeeren haben ein ähnliches Nährstoffbedürfniss, daher eignet sich spezieller Tomatendünger sehr gut für deine Erdbeerpflanzen. In diesen Düngern sind meist mehr Phosphor und Kalium enthalten, als in Düngern für Gemüsepflanzen. Zusätzlich beeinhalten Tomaten- und Beerendünger oft auch noch eine kleine Menge an Magnesium, was sich auch positiv auf die Qualität und das Wachstum der Früchte auswirkt. Falls du also wenig Erfahrung mit organischen Langzeitdüngern und Angst vor einer Überdüngung hast, empfehlen wir dir diesen Dünger zu kaufen. Auf der Packung steht dann genau drauf, wie du den Dünger anwenden musst, damit du nicht überdüngst und deine Pflanzen gut versorgt sind. Achte dabei auf eine gute Qualität, am besten biologischer Herkunft, damit keine schädlichen Rückstände im Dünger enthalten sind.

Tomatenpflanze mit reifen Tomaten
Erdbeeren und Tomaten haben einen ähnlichen Nährstoffbedarf, weshalb sich Tomatendünger sehr gut für Erdbeeren eignet! Bild von NoName_13 auf Pixabay.

Erdbeeren düngen: Hausmittel & natürliche Dünger zum selber machen

Neben Düngern, die du zukaufen kannst, gibt es auch einige Hausmittel und Dünger, die du einfach zuhause selbst herstellen kannst. Dazu gehört Kaffeesatz-Dünger oder Pflanzenjauchen aus Brennnesseln. Zudem kannst du aber auch Kompost im eigenen Garten herstellen und ganz einfach einen eigenen Kompost anlegen. Wem der Platz hierfür fehlt, kann alternativ einen Bokashi-Eimer in der Küche aufstellen, um eigenen Bio-Dünger zu produzieren.

Kaffeesatz als Dünger für Erdbeerpflanzen

Ein weit verbreitets Hausmittel ist Kaffeesatz. Dieser enthält die Hauptnährstoffe in einem passenderen Verhältnis, wobei Stickstoff aber dennoch dominiert. Grundsätzlich sind diese Nährstoffe aber nur in einer sehr niedrigen Menge enthalten. Daher eignet sich Kaffeesatz eher für eine Zudüngung während der Saison, wenn du Mangelerscheinungen beobachtest. Zudem wirkt Kaffesatz sauer auf den Boden, bei Erdbeeren ist das aber eher ein Vorteil. Bei vielen anderen Kulturen ist daher aber bei Kaffeesatz vorsicht geboten. Möchtest du deine Erdbeeren mit Kaffeesatz düngen, solltest du ihn zuerst gut trocknen. Ansonsten riskierst du die Gefahr von Schimmelbildung im Boden. Dann mischt du den Kaffeesatz mit Wasser in einem Verhältnis von 1:1 und gießt die Pflanzen damit.

Erdbeeren mit Brennnesseljauche düngen

Brennnesseljauche ist ebenfalls ein guter organischer Flüssigdünger, der viel Stickstoff, Kalium und Kieselsäure enthält. Daher kannst du Brennnesseljauche auch gut nutzen, um den Pflanzen während dem Wachstum einen Boost zu geben. Zusätzlich stärkt die Kieselsäure deine Pflanzen, wodurch sie resistenter gegenüber Pilzkrankheiten und Schädlingen werden. Auch hier ist jedoch die genaue Zusammensetzung unbekannt, weswegen du nicht allein auf Brennnesseljauche setzen solltest, um deine Erdbeeren zu düngen. Zudem solltest du beachten, dass Jauchen den Geschmack deiner Früchte negativ beeinflussen können. Dünge daher nur mit Brennnesseljauche, solange noch keine Früchte an der Pflanze hängen. Wie du deine eigene Brennnesseljauche herstellen und anwenden kannst, erfährst du hier im Artikel.

Wann Erdbeeren düngen?

weiße Erdbeerblüte
Neue Ansätze für Blütenknospen bilden Erdbeeren im Herbst nach der Ernte, weshalb da die Nährstoffversorgung stimmen sollte. Bild von Cornell Frühauf auf Pixabay.

Generell wird die Düngung bei Erdbeeren oft aufgeteilt in mehrere Gaben. Da Erdbeeren mehrjährig wachsen, wird in der Regel etwa ein bis zweimal im Jahr gedüngt. Das kann aber je nach Erdbeersorte ein wenig variieren, denn immertragende Sorten brauchen unter Umständen etwas mehr Dünger als einmaltragende Erdbeeren. Die erste Düngung erfolgt bei der Pflanzung im Frühjahr. Normalerweise reicht die Menge an organischem Dünger dann das komplette Jahr über. Hast du einen sehr sandigen, leichten Gartenboden oder beobachtest du Mangelerscheinungen, kannst du im Frühjahr des zweiten Jahres nochmal zudüngen. Ansonsten reicht es, erst wieder im Herbst nach der Ernte im zweiten Jahr eine Düngergabe auszubringen. Besonders nach der Ernte ist eine gute Nährstoffversorgung wichtig, denn dann bildet die Pflanze neue Blütenknospen für das kommende Jahr.

Einmaltragende & Immertragende Erdbeerpflanzen düngen: Der richtige Zeitpunkt

Bei der Düngung von einmaltragenden und immertragenden Sorten ist vorallem der Zeitpunkt und die Frequenz unterschiedlich. Das liegt daran, weil immertragende Sorten einen höheren Nährstoffbedarf haben durch die ständige Produktion an Früchten.

  • Einmaltragende Erdbeeren werden meist nur einmal im Hochsommer nach der letzen Ernte gedüngt. Bei diesen Sorten ist es wichtig, im Herbst zu düngen und nicht im Frühjahr. Eine Frühjahrdüngung hat wenig Einfluss auf deine Ernte, da die Blütenknospen der Erdbeeren bereits im Vorjahr im Herbst vor der Winterruhe angelegt werden. Damit die Pflanze gut mit Nährstoffen versorgt wird, solltest du auf eine gute Wasserversorgung achten.
  • Immertragende Erdbeersorten werden zusätzlich mehrmals während der Wachstumsperiode gedüngt. Beginne mit einer Düngung im Frühjahr mit organischem Langzeitdünger und versorge die Pflanzen dann in regelmäßigen Abstand mit organischem Flüssigdünger, falls notwendig. Dann kannst du etwa alle 4 bis 6 Wochen Dünger ausbringen. Auch nach der letzten Ernte freuen sie sich über eine Düngergabe mit organischem Langzeitdünger wie beispielsweise Hornspänen. Beobachte deine Pflänzchen dabei gut und reagiere, falls du Mangelerscheinungen beobachtest. Überdünge aber auch nicht, denn dann werden die Erdbeeren krankheitsanfälliger.

Sortenbeispiele zu beliebten Erdbeersorten und eine Liste zu einmaltragenden und immertragenden Sorten, findest du hier im Beitrag.


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Titelbild von Pitsch auf Pixabay.

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Autor:in

Marie

Marie ist studierte Agrarwissenschaftlerin der Uni Hohenheim. Ihre Schwerpunkte liegen besonders auf ökologischer Landwirtschaft und Permakultur. Um den Menschen Wissen über ökologische Zusammenhänge und Alternativen zur bisherigen Landnutzung aufzuzeigen, schreibt sie Artikel für Fryd. Unsere momentanen Wirtschaftssysteme, besonders in der Landwirtschaft, haben zahlreiche negative Auswirkungen auf die Natur und destabilisiert unsere Ökosysteme. Wir brauchen wieder eine große Vielfalt in unseren Gärten und Beeten, um dem Artensterben entgegen zu wirken. Jede:r Gärtner:in kann dazu beitragen, Lebensräume und Nahrung für verschiedenste Lebewesen zu schaffen und erhalten. Mit ihren Artikeln möchte sie ihre Erfahrungswerte im Umgang mit natürlichen Systemen weitergeben und Menschen Möglichkeiten an die Hand geben, für ein stabiles Ökosystem und damit auch der Sicherung unserer Lebensgrundlage beizutragen.

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Lisa die Imkerin vor 2 Stunden
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Mein neues, aber eigentlich altes Hochbeet ist jetzt wieder in Funktion. Ich dachte schon, das wird nix mehr in diesem Jahr. Ich wollte es eigentlich in März fertig haben. Es war vorher eine einzige Katastrophe, da total mit einem extrem dichten Wurzelfilz gefüllt (Baumwurzeln). Das Hochbeet des Grauens! Es war Knochenarbeit alles rauszuholen, da ich den Kasten nicht zerklopfen wollte, sondern wiederverwenden. Auf den letzten Drücker Mitte Mai haben wir es geschafft, so dass wenigstens Tomaten, Zucchinis und Auberginen einigermaßen in der Zeit gepflanzt werden konnten. Tomaten hängen vorne über, Zucchini ziehe ich nach oben.

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Anoli vor 3 Stunden
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Hallo Zusammen ☺️🥳🥳 es geht los ☺️ #einkochen für dieses Jahr zum aller ersten Mal den #einkochapparat angeworfen mit eigenem Gemüse #wirsing aus dem eigenen Garten 🌱🤩 Da noch Platz im Einkocher war, noch für meinem Enkel (11 Monate) Kartoffeln dazu ❤️ #erntehaltbarmachen #haltbarmachen

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Nina95_H vor 4 Stunden
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Warum hat die #Gurke weiße Flecken? Und warum bekommt sie keine Blüten (Früchte)? Das gleiche Problem habe ich auch bei meinen #Cherrytomaten und #Paprika. Alle Pfanzen habe ich dieses Jahr vorgezogen.

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Häufige Fragen

Erdbeeren brauchen vor allem viel Kalium und Phosphor, dagegen relativ wenig Stickstoff. Daher eignet sich ein Tomatendünger mit passendem Nährstoffprofil sehr gut. Alternativ kannst du auch organische Dünger wie Kompost, Hornspäne, Mist, Kaffeesatz oder Pflanzenjauchen mischen.

Der beste Dünger ist spezieller Beeren- und Tomatendünger, da da die Nährstoffzusammensetzung klar ist und du bereits Mengenangaben auf der Packung findest. Bei organischen Düngern variiert die Nährstoffzusammensetzung, was zu einer Herausforderung werden kann.

Erdbeeren düngst du am besten das erste Mal mit der Pflanzung. Je nach Erdbeersorte ist eine erneute Düngung im Frühjahr und während der Saison ratsam (mehrmalstragende Sorten). Ansonsten solltest du wieder im Herbst des zweiten Jahres nach der letzten Ernte düngen.

Die Frequenz kommt ein wenig auf die Sorte an. Einmaltragende Sorten düngst du ein- bis zweimal im Jahr. Mehrmalstragende Sorten solltest du auch während der Wachstumsperiode etwa alle 4 bis 6 Wochen zudüngen.

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