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Minze pflanzen, säen & ernten: so gelingt‘s

10.03.2022  /  Lesezeit: 13 Minuten

Minze wird schon seit vielen tausend Jahren als Heil- und Gewürzpflanze verwendet. Heute ist sie vor allem in Heiß- und Kaltgetränken beliebt. Ob im Topf, Kübel oder Beet - Minze lässt sich an vielen Standorten kultivieren. Wie du Minze anbauen kannst und Tipps zum Minze pflanzen, vermehren, pflegen und ernten, findest du in diesem Artikel.

In diesem Artikel findest du:

  1. Minze anpflanzen: Ein Überblick
  2. Minze-Arten und -Sorten: Pfefferminze, Schokoladenminze & Co.
  3. Der passende Standort & Boden
  4. Minze pflanzen: so geht's
  5. Minze säen & vorziehen: so geht's
  6. Minze: Gute Nachbarn, Schlechte Nachbarn
  7. Mischkultur-Pflanzplan mit Minze
  8. Minze schneiden, düngen & pflegen
  9. Minze vermehren mit Stecklingen: so geht's
  10. Minze ernten
  11. Minze trocknen und verarbeiten
  12. Minze: Krankheiten & Schädlinge
  13. Häufig gestellte Fragen zum Minze pflanzen

Auf einen Blick

Minze säen & pflanzen

  • Saattiefe: 0,5 cm, da Lichtkeimer
  • Aussaat: ab März bis Mai
  • Pflanzung: zwischen April und Juni
  • Pflanzabstand: 25 x 25 cm
  • Standort: sonnig bis halbschattiger Standort mit sandigem, aber humosen Boden (Mittelzehrer!)

Minze mit was zusammen pflanzen?

  • Gute Nachbarn von Minze sind Erdbeeren, Kartoffeln, Kohle, Koriander, Malve Melisse, Ringelblumen, Salat und Tomaten.
  • Schlechte Nachbarn sind Basilikum, Bohnenkraut, Kamille, Liebstöckel, Möhren, Petersilie, Thymian, Topinambur und Wurzelpetersilie.
  • Pflanze Minze mit einer Wurzelsperre ins Gemüsebeet, da sie sonst ihre Nachbarn überwuchern könnte.

Minze ernten

  • Minze sollte am besten morgends geerntet werden, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten ist.
  • Ernte vor der Blüte, da das Aroma der Blätter nach der Blüte abnehmen kann.
  • Damit du Minze mehrmals ernten kannst, erntest du einzelne Treibe oder Treibspitzen und lässt einige Blätter an der Pflanze.

Minze anpflanzen: Ein Überblick

Alle Minzen gehören, wie Thymian, Salbei oder Basilikum, zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und bilden eine eigene Gattung (Mentha). Minze wächst mehrjährig und kann bis zur Blüte geerntet werden. Die Blütezeit ist im Sommer von Juli bis September. Die kleinen Blüten sind je nach Sorte weiß, rosa oder lila. Nach der Blüte verlieren die Minzblätter an Aroma, weshalb du vor der Blüte ernten solltest. Im Winter zieht sich die Pflanze oft in den Boden zurück und die oberirdischen Teile sterben ab. Keine Sorge, denn deine Minze treibt im Frühjahr wieder aus, sofern die Sorte winterhart ist.

Von uns Menschen wird das Kraut schon seit vielen tausenden Jahren als Gewürz- und Heilpflanze verwendet, denn Minztee wird häufig bei Verdauungsbeschwerden oder Erkältungen eingesetzt. Der Name stammt vermutlich aus der griechischen Mythologie. So soll die Nymphe Minte mit Hades, dem Gott der Unterwelt, eine Liebelei gehabt haben. Als Hades' Frau Persephone davon erfuhr, soll sie die Nymphe aus Zorn in eine Minzpflanze verwandelt haben. Andere Quellen besagen, dass Hades seine Geliebte verwandelt habe, um sie vor der Rache seiner Frau zu schützen.

Minze-Arten und -Sorten: Pfefferminze, Schokoladenminze & Co.

Ananasminze
Die grün-weiße Färbung der Blätter bei der Ananasminze sieht besonders abwechslungsreich aus. Foto: Kor!An (Андрей Корзун), CC BY-SA 3.0

Insgesamt gibt es ca. 20 - 30 Arten, von denen die meisten in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel beheimatet sind. Ursprünglich stammt Minze aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien. In Europa gibt es einige heimische Minzearten, wie beispielsweise Wasserminze (Mentha aquatica), Ackerminze (Mentha vulgaris), Poleiminze (Mentha pulegium) und Grüne Minze (Mentha spicata). Fast alle heimischen Arten können für Tees verwendet werden, lediglich die Poleiminze ist giftig und sollte daher nicht verzehrt werden. Die bekannteste unter den Minzen ist wohl die Pfefferminze (Mentha x piperita). Durch ihren hohen Mentholgehalt erhält sie den besonders würzigen, pfeffrig-scharfen Geschmack. Weiterhin gibt es auch noch einige andere Minz-Varietäten, die besondere Geschmackserlebnisse bieten. Dazu gehören Apfelminze, Nanaminze, Orangenminze, Ananasminze, Schokoladenminze und viele mehr. Erfahre mehr dazu in unserem Artikel zum Thema Minzarten und Minzsorten.

Der passende Standort & Boden

Vor allem an feuchten Standorten kann man wilde Minzarten vorfinden. Daher fühlen sich Minzen auf feuchten Standorten am wohlsten. Sie kommen oft gut mit schattigeren Verhältnissen zurecht, mögen aber auch sonnige Plätze. Ein nährstoffreicher aber gut drainierter Boden ist dabei ideal, da die Minze zu den Mittelzehrern gehört. Dabei muss der Boden nicht tiefgründig sein, da Minzen eher ein flaches und breites Wurzelwerk ausbilden. Ansonsten ist sie eine recht anspruchslose Pflanze und wächst in den meisten Gärten wie Unkraut.

Minze pflanzen: so geht's

Minze im Garten
Da Minze sich gerne ausbreitet, solltest du sie abseits deiner Gemüsebeete pflanzen. Foto: Angelsover auf pixabay.

Der beste Zeitpunkt, um Minze zu pflanzen, ist von April bis Juni. Das gilt für Topf und Kübel, aber auch für das Beet. Nun ist es warm genug und in der Regel noch nicht zu trocken oder zu heiß, sodass die Pflanze gut anwachsen kann. Im Normalfall werden die Pflanzen oder Stecklinge direkt gepflanzt, denn die meisten Minzen bilden überhaupt keine Samen aus (siehe "Vermehren"). Spezialisierte Züchter:innen schaffen es jedoch, keimfähige Samen zu erzeugen. Damit deine Minzpflanze genug Platz zum Wachsen hast, solltest du einen Pflanzabstand von 25 x 25 cm einhalten. Natürlich kannst du MInze auch im Kübel oder Topf anbauen!

Minze säen & vorziehen: so geht's

Der optimale Aussaat-Zeitpunkt von Minze liegt im März. Minze ist ein Lichtkeimer, weshalb du die Samen nur leicht mit Erde bedeckst. Um die Keimfähigkeit der Samen zu erhöhen, solltest du folgendermaßen vorgehen:


  • Saatgut mit etwas Vogelsand mischen
  • optional: Substrat (Kokosfasern oder Anzuchterde) für 30 Minuten bei 150 - 180 °C im Backofen sterilisieren
  • Substrat ausreichend befeuchten (mit Sprühflasche oder Gießbrause)
  • Saatgut-Vogelsand-Gemisch auf das Substrat geben und andrücken, nicht bedecken (Lichtkeimer)
  • noch einmal mit einer Sprühflasche anfeuchten
  • eine Glas- oder Plastikhaube über dem Anzuchtbehältnis hält die Feuchtigkeit besser
  • an einem warmen (über 20 °C) und hellen Ort platzieren (Fensterbank)
  • regelmäßig wässern
  • nach 14 bis 16 Tagen sollten die Samen keimen

Minze pikieren und auspflanzen

Sind die Pflänzchen 5 cm hoch, kannst du sie in kleine Töpfe pikieren (vereinzeln). Diesmal kannst du Anzuchterde mit etwas Pflanzerde mischen, damit die Jungpflanzen mehr Nährstoffe erhalten. Je nach Außentemperatur können die Minz-Setzlinge zwischen April und Mai in Kübel oder ins Beet ausgepflanzt werden.

Minze: Gute Nachbarn, Schlechte Nachbarn

Gute Nachbarn Schlechte Nachbarn
Blattkohl (Grünkohl, Palmkohl) Möhren
Blumenkohl Basilikum
Brokkoli Bohnenkraut
Chinakohl Kamille
Erdbeere Liebstöckel
Kartoffel Petersilie
Kohlrabi Thymian
Kopfkohl (Weißkohl & Wirsing) Wurzelpetersilie
Koriander Topinambur
Malve
Melisse
Pak Choi
Ringelblume
Rosenkohl
Salat
Tomaten
Minz-Steckling im Topf
Minz-Setzlinge kannst du ab April ins Beet oder den Topf pflanzen. Bild von Ajaydev Singh auf Pixabay.

Mischkultur-Pflanzplan mit Minze

Zwar soll Minze Kohlweißlinge und Kartoffelkäfer vertreiben, allerdings ist es im Allgemeinen nicht empfehlenswert das starkwuchernde Kraut in Gemüsebeete zu pflanzen. Minze wuchert stark und verdrängt so gerne ihre Nachbarn. Pflanze Minze in dein Gemüsebeet oder Kräuterbeet nur mit einer Wurzel- oder Rhizomsperre, damit sie in ihrem Wachstum eingeschränkt wird! Beispiele und Ideen für deinen Pflanzplan mit Minze findest du hier:

Minze schneiden, düngen & pflegen


  • Schneiden: Im Herbst (Oktober) oder Frühjahr (bis März) solltest du die Minz-Stauden bodennah zurückschneiden. Hierfür verwendest du am besten eine Gartenschere. Schneidest du die Minze für den Winter zurück, enthält sie weniger ätherische Öle und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe. Sie schmecken nun weniger intensiv. Daher verwenden die meisten Kräuter-Gärtner:innen diese Blätter nicht mehr für Tee.
  • Düngung: Um die Minze mit Nährstoffen zu versorgen, kannst du etwas Kompost, Gesteinsmehl und Holzasche in die Erde um die Minze mischen. Auch das Gießen mit Beinwelljauche hat sich bewährt, um die Pflanzen zu stärken. Eine Mulchschicht liefert zusätzliche Nährstoffe und schützt den Boden vor Austrocknung.
  • Gießen: Minzen mögen es feucht! Deshalb solltest du sie ausreichend gießen. Vor allem in Töpfen und Kübeln trocknet der Wurzelballen schnell aus. Hier ist der Wasserbedarf deutlich höher, weshalb du an besonders heißen Tagen sogar morgens und abends bewässern solltest. Achte allerdings darauf, dass keine Staunässe entsteht. Dann droht den Wurzeln, dass sie zu faulen beginnen und absterben.

Minze vermehren mit Stecklingen: so geht's

Einige Minzarten und -sorten, wie die Pfefferminze, können überhaupt keine Samen ausbilden, weil sie sogenannte Hybride sind. Das bedeutet, dass es sich bei den meisten Varietäten um Kreuzungen handelt, welche natürlicherweise steril sind. Daher werden Minzen normalerweise über Stecklinge vermehrt. Das ist recht einfach, denn die meisten Minzen sind stark wüchsig und bilden vegetative Ausläufer. Beim Teilen können einige Ausläufer mitsamt der dazugehörigen Wurzel vom Rest der Pflanze abgetrennt und an einem anderen Ort wieder eingegraben werden. Die Pflanze hebelst du dabei am besten mit einer Grabgabel aus dem Boden. Stecklinge lassen sich aus abgeschnittenen Triebspitzen erstellen, welche man anschließend in nährstoffarme Aussaat- und Kräutererde "steckt". Die Triebspitzen sollten dafür eine Länge von ca. 5 cm haben. Abgesehen von der Blütezeit, kannst du die ganze Saison über Stecklinge anfertigen.

Minze ernten

Den höchsten Gehalt an ätherischen Ölen und anderen Pflanzeninhaltstoffen enthalten die Blätter kurz vor der Blüte. Dann schmecken die getrockneten Blätter am intensivsten und eignen sich besonders gut für Tee. Der beste Erntezeitpunkt liegt je nach Art oder Sorte deshalb im Juni oder Juli. Idealerweise solltest du an einem bewölkten Vormittag ernten. So verbrennt die Sommersonne die frisch geschnittenen Triebspitzen nicht zu sehr. Ernte die Triebe bis zur Hälfte der Länge mit einer scharfen Gartenschere ab. So kann sich die Pflanze besser regenerieren und du kannst unter guten Bedingungen sogar mehrmals im Jahr ernten. Tipp: Schneide nicht die ganze Staude zurück, so können einzelne Triebe Blüten ausbilden. Diese dienen als wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Nützlinge.

Minze trocknen und verarbeiten

getrocknete Minze
Damit die ätherischen Öle in Minze erhalten bleiben, solltest du sie niemals über 40 °C trocknen. Foto: jwvein auf pixabay.

Für Tee verwendest du am besten die Blätter der Minze. Die Stängel enthalten wesentlich weniger ätherische Öle, schmecken dadurch weniger würzig. Hierbei gilt: Je früher du nach der Ernte trocknest, desto mehr Inhaltstoffe bleiben enthalten. Aber Achtung: Gebe die Blätter niemals in den Backofen. Temperaturen über 40 °C zerstören die ätherischen Öle. Zupfe deshalb am besten direkt nach der Ernte die Blätter von den Stängeln und gebe sie auf ein Küchentuch oder einen Karton. An einem trockenen, warmen und dunklen Ort trocknen die Blätter in wenigen Tagen. Anschließend kannst du sie in eine dunkles Schraubglas geben und für den Winter aufbewahren. Verbrauche die Blätter am besten innerhalb von einem Jahr, damit sie schön intensiv schmecken. Außerdem lassen sich die Blätter einfrieren. Dann kannst du sie später für Cocktails und Kaltgetränke verwenden. Tipp: Gibst du die Blätter direkt in eine Eiswürfelform mit etwas Wasser, lassen sich so erfrischende Eiswürfel herstellen!

Minze: Krankheiten & Schädlinge

Minze ist generell robust, kann aber gelegentlich von bestimmten Krankheiten oder Blattläusen befallen werden. Welche Krankheiten an der Minze zu finden sind, erfährst du im Folgenden.


Mehltau an der Minze

Sind die Blattoberseiten der Minze mehlig-weiß belegt, ist meist der echte Mehltau dafür verantwortlich. Falschen Mehltau erkennst du an gelb-braunen Flecken auf der Blattoberseite und grauem Belag auf der Blattunterseite. Gegen beide Pilze kannst du ähnlich vorgehen: Pflanze auf Bodennähe zurückschneiden. Die Pflanze anschließend entweder mit einer Vollmilch-Wasser-Lösung (9:1) oder einem Knoblauchsud (1 Stunde in heißen Wasser ziehen lassen) besprühen.

(Pfeffer-)Minzrost - Puccinia menthae

Die Pilzkrankheit tritt vor allem bei feucht-warmer Witterung auf. Beim Minzrost bekommen die Blätter braune Flecken und sogar ganze Triebe können verdorren. Erkennst du erste Symptome, schneide am besten alle Triebe in bodennähe ab und entferne befallene Pflanzenteile im Restmüll. Gieße anschließend mit selbstgemachter Ackerschachtelhalmjauche, um den Neuaustrieb zu stärken.

Pfefferminzrost an Minzpflanze
Pfefferminzrost erkennst du an den verdorrten Trieben, sowie den gelb-braunen Flecken auf den Blättern. Foto: Björn S..., CC BY-SA 2.0

Wurzelfäule

Werden die Stängel in bodennähe weich und knicken um, ist häufig Fäulnis der Grund. Sie zeigt an, dass deine Pflanze zu feucht steht. Achte darauf, dass deine Minze nicht über längere Zeit im Wasser steht, sonst bekommen die Wurzeln keine Luft mehr und sterben ab.


Die beste Lösung gegen Krankheiten ist, dass sie gar nicht erst auftreten können. Achte vorbeugend auf folgende Dinge:

  • Pflanzen alle 4 - 5 Jahre an einen neuen Ort verpflanzen (Fruchtfolge)
  • Ausreichend Abstand zwischen den Trieben, für gute Durchlüftung (regelmäßig Ausdünnen)
  • mit Pflanzenjauchen düngen, um die Minze zu stärken
  • bodennah gießen, wenn möglich nicht die Blätter treffen

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Titelbild: matthiasboeckel auf pixabay.

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Isabell

Isabell studiert Agrarwissenschaften und liebt es von der Natur und ihrer Komplexität immer wieder auf's Neue überrascht zu werden. Kräuter - egal ob wild gesammelt oder im Garten - sind ihre Leidenschaft.

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Gartenkind vor 1 Stunden
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Unser Projekt Folientunnel ist zumindest soweit, dass die ersten pflanzen einziehen konnten... Ich bin ganz gespannt wie sie sich entwickeln werden....

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Löwenzahn vor 1 Stunden
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Nachdem der Trick von @Sonnenkind den Wurzelballen bei Schnittlauch einfach zu teilen so hervorragend funktioniert hat, wollte ich Mal hören, ob das bei meinem neuen Strauchbasilikum auf funktioniert? Kann ich den Wurzelballen einfach teilen und mehrere Pflänzchen daraus machen? Oder wächst er dann nicht mehr so schön buschig? Danke schon Mal und Grüße aus der Sonne (zwischen Dauerregen)

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Sonnenkind vor 1 Stunden
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#petitgrisderennes#diy#rankhilfe#ollas Meine Premiere mit der Zuckermelone. Selbst herangezogen und jetzt ist es endlich soweit. Ein Rankelement fehlt noch, das montiere ich später. Gemulcht wird auch , aber im Moment ist es zu feucht und ich locke damit nur die Schnecken an. Der dunkle Boden erwärmt sich besser ohne. Wir hatten heute bis vor kurzem Dauerregen. Und die Frühbeethaube steht jetzt bis zum Herbst im Keller und muss auch mal gestrichen werden.

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Häufige Fragen

Minze hat einen moderaten Nährstoffbedarf und zählt daher zu den Mittelzehrern. Im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern, die meist Schwachzehrer sind. Der Boden sollte daher humos, aber gut drainiert sein.

Minze mag vor allem feuchte Standorte mit leicht sandigem, gut drainierten Boden. Dabei kann der Standort halbschattig bis sonnig sein. Ansonsten ist Minze recht anspruchslos und wächst an den meisten Orten recht gut.

Minze kannst du zwischen April und Juni ins Freiland pflanzen. Halte dabei einen Pflanzabstand von 25 x 25 cm ein.

Ab März kannst du Minzsamen im Freiland säen oder auf der Fensterbank. Eine Vorzucht kannst du machen, wenn du den Pflanzen einen Wachstumsvorsprung geben magst. Das ist bei der wuchernden Minze aber nicht unbedingt nötig.

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