Im Gemüsegarten ist die Erbse mit ihren filigranen Ranken und Schmetterlingsblüten ein echter Hingucker. Doch nicht nur das: Die Hülsenfrüchte enthalten viele Ballaststoffe, Proteine und Mineralstoffe und sind deshalb super gesund. Grund genug, Erbsen in deinem Garten oder auf dem Balkon anzubauen. In diesem Artikel erfährst du alles zum Erbsen säen und vorziehen.
Idealerweise wachsen Erbsen auf einem sonnigen, luftigen Platz mit lockerem Boden. Schwere Lehm- und Tonböden, sowie besonders nasse Böden sind für Erbsen weniger gut geeignet. Am liebsten haben sie eine humose, feinkrümelige Bodenstruktur mit guter Wasserspeicherung.
Die Aussaat von Erbsen ist ganz einfach, denn die großen Samen lassen sich leicht dosieren. Typischerweise werden die Samen direkt gesät. Lege die Samen am Abend vor dem Aussäen in Wasser, so gehen die Pflanzen zuverlässiger auf.
Ziehe Reihen mit 40 cm Abstand, die Saatrillen sollten etwa 5 cm tief sein. Lege die Erbsensamen anschließend mit 3 - 5 cm Abstand in die Saatrille und drücke die Erde etwas an.
Vögel scharren Erbsen nach der ersten Aussaat gerne aus dem Boden. In der frühen Jahreszeit ist das Nahrungsangebot für sie noch sehr begrenzt, da kommen die schmackhaften Samen wie gerufen. Die kleinen Diebe lassen sich jedoch durch eine Abdeckung mit Maschendraht, Vlies oder Netzen relativ leicht von den Erbsen im Boden fernhalten.
Je nach Sorte werden Erbsen zu unterschiedlichen Zeitpunkten ausgesät. Palerbsen sind robuster und können schon im März bei Temperaturen unter 5 °C gesät werden. Mark- und Zuckererbsen sind etwas empfindlicher und kommen deshalb erst ab Anfang April ins Beet, wenn die Bodentemperatur über 8 °C liegt.
Du möchtest deine Pflanzen besser kennenlernen, ohne dich durch dicke Bücher zu wühlen? In unserem Fryd-Lexikon findest du schnell und einfach alles Wichtige zu verschiedenen Pflanzenarten und -sorten: von Aussaat-, Pflanz- und Erntezeiten über gute und schlechte Nachbarn bis hin zu Standort- und Pflegetipps.
Jetzt Lexikon entdeckenDie optimale Keimtemperatur liegt je nach Sorte zwischen 10 bis 20 °C. Bei Bodentemperaturen um die 8 °C kannst du Erbsen ins Freiland säen. Daher mögen Erbsensamen zum Keimen eher moderate Temparturen und werden in der Regel nicht im Hochsommer gesät.
Die meisten Erbsensorten werden früher im Jahr zwischen März und Mai, i.d.R. spätestens aber im Juni gesät. Es gibt recht viele Sorten, die du bis Ende Juni noch säen kannst:
Die Sorten ,Zuccola' und ,Gloriosa' sind allerdings noch für eine Aussaat bis Anfang Juli geeignet und können jetzt noch gesät werden. Alternativ kannst du etwas warten und Erbsen als Nachkulturen säen. Hierfür kannst du auf Wintererbsen zurückgreifen, die du zwischen August und Oktober säen kannst, wie beispielsweise die Sorte ,Sima'.
Durch Vorziehen kannst du deinen Pflanzen einen kleinen Vorsprung verschaffen. Generell solltest du Erbsen aber eher direkt säen, da sie dann robuster wachsen. Zudem können Leguminosen erst später in Symbiose mit stickstofffixierenden Bakterien gehen, wenn sie vorgezogen und ausgepflanzt werden. Das reduziert ihre Wirkung als Gründüngung.
Mehr zum Thema Vorziehen oder Direktsaat kannst du hier nachlesen. Hier bekommst du einen Überblick darüber, welche Pflanzen vorgezogen werden und welche du lieber direkt säst.
Nur in rauen Lagen, wo erst spät mit der ersten Aussaat begonnen werden kann lohnt es sich, die Pflanzen zwei Wochen zuvor vorzuziehen. Zur Vorkultur eignen sich Multitopfplatten gefüllt mit Anzuchterde. Die Erde sollte während der Keimung feucht, jedoch nicht zu nass gehalten werden. Je nach Größe der Töpfe können auch zwei Samen pro Topf ausgesät werden. Sobald die Setzlinge einen ordentlichen Wurzelballen entwickelt haben, kannst du sie mit einem Abstand von 10 cm in Reihen pflanzen. Da vorgezogene Pflanzen generell etwas anfälliger für Krankheiten und Schädlinge sind, solltest du sie auf keinen Fall zu eng pflanzen.
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Marie ist Agrarwissenschaftlerin. Sie interessiert sich besonders für den nachhaltigen und ökologischen Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen. Im eigenen Garten sammelte sie dabei Erfahrungen und probiert sich gerne aus, um von der Natur zu lernen. Dabei liegen ihr Werte und Prinzipien der Permakultur besonders am Herzen, um neben dem Wohl für die Natur, auch für das Wohlergehen der Menschen und zukünftiger Generationen beizutragen.
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Bilder wie im Herbst, aber endlich gabs n guten Gutsch Regen 🥰 Zwar grad bissl viel auf einmal, für den harten Boden, aber ein Anfang ist ein Anfang!
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Heute mal was ganz anderes. Ich habe im Winter eine kleine Minipflanze für 3 Euro gekauft. Sehr hübsche panaschierte Blätter, ein Hibiskus 😊. Jetzt nach nicht mal einem halben Jahr ist er ca 30cm groß und hat seine erste Blüte aufgemacht, nicht so knallig und ein bisschen zersaust, aber sehr hübsch. 🥰🥰🥰
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...Heute mal ein bißchen Klugscheißerei zum Thema #Tomaten und Hitze: ...Tomatenpflanzen und die meisten anderen Pflanzen auch, besitzen sogenannte #Stomata (Spaltöffnungen) an den grünen Pflanzenteilen, auch an den unreifen Früchten! Diese Öffnungen sind sehr wichtig für die Pflanzen, sie dienen der ▪︎Aufnahme von CO₂ für die Photosynthese, ▪︎Abgabe von Sauerstoff, ▪︎Verdunstung von Wasser (Transpiration), die gleichzeitig der Kühlung dient. Je reifer die Tomate, desto geringer ihre Fähigkeit zur Eigenkühlung (die Stomata schließen sich!)– und desto größer die Gefahr, bei extremer Sonneneinstrahlung oder Hitzestau regelrecht "am Stock zu garen". 🌞🍅 ⚠️ Also uffgebasst ! Sollten eure Tommies 🍅 bei der aktuellen Hitze direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und ihr keine Beschattungsmöglichkeit haben, dann lieber mit der Ernte nicht bis zur Vollreife warten, (die reifen ja sehr gut nach und schmecken trotzdem immer noch besser, als die Wasserbomben aus NL und B) 🤷 Interessanterweise habe ich am "gelben Russen" Hitzeschäden feststellen müssen (die werden regelrecht glasig! 🙄), an der "Pera Abruzzo" (Fotos), obwohl sie direkte Nachbarn sind, nicht! 🤷 Spoiler: Genau diese Spaltöffnungen sind auch die Eintrittspforten für Schadpilze, wie z.B. #Braunfäule. ...und der Pilz sagt am Eingang nicht etwa zur Spaltöffnung: ...ach, du bist eine von jenen, die mit Kompost, der bei Vollmond umgesetzt wurde, gedüngt wurden 🤔, na, da ziehe ich mal lieber weiter 👋 Nöö, das tut er leider nicht! 🙄...will heißen: ob Öko oder nicht, ist dem Pilz völlig schnurz! 😳
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Erbsen werden typischerweise zwischen März und Juni gesät, abhängig von der Sorte.
Direktsaat wird bevorzugt, da Erbsen robuster wachsen, wenn sie direkt gesät werden.
Die Saattiefe beträgt etwa 5 cm.
Einige Sorten wie 'Zuccola' können bis Anfang Juli gesät werden.