Annonen

Annona
Annonengewächse (Annonaceae)
Flaschenbaum, Rahmapfel, Schuppenapfel, Stachelannone, Zimtapfel, Sauerrahmapfel, Cherimoya, Guanabana
Voranzucht
Pflanzung
Ernte
Ernte
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
1. JAHR
FOLGEJAHRE
Lichtbedarf
Sonnig
Wasserbedarf
Feucht
Boden
Mittelschwer (lehmig)
Nährstoffbedarf
Mittel
Dunkelkeimer
Keimtemperatur
20 - 28 °C (Grad Celsius)
Pflanzabstand
500 cm
Reihenabstand
600 cm
Saattiefe
2.5 cm
Annona (wohl von Taíno Anón für die Cherimoya oder von Latein Annus = Jahr, jährlich) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Annonengewächse (Annonaceae). Zu ihr gehören etwa 175 Arten in den Tropen und Subtropen. Einige dieser Arten sind als obstliefernde Bäume kommerziell bedeutsam, wie etwa die Cherimoya, die Stachelannone oder der Zimtapfel. Erscheinungsbild und Laubblätter Annona-Arten wachsen als immergrüne bis laubabwerfende Bäume oder Sträucher. Oft werden Pfahlwurzeln gebildet und manche Arten bilden als ausgewachsene Bäume Brettwurzeln. Die steifen Zweige sind schlank und stielrund. Die Lentizellen sind erhaben. Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die ledrige oder häutige, einfache Blattspreite ist kahl oder flaumig behaart. Nebenblätter fehlen. Blüten Die meisten Arten sind vorweiblich protogyn. Die Blüten stehen einzeln oder in Bündeln an Blütenstandsschäften, die Hochblätter besitzen. Die zwittrigen, meist drei-, selten vierzähligen Blüten besitzen einen intensiven, fruchtreichen Geruch. Der emporgehobene Blütenboden (Rezeptakulum) ist konvex bis mehr oder weniger kugelig oder länglich. Die meist drei, selten vier Kelchblätter fallen früh ab und sind kleiner als die Kronblätter. Es sind zwei Kreise mit je meist drei, selten vier meist fleischigen Kronblättern vorhanden. Die inneren Kronblätter sind meist reduziert. Es sind viele Staubblätter und viele oberständige Stempel vorhanden. Früchte und Samen Die eiförmigen bis fast kugeligen, fleischigen Sammelfrüchte (Synkarp) bestehen aus Beeren und haben eine sehr variable Oberfläche mit einer festen Fruchtschale, die bei einigen Arten mit weichen Stacheln, die aus den Griffeln entstehen, versehen ist. Die Samen sind eiförmig bis ellipsoid, bohnenförmig mit harter Samenschale. Die Samen besitzen manchmal einen Arillus. Verwendung Die Früchte werden roh gegessen oder zu Getränken und Speiseeis verarbeitet. Die Kerne der Annonafrucht werden in Sri Lanka von Kindern zu einem Spiel in der Art des Englisch Fußball verwendet. Aus allen Teilen der Pflanze können Acetogenine isoliert werden. Diese Stoffklasse zeichnet sich durch ihre insektizide und anti-tumorale Wirkung aus. Die Blätter von Annona senegalensis werden in Westafrika zur Linderung von Insektenstichen verwendet. Toxikologie Das in Guanábana (Stachelannone) enthaltene Nervengift Annonacin scheint die Ursache für eine neurodegenerative Krankheit zu sein, die nur auf der karibischen Inselgruppe Guadeloupe vorkommt und vermutlich mit dem Verzehr von annonacinhaltigen Pflanzen zusammenhängt. Es handelt sich dabei um eine so genannte Tauopathie, die mit einer pathologischen Anreicherung des Tau-Proteins im Gehirn verbunden ist. Experimentelle Ergebnisse belegen erstmals, dass für diese Akkumulation tatsächlich das pflanzliche Nervengift Annonacin verantwortlich ist.
Herkunft:
tropische Regenwälder, bergige Waldlandschaften, Küstenregionen, Süd- und Mittelamerika, Südost-Asien, West-Afrika
🌞 Standort & Klima • Sonne: 6–8 Stunden direkte Sonne täglich für gutes Wachstum und Fruchtbildung. • Temperatur: Optimal sind 20–30 °C; unter 10 °C treten Schäden auf. • Frostschutz: In Deutschland nur im Kübel oder Wintergarten kultivierbar. 🌱 Boden & Substrat • Bodenart: Locker, humos, gut durchlässig (Sand-Lehm-Mischung). • pH-Wert: leicht sauer bis neutral (6,0–7,0). • Drainage: Staunässe unbedingt vermeiden → Kübel mit Drainageschicht. 💧 Wasser & Nährstoffe • Bewässerung: Gleichmäßig feucht halten, aber nicht zu nass. • Düngung: Regelmäßig mit organischem Dünger oder Flüssigdünger während der Wachstumsphase. • Ruhephase: Im Winter weniger gießen, keine Düngung. 🌸 Blüte & Bestäubung • Bestäubung: Viele Arten sind vorweiblich protogyn → Selbstbestäubung schwierig. • Praxis: In Mitteleuropa oft Handbestäubung nötig, um Früchte zu erhalten. 🍏 Frucht & Ernte • Früchte: Reif, wenn die Schale weich wird und sich leicht eindrücken lässt. • Samen: Giftig – nicht verzehren. • Verwendung: Frisch essen, zu Getränken oder Desserts verarbeiten.
Abessinischer Kohl / Äthiopischer Senf
Apfel / Kulturapfel
Aubergine
Birne
Chili
Felsenbirne
Fenchel
Gartenkürbis - Zierkürbis
Gemüsefenchel
Gemüsekohl - Baumkohl / Ewiger Kohl
Gemüsekohl - Blumenkohl / Romanesco
Gemüsekohl - Brokkoli
Gemüsekohl - Flower Sprouts / Kohlröschen
Gemüsekohl - Futterkohl
Gemüsekohl - Grünkohl / Braunkohl
Gemüsekohl - Kai-Lan / Chinesischer Brokkoli
Gemüsekohl - Kohlrabi
Gemüsekohl - Palmkohl / Schwarzkohl
Gemüsekohl - Rippenkohl / Portugiesischer Kohl
Gemüsekohl - Rosenkohl
Gemüsekohl - Rotkohl / Roter Spitzkohl
Gemüsekohl - Weißkohl / Weißer Spitzkohl
Gemüsekohl - Wildkohl / Urkohl
Gemüsekohl - Wirsing / Butterkohl
Gemüsekohl - Zierkohl
Gurke
Inkagurke (Hörnchenkürbis)
Kartoffel
Kirschpflaume
Kürbis
Liebstöckel
Meerkohle
Melone (Wassermelone)
Melone (Zuckermelone)
Minze
Nashibirne
Okra
Paprika
Pflaume, Zwetschge
Raps - Scheerkohl / Sibirischer Kohl
Raps - Steckrübe
Rosskastanie
Rüben / Bete
Rübsen - Chinakohl
Rübsen - Choy Sum / Chinesischer Blütenkohl
Rübsen - Komatsuna
Rübsen - Mizuna
Rübsen - Ölrübsen
Rübsen - Pak Choi
Rübsen - Speiserübe
Rübsen - Stängelkohl
Rübsen - Stielmus
Rübsen - Tatsoi
Rübsen - Wilde Rübsen
Sauerkirsche
Süßkirsche
Tomate (Fleischtomate / Großfruchtige)
Tomate (Kleinfruchtige)
Tomate (Salattomate / Normalfruchtige)
Tomate (Wildtomate)
Walnussgewächse
Schwarzfleckenkrankheit
Grauschimmel
Eckige Blattfleckenkrankheit
Echter Mehltau
Wurzelfäule
Schildläuse
Thripse
Spinnmilben
Kirschessigfliege
Blattläuse
Wollläuse