Ökologisch zu Gärtnern bedeutet mit der Natur zu arbeiten und natürliche Kreisläufe regional zu fördern und schließen. In diesem Artikel geben wir dir eine Übersicht über grundlegende Prinzipien zu einem schonenden Umgang mit der Natur und ihren Ressourcen.
Zu Zeiten der Klimakrise, ist ökologisches und nachhaltiges Handeln in allen Lebensbereichen notwendig geworden - so auch beim Gärtnern. Jede:r Gärtner:in sollte sich in einem bewussten Umgang mit den knapper werdenden Ressourcen üben. Gleichzeitig müssen Umweltbelastungen und -verschmutzungen durch Nähr-, Schadstoffe und Müll reduziert werden.
Nachhaltigkeit bedeutet, die Lebensgrundlage für folgende Generationen zu erhalten, ohne Raubbau zu betreiben. Stattdessen sollen vorhandene Ressourcen der Natur in einem angemessenen Maß genutzt werden. Nachhaltig zu gärtnern bedeutet, ein gesundes Ökosystem in deinem Garten zu fördern. Hierfür ist vorallem eine große biologische Vielfalt der Flora und Fauna ausschlaggebend. Je höher die Zahl unterschiedlicher Individuen, desto stärker können Selbstregulationsmechanismen des Systems wirken und deinen Garten stabiler gegenüber Krankheiten machen!
Mit der Natur zu arbeiten und ein stabiles Ökosystem zu fördern durch gartenbauliche Maßnahmen entstammt der Permakultur. Weitere Informationen zur Permakultur kannst du in unserem Artikel zum Thema nachlesen: Permakultur - Gärtnern im Einklang mit der Natur. Sorge für ein möglichst breites Nahrungs- und Lebensraumangebot für die Tierwelt. Dazu gehört ein ganzjährig blütenreicher Garten mit heimischen Frühblühern, Obstbäumen, Stauden, beerentragenden Gehölzen und Wildkräutern.
Mit dieser Folge veröffentlichen wir die letzte Aufnahme unseres Gartenkongresses 2023 zum Saisonstart. Am letzten Tag des Kongresses haben wir mit
Jan-Philipp Jansen über das Gärtnern mit der, statt gegen die Natur gesprochen. Dabei geht es auch um die Freude am Gärtnern und wie wir in unserem Garten ein gutes Gleichgewicht schaffen, um einen ausgewogenen Lebensraum für Tiere und somit für Nützlinge zu schaffen.
Jan engagiert sich seit 2017 Verein Acker e. V. und ist dort für den Bereich Landwirtschaft zuständig und die operative Leitung der Region Nord. Er hat im Bachelor Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltbildung studiert und anschließend einen Master in Biologischer Landwirtschaft mit Schwerpunkt Agrarökologie gemacht. Als passionierter Agraringenieur setzt er die gelernten Techniken und Methoden im eigenen Kleingarten um und befasst sich intensiv mit den Kreisläufen der Natur. Seine Begeisterung für Landwirtschaft und Bildung kombiniert Jan in der GemüseAckerdemie.
Diese Folge ist ein Mitschnitt eines Live-Webinars. Bei Fragen rund um Fryd, kannst du auf unserer Website vorbei schauen: www.fryd.app oder uns eine Mail an [email protected] schreiben.
Hier geht es zur Video-Aufzeichnung der Kongress-Folge: https://www.youtube.com/watch?v=Y23e_qkXkc0&list=PLTa8rC5yyzx5h_ugZ491kBtfM1v5hoeWw&index=6&ab_channel=Fryd
Acker Pflanzplan in unserer App: https://fryd.app/pflanzpl%C3%A4ne/72?utm_source=anchor&utm_medium=Podcastfolge&utm_campaign=Pflanzplan+acker
Alle Grundlagen zum ökologischen und organischen Düngen findest du im Artikel zum Thema. Es gibt nämlich Einiges zu beachten, um (organische) Dünger richtig anzuwenden. Bei falscher Anwendung riskierst du eine Über-/Unterversorgung deiner Pflanzen sowie Umweltbelastungen durch ausgewaschene Nährstoffe oder Emissionen.
Neben einer großen biologischen Vielfalt auf dem Feld möchte ein ökologisch wirtschaftende:r Bauer:in oder Gärtner:in auch eine möglichst hohe biologische Aktivität im Boden. So soll die Bodenfunktion erhalten und gefördert werden, nämlich organische Substanz zu ,,verdauen" und den Pflanzen Nährstoffe zu liefern. Die Erhaltung und Förderung der Bodenfruchtbarkeit gehört zu den wichtigsten Zielen. Dieser Gedanke basiert auf dem Verständnis, dass der Boden und die Pflanzen, die auf ihm wachsen ein zusammenhängendes, offenes System sind. Dieses System ist anfällig für äußere Einflüsse, weshalb mit Pflanzenschutz und -düngemaßnahmen bewusst und sorgfältig umgegangen werden muss. Alles, was du über deinen Gartenboden wissen solltest, findest du hier im Beitrag.
Im ökologischen Gartenbau liegt der Fokus auf eine gute Vorsorge und in der Prävention von einem Befall mit sogenannten Schädlingen. Beachtest du die folgenden Punkte, kannst du so die Pflanzen- und Bodengesundheit natürlich fördern:
Beim Anbau in Mischkulturen werden gezielt Pflanzenarten nebeneinander gepflanzt, die sich ergänzen und gegenseitig vor Schaderregern schützen. Wie du eine Mischkultur im Gemüsebeet planst und was es dabei zu beachten gibt, findest du im Artikel zum Thema.
Mit unserem Beetplaner kannst du kinderleicht wunderschöne und sinnvolle Mischkultur planen. Dir werden gute und schlechte Nachbarn direkt angezeigt und du bekommst Tipps zur Fruchtfolge und zum Fruchtwechsel!
Jetzt dein Beet planenFür die Planung deiner Gartensaison solltest du dir genügend Zeit nehmen, denn eine gute Vorbereitung kann dir im nachhinein viel Arbeit und Ärger ersparen. Neben den Mischkultur-Prinzipien solltest du in deiner Gartenplanung auch die Fruchtfolge- und Fruchtwechselregeln beachten. Hierzu findest du mehr Informationen im Artikel ,,Fruchtfolge und Fruchtwechsel im Gemüsegarten". Das ist ein wichtiges Instrument, um Krankheiten, v.A. bodenbürtige Krankheiten, vorzubeugen.
Nützlinge sind unsere kleinen Helfer in der Regulation von unerwünschten Insekten, die gerne mal an unseren Gemüse- und Obstpflanzen knabbern. Förderst du sie in deinem Garten, können sie Blattläuse & Co. in Schach halten. Um Nützlinge anzulocken, solltest du viele blühende Kulturen in deinem Garten säen. Hierfür eignen sich z.B. Blühstreifen oder das Anlegen einer Kräuterspirale. Zusätzlich kannst du Überwinterungsmöglichkeiten, Nistkästen oder Insektenhotels in deinem Garten anbringen, um leider mittlerweile selten gewordenen Lebensraum zu schaffen.
Wenn du wissen möchtest, wer die wichtigsten Nützlinge im Garten sind, schau dir diesen Artikel an. Genauso wichtig ist es aber auch, die häufigsten Pflanzenschädlinge im Garten zu kennen. Du solltest die wichtigsten Akteure in deinem Garten kennen, um bei einem Befall richtig reagieren zu können.
Mit dieser Folge veröffentlichen wir die letzte Aufnahme unseres Gartenkongresses 2023 zum Saisonstart. Am letzten Tag des Kongresses haben wir mit
Jan-Philipp Jansen über das Gärtnern mit der, statt gegen die Natur gesprochen. Dabei geht es auch um die Freude am Gärtnern und wie wir in unserem Garten ein gutes Gleichgewicht schaffen, um einen ausgewogenen Lebensraum für Tiere und somit für Nützlinge zu schaffen.
Jan engagiert sich seit 2017 Verein Acker e. V. und ist dort für den Bereich Landwirtschaft zuständig und die operative Leitung der Region Nord. Er hat im Bachelor Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt Umweltbildung studiert und anschließend einen Master in Biologischer Landwirtschaft mit Schwerpunkt Agrarökologie gemacht. Als passionierter Agraringenieur setzt er die gelernten Techniken und Methoden im eigenen Kleingarten um und befasst sich intensiv mit den Kreisläufen der Natur. Seine Begeisterung für Landwirtschaft und Bildung kombiniert Jan in der GemüseAckerdemie.
Diese Folge ist ein Mitschnitt eines Live-Webinars. Bei Fragen rund um Fryd, kannst du auf unserer Website vorbei schauen: www.fryd.app oder uns eine Mail an [email protected] schreiben.
Hier geht es zur Video-Aufzeichnung der Kongress-Folge: https://www.youtube.com/watch?v=Y23e_qkXkc0&list=PLTa8rC5yyzx5h_ugZ491kBtfM1v5hoeWw&index=6&ab_channel=Fryd
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Wir hoffen mit diesem Artikel hast du einen guten Überblick über die Grundsätze und Maßnahmen des nachhaltigen und ökologischen Gärtnerns bekommen. Und nun viel Spaß beim Gärtnern!
Bei Fragen und Anmerkungen schreibe uns gerne an [email protected].
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Marie ist Agrarwissenschaftlerin. Sie interessiert sich besonders für den nachhaltigen und ökologischen Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen. Im eigenen Garten sammelte sie dabei Erfahrungen und probiert sich gerne aus, um von der Natur zu lernen. Dabei liegen ihr Werte und Prinzipien der Permakultur besonders am Herzen, um neben dem Wohl für die Natur, auch für das Wohlergehen der Menschen und zukünftiger Generationen beizutragen.
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Ich hab heute meine Tomaten ins Gewächshaus gepflanzt. Die Temperatur behalte ich gut im Auge und schaue, dass es Nachts im Gewächshaus nicht kälter als 5 Grad wird. Das geht sehr gut mit ein paar Kerzen (damit bekomme ich das Gewächshaus gut 3 bis 4 Grad wärmer). Auf dem dritten Bild sieht man unser Kräuterbeet. Dahinter entsteht ein Schnittblumenbeet...ich bin sehr gespannt wie es sich im Laufe des Sommers entwickeln wird.
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Endlich geht es mal zügig voran!! Die erste Sorte Kartoffeln hat schon richtig viel Blattwerk. Ich hab nur mit den Reihen etwas geschludert, da musste ich die Wälle neu aufhäufeln. Das zweite Beet ist dafür umso sauberer angelegt. 😅 Erdbeeren habe ich die vier vorderen Reihen neu gepflanzt, weil die hinteren eher kümmerlich gewachsen sind - trotz Düngung. Richtig gut kommen jetzt die beiden Johannisbeerbüsche - einer schwarz der andere rot. Und im Frühbeet (letztes Bild) sind Salat und Kohlrabi wie im Bilderbuch gewachsen. Jetzt lasse ich den Glasdeckel weg, etwas in Sorge, weil es nachts ja noch ziemlich kalt wird.
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Ich war in diesem Jahr bisher recht ruhig in der App, aber im Garten schon emsig. Ich freue mich immer über eire tollen Beiträge. Nun will ich euch an meinem Bemühungen teilhaben lassen. Hochbeet aufgefüllt und bepflanzt ✔️ Voranzucht Aubergine, Chilli und Paprika gedeihen prächtig ✔️ Selbst angezogene Salate im Hochbeet und Gewächshaus ausgepflanzt ✔️ Radieschen und Spinat im Gewächshaus erfolgreich angebaut ✔️ Tomaten und Gurkenpflanzen pikierbereit 🥰 Bin so stolz auf mich. 🤓
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Was versteht man unter ökologisch Gärtnern?
Ökologisches Gärtnern bedeutet, mit der Natur und ihren Kreisläufen zu arbeiten und dabei Ressourcen schonend und umweltfreundlich zu nutzen.
Warum ist biologische Vielfalt im Garten wichtig?
Eine hohe biologische Vielfalt stärkt das Ökosystem des Gartens, macht es stabiler gegenüber Krankheiten und fördert Selbstregulationsmechanismen.
Wie kann man ökologisch und organisch düngen?
Ökologisches Düngen erfordert das Bewahren der Bodenfruchtbarkeit und den bewussten Einsatz organischer Düngemittel, um Über- oder Unterversorgung der Pflanzen zu vermeiden und Umweltbelastungen zu reduzieren.
Warum ist vorbeugender Pflanzenschutz wichtig?
Vorbeugender Pflanzenschutz im ökologischen Gartenbau fokussiert auf die Prävention von Schädlingsbefall durch gesunde Pflanzen und Böden, Mischkulturen und die Förderung von Nützlingen anstatt auf den Einsatz chemischer Mittel.