Blühstreifen im Gemüsegarten sehen nicht nur gut aus, sondern bieten vielen nützlichen Insekten einen Lebensraum und tragen zu einer naturnahen Gartengestaltung bei.
Aus vielen Gründen ist die Anlage eines Blühstreifens eine gute Idee.
Mit einem üppigen Blütenmeer lockst du natürlich zuallererst jede Menge Bienen an. Die lassen sich neben den “Lockblumen” auch die Blüten deiner Gemüsepflanzen nicht entgehen, wenn sie schon mal da sind. Zusätzlich bestäuben sie dabei Paprika, Zucchini, Tomate und Co.
Doch nicht nur Bienen lieben Blühstreifen. Auch viele andere Insekten nehmen den geschützten Lebensraum einer ungestörten Blumenwiese gerne an. Unter ihnen sind auch viele Nützlinge, wie zum Beispiel die Schlupfwespe. Deren Larven parasitieren Blattläuse und andere Schädlinge, wodurch diese in Schach gehalten werden.
Ein Blühstreifen bietet einen naturnahen Lebensraum und erhöht so die Diversität unter den Bewohnern deines Gartens. Das Netzwerk aus Interaktionen zwischen einzelnen Arten wird größer und dichter, was für ein stabileres Garten-Ökosystem sorgt. Zum Beispiel ist in einem naturnahen Garten mit einigen Blühstreifen die Gefahr sehr gering, dass Schädlinge wie Blattläuse oder Spinnmilben überhand nehmen kann. Das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Insekten sorgt dafür, dass keine Population übermäßig wachsen kann.
Ab einer gewissen Beetgröße steigt die Gefahr der Wind- und Regenerosion, wenn der Boden nicht von einer Pflanzendecke oder einer Mulchschicht geschützt ist. Um Erosion zu vermeiden kann es hilfreich sein, große Beete immer wieder mit Blühstreifen zu unterbrechen.
Neben diesen positiven Effekten für deinen Gemüsegarten, funktioniert ein Blühstreifen auch als Rückzugsraum für Pflanzen, die normalerweise an dieser Stelle wachsen würden, wenn da nicht dein Garten wäre. Zum Beispiel tauchen dann auch Zeigerpflanzen auf. Ein Blühstreifen ist also auch eine Form der Renaturierung und trägt so zum Artenschutz bei — vorausgesetzt es werden heimische Arten ausgesät.
Zu guter Letzt können Blühstreifen wunderschön aussehen wodurch sie den Anblick deines Gemüsegartens abwechslungsreicher und interessanter gestalten. Ist die Artenzusammensetzung richtig gewählt, blüht durchgehend etwas und du kannst dich vom April bis in den Oktober am Anblick deines Gartens erfreuen.
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Jonas hat Agrarbiologie studiert. Seine Leidenschaft für Pflanzen und das Gärtnern entdeckte er durch ein Praktikum bei einer Permakultur NGO. Seitdem gärtnert er auf seinem Balkon und in Gemeinschaftsgärten.
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Bilder wie im Herbst, aber endlich gabs n guten Gutsch Regen 🥰 Zwar grad bissl viel auf einmal, für den harten Boden, aber ein Anfang ist ein Anfang!
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Heute mal was ganz anderes. Ich habe im Winter eine kleine Minipflanze für 3 Euro gekauft. Sehr hübsche panaschierte Blätter, ein Hibiskus 😊. Jetzt nach nicht mal einem halben Jahr ist er ca 30cm groß und hat seine erste Blüte aufgemacht, nicht so knallig und ein bisschen zersaust, aber sehr hübsch. 🥰🥰🥰
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...Heute mal ein bißchen Klugscheißerei zum Thema #Tomaten und Hitze: ...Tomatenpflanzen und die meisten anderen Pflanzen auch, besitzen sogenannte #Stomata (Spaltöffnungen) an den grünen Pflanzenteilen, auch an den unreifen Früchten! Diese Öffnungen sind sehr wichtig für die Pflanzen, sie dienen der ▪︎Aufnahme von CO₂ für die Photosynthese, ▪︎Abgabe von Sauerstoff, ▪︎Verdunstung von Wasser (Transpiration), die gleichzeitig der Kühlung dient. Je reifer die Tomate, desto geringer ihre Fähigkeit zur Eigenkühlung (die Stomata schließen sich!)– und desto größer die Gefahr, bei extremer Sonneneinstrahlung oder Hitzestau regelrecht "am Stock zu garen". 🌞🍅 ⚠️ Also uffgebasst ! Sollten eure Tommies 🍅 bei der aktuellen Hitze direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein und ihr keine Beschattungsmöglichkeit haben, dann lieber mit der Ernte nicht bis zur Vollreife warten, (die reifen ja sehr gut nach und schmecken trotzdem immer noch besser, als die Wasserbomben aus NL und B) 🤷 Interessanterweise habe ich am "gelben Russen" Hitzeschäden feststellen müssen (die werden regelrecht glasig! 🙄), an der "Pera Abruzzo" (Fotos), obwohl sie direkte Nachbarn sind, nicht! 🤷 Spoiler: Genau diese Spaltöffnungen sind auch die Eintrittspforten für Schadpilze, wie z.B. #Braunfäule. ...und der Pilz sagt am Eingang nicht etwa zur Spaltöffnung: ...ach, du bist eine von jenen, die mit Kompost, der bei Vollmond umgesetzt wurde, gedüngt wurden 🤔, na, da ziehe ich mal lieber weiter 👋 Nöö, das tut er leider nicht! 🙄...will heißen: ob Öko oder nicht, ist dem Pilz völlig schnurz! 😳
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