Nach dem Kartoffeln ernten müssen die gesunden Knollen richtig gelagert werden, damit du lange von deiner Ernte zehren kannst. Was es beim Kartoffeln Lagern zu beachten gibt, kannst du hier nachlesen. Hier findest du Tipps zum Kartoffeln Lagern ohne Keller oder ob es eine gute Idee ist, deine Kartoffeln im Kühlschrank zu lagern.
Ab etwa fünf bis neun Wochen nach der Ernte baut sich die natürliche Keimhemmung der Kartoffeln ab und sie können wieder austreiben. Daher sollten sie schon ab diesem Zeitpunkt möglichst kühl und dunkel eingelagert sein.
An dem Ort deiner Wahl werden die Kartoffeln in trockene, mit Stroh isolierte (Holz-)Kisten gelegt. Diese sogenannten Kartoffelhorden schützten die Knollen vor größeren Temperaturschwankungen. Wichtig ist, dass die Kartoffeln absoluter Dunkelheit ausgesetzt sind, denn Licht fördert die Bildung des Giftstoffes Solanin, wodurch grüne Stellen an den Kartoffeln entstehen. Decke die Kisten im Zweifelsfall mit einem luftdurchlässigen, dunklen Stoff ab. Falls doch grüne Teile an den Lagerkartoffeln auftreten, sollten diese vor dem Verarbeiten großzügig entfernt werden!
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Jetzt Lexikon entdeckenKartoffeln im Kühlschrank zu lagern ist keine gute Idee! Meist ist hier die Luftfeuchtigkeit zu hoch und die Kartoffeln beginnen zu Schimmeln. Zudem sind die Temperaturen zu niedrig und die Kartoffeln verlieren an Geschmack und Struktur. Daher solltest du Kartoffeln nur im Notfall und auch nur kurzfristig im Kühlschrank lagern.
Bei richtiger Lagerung (trocken, dunkel, kühl) sind Kartoffeln mehrere Monate haltbar. Bis es im Folgejahr wieder Frühkartoffeln gibt, kannst du also bedenkenlos auf deine Lagerkartoffeln setzen. Lediglich Frühkartoffeln können nicht eingelagert werden: Ihre Schale ist sehr dünn und daher fäulnisanfällig. Mehr über Kartoffelsorten, Früh- und Spätkartoffeln, kannst du hier im Beitrag lesen.
Karoffeln werden meist unverarbeitet eingelagert. Falls dir der Platz im Keller oder in deinen Erdmieten ausgeht, gibt es noch die Möglichkeit, Kartoffeln einzufrieren. Zudem kannst du deine Kartoffelernte auch durch Einwecken haltbar machen, mehr dazu findest du im Artikel: Obst und Gemüse haltbar machen.
Wie bereits erwähnt, sind Kartoffeln sehr kälteempfindlich, da ihre Zellen bei schon leichtem Frost zerstört werden und sie zu faulen beginnen. Zudem wandelt Frost die in den Kartoffeln enthaltene Stärke in Zucker um. Deshalb solltest du nur bereits gekochte Kartoffeln einfrieren. Allerdings geht auch hier der typische Kartoffelgeschmack zum größten Teil verloren. Koche die Kartoffeln nicht zu weich. Schneide die Knolle in kleinere Stücke und befreie sie von der Schale. Für Gratins eignen sich gefrorene Scheiben besonders gut. Lasse die Kartoffeln vor dem Einfrieren erkalten. Beim Einfrieren gilt für die Haltbarkeit: Kartoffelspeisen sind ca. drei Monate, gekochte Kartoffeln ca. 12 Monate gefroren haltbar. Taue die gefrorenen Knollen am besten über Nacht im Kühlschrank auf.
Ich hoffe, dass ich deine Fragen zum Thema Kartoffeln lagern klären könnte. Bei Fragen und Anmerkungen schreibe uns gerne an [email protected].
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Titelbild von Manfred Richter auf Pixabay.
Marie ist Agrarwissenschaftlerin. Sie interessiert sich besonders für den nachhaltigen und ökologischen Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen. Im eigenen Garten sammelte sie dabei Erfahrungen und probiert sich gerne aus, um von der Natur zu lernen. Dabei liegen ihr Werte und Prinzipien der Permakultur besonders am Herzen, um neben dem Wohl für die Natur, auch für das Wohlergehen der Menschen und zukünftiger Generationen beizutragen.
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Könnt ihr mir bitte einen Tipp geben? Zur Zeit ernte ich fast ausschließlich selbstversamten Baquieu, dessen Blätter bis ins Herz hinein so verdreckt sind. Kann ich dem irgendwie vorbeugen? Mir ist auch gar nicht klar, wann und wie die Erde da hinein kommt. Bei den von mir gepflanzten Salaten achte ich darauf, sie nicht zu tief zu setzen. Das sind auch nicht die äußersten Blätter, habe schon mindestens 2 „Runden“ entfernt
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Ich habe Feigenkakteen gepflanzt und habe mich gefreut, als ich sah, wie neue Blätter wuchsen. Dann kamen die Hühner und machten ein Loch in eines der Blätter. Also baute ich einen großen, umzäunten Hühnerauslauf, um meine Pflanzen zu schützen. Die Kakteen wuchsen weiter, und ich dachte, ich hätte keine Probleme mehr. Doch dann kam ein starker Wind auf, und eines der Kaktusblätter brach ab; es wurde von einem in der Nähe stehenden Sieb getroffen. Ich sagte mir: „Kein Problem“, Bei der Permakultur geht es darum, Probleme in Lösungen zu verwandeln, also nahm ich das arme Kaktusblatt und beschloss, es neben die Mutterpflanze zu pflanzen. Zuerst hatte ich vor, es trocknen zu lassen, damit es heilen konnte, und vielleicht Wurzelhormone aufzutragen, aber dann entschied ich mich, es einfach direkt zur Hälfte in die Erde zu stecken, denn manchmal scheitere ich, wenn ich versuche, Dinge perfekt zu machen. Und siehe da, das neue Blatt begann, zwei Triebe zu bilden; einer davon gedeiht noch immer, aber der untere wurde zur Mahlzeit für meine (Plage-)Schildkröte...
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Wie lagert man Kartoffeln richtig?
Dunkel, kühl (ca. 5 °C) und trocken, z.B. im Keller oder in isolierten Kisten mit Stroh.
Kann man Kartoffeln im Kühlschrank lagern?
Nein, die Luftfeuchtigkeit ist zu hoch und die Temperaturen zu niedrig, was zu Schimmel und Geschmacksverlust führt.
Wie lange sind Kartoffeln haltbar?
Bei richtiger Lagerung mehrere Monate (3-5 Monate), Frühkartoffeln jedoch nur ca. zwei Wochen.
Kann man gekochte Kartoffeln einfrieren?
Ja, gekochte Kartoffeln können eingefroren werden und sind etwa 12 Monate haltbar.