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Annabell

Annabell studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.

Der Gartenmonat Mai gibt den Startschuss in die Gartensaison, ab jetzt muss sich kein/e Gärtner:in mehr zurückhalten. Die warme Maierde kann reichlich bepflanzt werden und es wird gesät, was das Gärtner-Herz begehrt. Doch welche Gartenarbeiten bringt der Mai sonst noch mit sich?

Sind die Eisheiligen noch aktuell?

Die Eisheiligen dienen Gärtnerinnen und Gärtnern seit Jahrhunderten als Richtwert. Sie bringen Mitte Mai die letzten Fröste des Jahres. Danach bleibt das Wetter weitestgehend konstant und die Spätfröste sind überstanden. Ab Mitte Mai kann also nach Belieben alles gepflanzt und gesät werden, was dieses Jahr noch im Beet wachsen soll.

Im Gartenmonat Mai erwarten Gärtner:innen die letzten Spätfröste. Danach geht die Gartensaison richtig los. Bild: Mammaiya auf Pixabay.

Es gibt viele Diskussionen darüber, ob die Eisheiligen auch in Zeiten des Klimawandels noch gültig sind. Der Klimawandel macht nämlich so manche alte Regel ungenau: Extreme Temperaturereignisse nehmen zu und das Wetter verändert sich durch die Verschiebung der Klimazonen. So verändert sich die Beständigkeit der Witterung, was für Landwirt:innen und Gärtner:innen zur Herausforderung werden kann. Es ist nun gut möglich, dass die Eisheiligen auch schon Wochen vor dem fixen Termin Mitte Mai stattgefunden haben. Dadurch verlängert sich die Vegetationsperiode und es kann schon früher ins Freiland gepflanzt werden. Oder andersrum können auch noch nach den ursprünglichen Eisheiligen weitere Spätfröste auftreten. Das Problem hierbei sind aber häufig weniger die Fröste an sich, sondern die ungewöhnlich warmen Frühjahrtemperaturen in den Wochen davor. Dadurch werden die Pflanzen in ihrem Wachstum angeregt und kommen früher in die Blüte. Die Kombination aus schnellerem Pflanzenwachstum und späteren Frösten kann den empfindlichen Blüten und wärmeliebenden Pflanzen zum Verhängnis werden. Das betrifft aber hauptsächlich Dauerkulturen wie Obstbäume und Weinreben. Gemüsepflanzen sind da weniger empfindlich, denn sie blühen meist erst gegen Ende der Vegetationsperiode oder im darauffolgenden Jahr.

Aufgrund der Unberechenbarkeit des Wetters lohnt es sich den Wetterbericht gut im Auge zu behalten, um bei Spätfrostgefahr schnell reagieren zu können. Wenn kühlere Nächte angesagt sind, kannst du empfindliche oder junge Gemüsepflanzen mit einem Frühbeet oder Vlies abdecken. Wenn du Obstbäume oder Weinreben in deinem Garten hast, solltest du sie ebenfalls entsprechend bedecken. Je nach Entwicklungsstadium solltest du sie gut einpacken, damit sie die kalten Nächte gut überstehen.

Spätfrostgefahr im Gartenmonat Mai

Gartentipps bei Spätfrost

Nach einem Frostereigniss kann es sein, dass einige deiner Pflanzen Schaden genommen haben. Das Ausmaß des Schadens zeigt sich meist bis zu einer Woche nach dem Frost. Das Gute dabei ist, dass meist nicht die ganze Pflanze geschädigt wird. Denn späte Fröste wirken meist nur oberflächlich und der Boden sowie die Wurzeln der Pflanzen gefrieren nicht (mit Außnahme bei Kübelpflanzen!). Daher erfriert selten die ganze Pflanze, sondern nur die Teile, die der Kälte schutzlos ausgeliefert waren. Meist vertrocknen die erfrorenen Teile dann und sterben ab. Hat die Pflanze überlebt treibt sie in der Regel neu aus und glänzt bald schon wieder in alter Schönheit.

Du kannst Frostschäden bereits vorbeugen, indem du deinen Garten entsprechend planst. Gebe wenn möglich sonnenliebenden und empfindlichen Bäumen oder anderen Kulturen ein windgeschütztes Plätzchen an der Südseite. Falls du keinen windgeschützen Platz hast, kannst du eine Hecke gestalten, die als Windschutz dient und ein wärmeres Mikroklima in deinem Garten schafft (vorallem mit Öffnung zur Südseite). Achte hierbei darauf, dass die Wind- und Wetterfront von Westen kommt und richte die Hecke entsprechend aus. Hast du einen Hanggarten, musst du bedenken, dass kalte Luft immer nach unten sinkt. Pflanze daher in Senken und Tälern frostharte Gehölze wie beispielsweise Johanisbeere oder Brombeere. Den Garten sinnvoll und nach natürlichen Prinzipien zu planen entstammt der Permakultur (='permanent agriculture'). Mehr dazu findest du in unserem Artikel zum Thema.

Einige Gemüsepflanzen sind frostunempfindlich und brauchen keinen Schutz. Bild von Innviertlerin auf Pixabay.

Tipps zum Frostschutz bei Obstgehölzen

Je nach Entwicklungsstadium der Blüten deiner Obstgehölze, solltest du sie bei angesagten Frösten schützen. Noch nicht geöffnete Blüten können leichte Minusgrade überstehen. Weiter entwickelte Blüten dagegen sind sehr empfindlich.

Hier ein paar Tipps, wie du deine Obstbäume im Garten schützen kannst:

  • Baldrian wärmt deine Blüten. Mit verdünntem Baldrianextrakt kannst du ihnen etwas wärmere Temperaturen vortäuschen. Besprühst du sie damit, sind sie bis zu - 2 Grad gegen Frost geschützt. Jedoch wärmt der Baldrian nicht unbegrenzt und macht maximal bis zu 5 °C wärmer. Bedecke deine Obstbäume zusätzlich noch mit einem oder mehreren Vlies.
  • Eine andere Möglichkeit ist, ein Feuer unter den Bäumen zu machen. Hierbei musst du aber sehr vorsichtig sein, damit die Bäume nicht verbrennen. Achte auf genug Abstand zwischen dem Feuer und den Bäumen sowie umgrenzenden Pflanzen. Bedenke außerdem, dass es in einem Hausgarten nicht erlaubt ist, einfach ein Feuer zu legen. Diese Methode wird meist eher kontrolliert in großen Plantagen angewendet.
  • Im professionellen Anbau gibt es noch die Methode der 'Frostberegnung' (besonders im Obstbau). Hierbei werden die Bäume mit Wasser besprüht. Das Wasser gefriert an den Blüten und es entsteht eine wachsende Eisschicht. Beim Gefrieren wird durch die Kristallisation des Wassers Wärmeenergie frei. Dadurch sinkt die Temperatur der eingehüllten Blüten nie unter den Gefrierpunkt und sie sind somit vor dem Frost geschützt. Hierbei muss der Baum aber ständig beregnet werden, was zu einem immens hohen Wasserverbrauch führt. Falls es besonders kalt wird und es keine andere Möglichkeit gibt, deine Ernte sonst zu retten, kannst du auf diese Methode zurückgreifen. Befestige hierfür einen Gartensprenkler in der Krone deiner Obstbäume. Alle Blüten müssen von dem Wasser getroffen werden, damit sie gefrieren und geschützt sind. Beregne nun deine Bäume solange, wie das Frostereignis andauert.
Bei der Frostberegnung legt sich eine schützende Schicht aus Eis um die Blüte, die sie vor der Kälte schützt. Bild von c_badeja auf Pixabay.

Tipps zum Frostschutz bei Gemüsepflanzen

Wie bereits erwähnt sind viele Gemüsepflanzen viel unempfindlicher bei Frösten wie Obstbäume und Reben. Einige brauchen gar keinen zusätzlichen Schutz und stecken Fröste ohne Probleme weg. Hierzu zählen beispielsweise Möhren, Erbsen, Spinat und Radieschen.

Falls du aber auch schon einige wärmeliebenden Pflanzen wie Paprika ausgepflanzt hast, findest du hier ein paar Tipps sie zu schützen und warm zu halten:

  • Deine Gemüsepflanzen kannst du entweder mit einem Frühbeet oder Gartentunnel schützen, und/oder mit einem Vlies gut einpacken. Generell solltest du aber wärmeliebende Pflanzen wie Tomaten, Gurken oder Paprika erst später ins Freiland setzen, wenn die Gefahr von Spätfrost geringer ist. Oder du kultivierst sie in einem Topf, so kannst du sie bei drohendem Frost ins Warme stellen.
  • In einem Gewächshaus oder Folientunnel kannst du Kerzen anzünden, um die Temperaturen ein wenig anzuheben. Achte hierbei darauf, dass sie an einem sicheren Ort stehen, wo sie nicht umkippen können.
  • Falls du einzelne Gemüsepflanzen im Topf kultivierst, solltest du sie gut einpacken. Denn in einem Topf ist der Wurzelballen den niedrigen Temperaturen stärker ausgeliefert und erfriert schneller. Das passiert bei Pflanzen, die im Gartenboden gepflanzt sind nicht so schnell. Der Boden gefriert meist nämlich nicht bei so kurzen Frostereignissen. Stelle deine Kübelpflanzen während den kalten Nächten an einen warmen, frostfreien Ort wie beispielsweise deine Gartenhütte. Falls du das nicht hast, kannst du alternativ auch ein Gartenvlies nehmen und sie gut einpacken. Hierbei musst du allerdings großzügig sein. Stelle die Pflanzen zusätzlich an einen windgeschützten Ort, wie beispielsweise eine Hauswand. Bei Kübelpflanzen empfiehlt es sich aber generell, sie auch erst nach den Eisheiligen rauszustellen.

Gartenarbeit im Mai

Erste Ernte

Wer schon früh unter Folien oder im Frühbeet gesät hat, kann sich bereits über die erste Ernte freuen: Frischer Salat, zarte Radieschen und würzige Kräuter wachsen jetzt schon fleißig. Unter günstigen Umständen können Mairüben und Spinat ebenfalls geerntet werden. Rhababer hat jetzt Hochsaison, im Mai kannst du damit köstlichen Rhababerkuchen und Kompott zubereiten!

Spinat
Spinat ist relativ unempfindlich gegen Kälte und kann deshalb schon früh gesät und geerntet werden.

Säen ins Freiland

  • Anfang Mai wird es höchste Zeit für die Aussaat von Rosenkohl. Auch Grünkohl kann ab Mai vorgezogen werden. Wer die beiden Vertreter der Kohlgewächse nicht selbst säen will, kann auf dem Markt oder beim Gärtner Jungpflanzen zukaufen. Der Rosenkohl sollte allerdings bis spätestens Mitte Juni ausgepflanzt werden.
  • Steckzwiebeln und Schalotten sollten nun ebenfalls in die Erde.
  • Allgemein kann ab jetzt großzügiger in die Saatgut-Sammlung gegriffen werden: Möhren, Erbsen, Zuckererbsen, Mangold, Melde, Kohlrabi, Brokkoli, Chicorée und Rote Bete können ebenfalls direkt ins Freiland gesät werden.
  • Für simple Mischkulturen werden die Lücken mit Spinat, Radieschen und Salat (z.B. Pflücksalat, Kopfsalat oder Eissalat) aufgefüllt. Dunkle, rotbraune Salatsorten wie Lollo Rossa oder roter Eichblattsalat sind besonders hitzebeständig und deshalb hervorragend für den Sommer geeignet.
  • In der ersten Maihälfte kannst du beginnen auch wärmebedürftige Gurken und Bohnen auszusäen. Bis die Samen gekeimt sind und die ersten Keimblätter die Erdoberfläche erreichen, sind die Eisheiligen meist vorüber. Wer noch Samen für Feuerbohnen zu Hause hat, kann diese ohne Bedenken schon aussäen. Sie sind sehr unempfindlich und robust.
  • Sofern nicht bereits geschehen, werden Anfang Mai noch Kräuter für die diesjährigen Mischkulturen ausgesät (z.B. Dill für Gurken, Bohnenkraut für Bohnen). Die Kräuter schützen ihre Gemüse-Nachbarn vor Schädlingen und unterstützen ein gesundes Wachstum. In unserem Artikel zu Mischkulturen mit Kräutern findest du Beipiele und Tipps für passende Nachbarschaften.
  • Allgemein können jetzt einjährige Kräuter direkt an Ort und Stelle gesät werden. Vor allem für wärmeliebende Arten wie Bohnenkraut, Majoran und Portulak ist die Zeit jetzt besonders günstig. Je nach Bedarf kann Dill, Kerbel, Kresse und Rucola nachgesät werden.
Mai ist Bohnenzeit! Die schönen bunten Samen werden je nach Sorte Anfang bis Mitte Mai in die Erde gelegt.
  • Außerdem steht nun die Aussaat von Sonnenblumen, Kapuzinerkresse und Ringelblumen an. Die Ringelblume, oft auch als Calendula bezeichnet, ist eine uralte Gartenpflanze aus der Familie der Korbblütler. Abgesehen von ihrer vielseitigen Anwendung in der Pflanzenheilkunde, soll sie auch auf den Boden eine heilende, schützende Wirkung haben. Aufgrund ihrer positiven Eigenschaften empfiehlt es sich Ringelblumen als Mischkultur im Beet einzusetzen. Auch Sonnenblumen und Kapuzinerkresse eignen sich sehr gut zur Ergänzung von Mischkulturen. Sonnenblumen haben beispielsweise einen positiven Effekt auf Gurken. Kapuzinerkresse wirkt sehr gut in Verbindung mit Kartoffeln, Tomaten und Stangenbohnen. Das aromatische Kraut hält Blutläuse, Raupen, Schnecken, Ameisen und Mäuse fern.
  • Kapuzinerkresse und andere rankende Pflanzen können nun ebenfalls zur Begrünung von Zäunen ausgebracht werden. Feuerbohnen sind mit ihren farbenfrohen Blüten ein sehr beliebter Sichtschutz, an dem sogar Gemüse wächst. Abgesehen davon eignen sich auch diverse Wicken und Winden als kletternde Begrünung im Garten, besonders bekannt ist hier die Prunkwinde.
  • Wer außerdem den (bestäubenden) Insekten einen Gefallen tun will, kann jetzt Samenmischungen für eine Blumenwiese ausbringen. Auch Gründüngung kann für Bienen & andere Nützlinge sehr attraktiv sein: Senf, Lupinen und Phacelia bieten Insekten Nahrung und sind auch für uns Gärtner:innen sehr nützlich. Bis das junge Grün richtig ausgetrieben ist, müssen die frisch ausgesäten Flächen gleichmäßig feucht gehalten werden.
  • Ende Mai können noch späte Möhren, Winterlauch, sowie schoßfester Fenchel gesät werden.
butterfly on flower
Blühmischungen ziehen die unterschiedlichsten Insekten an und bieten ihnen Futter. - Photo by Dominik QN

Pflanzen im Mai

  • In der warm-feuchten Maierde wachsen die meisten Setzlinge gut an. Salate, Kohl, Kohlrabi, Lauch, Sellerie dürfen schon ab Anfang Mai direkt ins Beet.
  • Falls du Gurken und Bohnen vorgezogen hast, solltest du diese erst nach den Eisheiligen ins Freiland pflanzen. Die warme Maisonne kann nämlich täuschen! Nachts kann es im Mai nochmal richtig kalt werden. Um auf Nummer sicher zu gehen, werden Tomaten, Paprika und Zucchini nie vor dem 15. Mai ins Freiland gepflanzt. Reserviere ihnen einen sonnigen, geschützten Platz im Garten.
  • Zuckermais und Artischocken lieben auch die Wärme und freuen sich über ein windgeschütztes Plätzchen.
  • Melonen und Auberginen werden am besten im Gewächshaus oder im Frühbeet groß gezogen. In rauen Gegenden sollten auch Tomaten und Paprika lieber im Schutz von Gewächshaus und Folie gepflanzt werden, sodass die Südländer es immer schön warm haben.
  • Wer seinen Garten noch mit vorgezogenen Staudenkräutern aus der Gärtnerei bereichern will: Thymian, Salbei, Bergbohnenkraut, Zitronenmelisse, Minze und Estragon können jetzt gepflanzt werden und bringen so frische Würze in den Garten. Um möglichst vielen Kräutern mit unterschiedlichen Bedürfnissen ein Plätzchen zu geben, kannst du eine Kräuterspirale anlegen. Durch den schneckenartigen Aufbau finden in ihr unterschiedlichste Kräuter optimale Bedingungen auf wenig Raum. Zudem ist sie ein Paradies für Insekten.
Salbei und Sonnenhut
Im Mai können Staudenkräuter wie der Salbei in den Garten gepflanzt werden.
  • Vom vorgezogenen Basilikum kann im Mai auch ein Teil ausgepflanzt werden. Es empfiehlt sich jedoch nicht alles auszupflanzen. In unangenehmen Sommern wächst das wärmebedürftige Kraut lieber im Topf auf einer geschützten Fensterbank.
  • Überwinterte Sträucher wie z.B. der Lorbeer können wieder raus an die frische Luft.
  • Erdbeeren pflanzen und pflegen: Anfang Mai können noch Monatserdbeeren und öftertragende Erdbeeren ausgepflanzt werden. Ein älteres Erdbeerbeet sollte mit Stroh gemulcht werden, damit die reifen Früchte später sauber und trocken bleiben. Das Stroh hält außerdem durch seine starre Struktur Schnecken ab. Reichblühende Erdbeerpflanzen können jetzt als "Mutterpflanze" gekennzeichnet werden. Im Sommer werden dann die "Kinder" abgetrennt und in ein neues Beet gepflanzt.
  • Späte Kartoffeln: In Landschaften mit einem kalten April können erst Anfang Mai die Kartoffel in die Erde gesteckt werden. Das Warten lohnt sich oft, denn in zu nasser, kalter Erde können die Knollen schnell faulen. Vorgekeimte Kartoffeln können sich bei warmem Wetter und genügend Feuchtigkeit sehr rasch entwickeln. Sie überholen sogar oft die früh gelegten Kartoffeln, die wegen der kälteren Temperaturen ihr Wachstum verzögert haben.
Kartoffeln in der Erde
In kalten Gegenden lohnt es sich die Kartoffeln erst später zu stecken, da sie sonst faulen.

Die Pflege nicht vergessen

  • Tomaten dürfen nicht unter freiem Himmel stehen, da sie durch direkten Regen anfällig für Kraut- und Braunfäule werden. Wenn du sie also nicht ins Gewächshaus pflanzen willst, ist jetzt die Zeit ein Tomatendach zu bauen.
  • Nicht nur die Gemüsepflanzen und Kräuter legen bei feucht-warmer Witterung richtig los, auch die Beikräuter sprießen eifrig. Jetzt solltest du auf jeden Fall dran bleiben und frisch bestellte Beete stets frei halten! So werden deine jungen Gemüsepflanzen nicht überwuchert und können sich frei entfalten.
  • Bei zu dicht aufgelaufenen Reihen von Rote Bete und Möhren werden einige Pflanzen herausgezupft, damit später kein Platzmangel entsteht.
  • Frühe Kartoffeln und Erbsen kannst du das erste Mal anhäufeln, wenn sie etwa handhoch gewachsen sind.
  • Der Mai ist außerdem optimal, um frisches Brennnesselgrün zu schneiden und daraus Jauche herzustellen. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Ansetzen von Brennesseljauche.
  • Wer jetzt seine Beete mulcht, erspart sich später das häufige Gießen und Jäten. Mulch ist sehr vielseitig einsetzbar und kann im Garten wahre Wunder bewirken.
Brennessel für Jauche
Damit deine Gemüsepflanzen bald frische Nährstoffe bekommen, kannst du jetzt Brennesseljauche ansetzen. - Photo by Paul M

Im Mai ist Garten-Hochsaison, da wird uns Hobbygärtner*innen auf jeden Fall nicht langweilig. Obwohl gerade viel zu tun ist, sollte der Spaß natürlich nie verloren gehen! Nach der Winterpause tut es auch einfach gut wieder viel Zeit im Garten zu verbringen und die bunten Gemüsebeete heranwachsen zu sehen.

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