Kapuzinerkressen

Tropaeolum
Kapuzienerkressegewächse (Tropaeolaceae)
Gelbes Vögerl, Kapuzinerli, Salatblume, Inkakresse, Kanarienvogel, Indianerkresse, Jungfer unterm Busch
0 Jahre
Voranzucht
Pflanzung
Ernte
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Lichtbedarf
Sonnig
Wasserbedarf
Feucht
Boden
Mittelschwer (lehmig)
Nährstoffbedarf
Niedrig
Dunkelkeimer
Keimtemperatur
15 - 20 °C (Grad Celsius)
Pflanzabstand
20 cm
Reihenabstand
30 cm
Saattiefe
2 cm
Die Saison für diese Pflanze hat noch nicht begonnen. Die folgenden Anleitungen sind für die beginnende Saison.
Anfang März
Sowing
Mitte März
Pest protection
Die Kapuzinerkressen (Tropaeolum) sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Kapuzinerkressengewächse (Tropaeolaceae). Der Namensanteil Kapuziner stammt von der Form der Blüten, die den Kapuzen von Mönchskutten ähneln. Die frühere Gattung Magallana, die in Patagonien heimisch und nach Magellan benannt ist, und die Gattung Trophaeastrum werden heute in die Gattung Tropaeolum eingegliedert. Die Familie besteht dann heute nur aus der Gattung Tropaeolum mit etwa 90 Arten. Ursprünglich sind sie in Südamerika und Mittelamerika heimisch, dort vor allem im Gebirge von Mexiko bis Mittelchile und Argentinien. Als Zierpflanze sind manche Arten heute weltweit in gemäßigter Zone verbreitet. Es handelt sich um kletternde bis kriechende, saftige, ein- bis mehrjährige krautige Pflanzen. Die Stängel sind niederliegend oder kletternd. Manche Arten bilden Sprossknollen (Beispiel: Knollige Kapuzinerkresse). Kletternde Arten besitzen berührungsempfindliche, windende Blattstiele. Die meist wechselständigen, manchmal im unteren Bereich gegenständigen Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreite ist schildförmig, handförmig gespalten, tief gelappt bis gefiedert. Die meist einzeln in den Blattachseln stehenden Blüten sind auffällig gefärbt, z. B. in den Farben orange, rot und gelb, meist groß, zwittrig, zygomorph und gespornt. Der Blütenkelch besteht aus fünf Kelchblättern, von denen drei miteinander verwachsene einen langen Nektarsporn bilden. Die Blütenkrone besteht aus fünf freien, meist genagelten Kronblättern, wobei die beiden oberen kleiner als die unteren sind. Die Bestäubung erfolgt meist durch Insekten. Es werden Spaltfrüchte gebildet, die in je drei Nüsschen oder Steinfrüchte zerfallen. Die Benetzbarkeit der Blattoberfläche ist gering. Wasser perlt in Tropfen ab, wie es auch bei Lotosblumen beobachtet werden kann, und nimmt dabei auf der Oberfläche anhaftende Schmutzpartikel mit (Lotuseffekt). Nutzung: Etwa acht Arten werden als Zierpflanzen kultiviert, eine Art wird zu Nahrungszwecken angebaut: • Große Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus): Zierpflanze. Benzylsenföl der Art wirkt antibakteriell und durchblutungsfördernd, deshalb arzneiliche Nutzung. Auch zum Verzehr geeignet: junge Blätter als würzende Zutat für Salate, Blüten als essbare Verzierung, geschlossene Knospen sowie unreife Samen eingelegt in Essig und Salzlake als Kapernersatz. • Kanarische Kapuzinerkresse (Tropaeolum peregrinum): Einjährige Kletterpflanze, als Zierpflanze genutzt. • Knollige Kapuzinerkresse (Tropaeolum tuberosum): Knolle dient in Südamerika als Nahrungsmittel. Die Inhaltsstoffe der Kapuzinerkresse, wie zum Beispiel Senföle, wirken unter anderem gegen bestimmte Viren, Bakterien und Hefepilze. Äußerlich angewendet regen sie die Durchblutung an. Die Kapuzinerkresse kann gegen Schmerzen, zur Verbesserung der Wundheilung, bei Akne, bei Verdauungsstörungen sowie kombiniert mit Meerrettich gegen Blasenentzündungen und Infekte der oberen Atemwege eingesetzt werden.
Herkunft:
Mittel- und Südamerika (Mexiko, Mittelchile, Argentinien)
🌱 Voranzucht • Ende Februar bis April im Haus vorziehen. • Samen relativ groß und hart. Optional: 12–24 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen • Substrat: Locker, durchlässig, eher nährstoffarm (z. B. Kräuter- oder Anzuchterde). • Tiefe: etwa 2 cm tief. • Temperatur: 15–20 °C. • Feuchtigkeit: Gleichmäßig feucht halten, aber nicht nass. • Licht: Heller Standort, aber keine direkte pralle Sonne. • Keimdauer: 7–14 Tage. • Sobald die Pflanzen 2–3 echte Blätter haben, kannst du sie etwas kühler stellen (10–15 °C), damit sie kompakt bleiben. • Nicht düngen – zu viel Nährstoff führt zu langen, weichen Trieben. 🌤️ Auspflanzen • Ab Mitte Mai ins Beet, in Kübel oder an eine Rankhilfe. • Pflanzabstand: 20–30 cm. • Vorher abhärten: 5–7 Tage tagsüber draußen an einen geschützten Ort stellen. 🌱 Standort & Boden • Licht: Sonnig bis halbschattig. Mehr Sonne = mehr Blüten. • Boden: Durchlässig, eher mager, sandig‑lehmig. • Feuchtigkeit: Gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden. 🌿 Pflege • Gießen: Regelmäßig, aber moderat, Boden zwischen den Wassergaben leicht abtrocknen lassen. • Düngen: Möglichst wenig – Kapuzinerkresse bevorzugt nährstoffarme Böden, Zu viel Dünger fördert Blätter statt Blüten. • Schnitt: Nicht nötig; bei Bedarf Ausläufer einkürzen. • Rankhilfe: Für hochwachsende Sorten (T. majus) unbedingt nötig; niedrigere Sorten (T. minus) eignen sich gut für Kübel oder Beetvordergrund. 🌿 Gute Nachbarn • Tomaten, Gurken • Kohlgewächse, Bohnen • Obstbäume • Kartoffeln • Ringelblumen, Tagetes, Cosmea, Sonnenblumen 🚫 Schlechte Nachbarn • Salate • Kräuter mit Trockenheitsbedarf (z. B. Thymian, Rosmarin, Lavendel) • Wurzelgemüse (Möhren, Pastinaken) • Pflanzen, die sehr stickstoffreich stehen sollen (Starkzehrer) 🐛 Häufige Schädlinge • Blattläuse • Raupen (Kohlweißling) • Schnecken • Weiße Fliegen 🍂 Typische Krankheiten • Echter und Falscher Mehltau • Grauschimmel 🍽️ Nutzung & Vorteile • Essbar: Blätter schmecken kresseartig, Blüten würzig; grüne Samen lassen sich wie Kapern einlegen. • Nützlich im Garten: Lockt Insekten an, wirkt dekorativ und kann als „Fallenpflanze“ für Schädlinge dienen. • Gesundheitlich interessant: Enthält viel Vitamin C und Senfölglykoside, Heilpflanze
Abessinischer Kohl / Äthiopischer Senf
Apfel / Kulturapfel
Birne
Bohne (Ackerbohne)
Bohne (Buschbohne)
Bohne (Feuerbohne)
Bohne (Helmbohne)
Bohne (Limabohne/Mondbohne)
Bohne (Stangenbohne)
Borretsch
Echter Sonnenhut, Rudbeckie
Erbse
Gemüsekohl - Baumkohl / Ewiger Kohl
Gemüsekohl - Blumenkohl / Romanesco
Gemüsekohl - Brokkoli
Gemüsekohl - Flower Sprouts / Kohlröschen
Gemüsekohl - Futterkohl
Gemüsekohl - Grünkohl / Braunkohl
Gemüsekohl - Kai-Lan / Chinesischer Brokkoli
Gemüsekohl - Kohlrabi
Gemüsekohl - Palmkohl / Schwarzkohl
Gemüsekohl - Rippenkohl / Portugiesischer Kohl
Gemüsekohl - Rosenkohl
Gemüsekohl - Rotkohl / Roter Spitzkohl
Gemüsekohl - Weißkohl / Weißer Spitzkohl
Gemüsekohl - Wildkohl / Urkohl
Gemüsekohl - Wirsing / Butterkohl
Gemüsekohl - Zierkohl
Gurke
Jaltomaten
Kartoffel
Pflaume, Zwetschge
Ringelblume
Sauerkirsche
Scheinsonnenhüte
Schmuckkörbchen / Kosmeen
Sojabohne
Sonnenblume
Studentenblumen / Tagetes
Süßkirsche
Tomate (Fleischtomate / Großfruchtige)
Tomate (Kleinfruchtige)
Tomate (Salattomate / Normalfruchtige)
Tomate (Wildtomate)
Endiviensalat (Eskariol / Frisée)
Fenchel
Gartenkürbis - Zierkürbis
Gartenkürbis - Zucchini
Gartensalat
Gemüsefenchel
Gliedkräuter
Inkagurke (Hörnchenkürbis)
Kerbelrübe
Koriander
Kürbis
Lavendel
Möhren
Okra
Olivenkraut
Pastinake
Raps
Raps - Scheerkohl / Sibirischer Kohl
Rettich
Rosmarin
Rüben / Bete
Rübsen - Chinakohl
Rübsen - Choy Sum / Chinesischer Blütenkohl
Rübsen - Komatsuna
Rübsen - Mizuna
Rübsen - Ölrübsen
Rübsen - Pak Choi
Rübsen - Speiserübe
Rübsen - Stängelkohl
Rübsen - Stielmus
Rübsen - Wilde Rübsen
Rucola
Salat (Chicorée)
Salat (Feldsalat)
Salat (Katalanischer Chicorée/Puntarelle/Spargelchicorée)
Salat (Zuckerhut)
Salbei
Schwarzwurzel
Steckrübe
Thymiane
Grauschimmel
Falscher Mehltau
Echter Mehltau
Schnecken
Raupen
Blattläuse
Kohlweißling
Weiße Fliege