Kürbisse sind eine beliebte und unkomplizierte Kultur für den Hobbygarten. Sie bereiten uns bei richtiger Lagerung bis in die kalte Jahreszeit Freude. Wie du Kürbisse erntest und richtig einlagerst, erfährst du in diesem Artikel.
Sommerkürbisse sowie erste Zucchinis können schon 4 bis 6 Wochen nach der Pflanzung bzw. 6 bis 8 Wochen nach der Direktsaat geerntet werden. Die ersten Einzelfrüchte dieser Pflanzen solltest du nicht zu groß werden lassen. Ansonsten riskierst du, dass deiner Pflanze die Kraft ausgeht um neue Blüten zu Früchten auszubilden. Winterkürbisse, wie der Spaghettikürbis, sollten vor dem ersten Nachtfrost geerntet werden. Schon leichte Fröste setzen der tropischen Pflanze stark zu und das Blattwerk stirbt ab.
Im Herbst hat der Kürbis Saison und wird vielfältig eingesetzt. Je nach Sorte werden die Kürbisse frühestens ab Mitte August erntereif. Die meisten Sorten werden allerdings erst zwischen September und Oktober geerntet. Der richtige Zeitpunkt für die Ernte hängt von der Kürbissorte sowie der Verwendung ab. Grundsätzlich werden aber alle Kürbisse vor den ersten Frösten geerntet.
In unserem Lexikon findest du Informationen zu den einzelnen Sorten mit Anbauzeitraum, Tipps zur Pflanzung und Ernte. Zudem findest du gute und schlechte Nachbarn, um eine Mischkultur zu planen.
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Einen reifen Kürbis erkennst du an der sortenspezifischen Färbung und an dem verholzten, braun-verfärbten Stiel. Am Ende der Saison sterben die Blätter der Kürbispflanze ab und der Stiel verholzt. Zusätzlich kannst du mit der Faust dagegen klopfen. Wenn er reif ist, hat er meist einen hohlen Klang. Nachdem die Kürbisse ihre Endgröße erreicht haben, legst du sie auf einen trockenen Untergrund, z.B. einen Stein, und lässt ihn an der Pflanze nachreifen. Um ihn zu ernten, schneidest du ihn mit einem scharfen Messer am oberen Ende des Stiels ab. Es ist wichtig, dass der Stiel an der Frucht bleibt, damit keine Bakterien oder andere Schaderreger in die Frucht gelangen. Das gilt für alle beschädigten Stellen am Kürbis, weswegen du während und nach der Ernte sehr vorsichtig mit den Kürbissen umgehen solltest. Ansonsten riskierst du Fäulnis.
Die frischen Kürbisse werden zuerst trocken und warm in einem Zimmer oder einem Gewächshaus aufbewahrt, bis die Schale ausgehärtet ist und sich mit dem Fingernagel nichtmehr verletzten lässt. Ist die Schale hart, müssen die Panzerbeeren in einem kühlen, gut durchlüfteten Lagerraum mit 10 - 15 °C eingelagert werden. Für eine lange Lagerung darf die Schale keine Kratzer oder Dellen aufweisen und der Stielansatz sollte ebenfalls unbeschädigt sein. Am Besten man hängt sie in Netzen oder Kisten über dem Boden auf, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist. So sind sie je nach Sorte etwa drei bis sechs Monate lagerfähig (manche Sorten sogar länger). Eine andere Alternative ist das Einfrieren. Diese Methode eignet sich auch für Sommerkürbisse und man kann sehr lange von seiner Ernte zehren. Dazu wird die Frucht kleingeschnitten, zwei Minuten blanchiert und anschließend eingefroren. Um die Kürbisse später wieder zu verwenden dünstet man sie unaufgetaut. Da die Kürbisernte oft üppig ausfällt, kann man zusätzlich noch Kürbisse einlegen oder zu Kompott verarbeiten.
Wir wünschen dir viel Erfolg und eine reiche Kürbis-Ernte! Bei Fragen und Anmerkungen schreibe uns gerne an [email protected].
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Marie ist Agrarwissenschaftlerin. Sie interessiert sich besonders für den nachhaltigen und ökologischen Anbau von Gemüse und anderen Pflanzen. Im eigenen Garten sammelte sie dabei Erfahrungen und probiert sich gerne aus, um von der Natur zu lernen. Dabei liegen ihr Werte und Prinzipien der Permakultur besonders am Herzen, um neben dem Wohl für die Natur, auch für das Wohlergehen der Menschen und zukünftiger Generationen beizutragen.
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Was für ein wunderschöner Nachmittag - ich habe heute zum ersten Mal in diesem Jahr wieder im Wildbienenglück gebadet 😁! Die Blau-schwarze Holzbiene war schon auf einen Kurzbesuch an den Lenzrosen! So früh hab ich sie noch nie gesehen, ich weiß zwar, dass sie ab März fliegt; bisher hab ich sie in unserem Garten aber immer erst im Sommer gesehen. Ich war ganz geflasht - dabei wollte ich nur die ersten Gehörnten Mauerbienen fotografieren, die wohl gerade frisch geschlüpft sind. An der Nisthilfe konnte ich ein paar beobachten, die gerade herausgekrochen sind und erst mal ganz erschöpft waren. Bisher hab ich nur Männchen gesehen (heller Bart). Die schwirren vor der Nisthilfe und stürzen sich oft auf jedes geschlüpfte neue Männchen. Aber es dauert nur kurz, bis sie den Irrtum erkennen. Bis die Weibchen schlüpfen, kann es noch ein paar Tage dauern. Und dann kam auch noch die erste Erdhummelkönigin zu den Lenzrosen geflogen. Sie hat auch den Eindruck gemacht, als wäre sie gerade aus ihrer Winterzuflucht gekrochen. Kaum hatte sie an der Lenzrose genascht, musste sie sich schon wieder ausruhen. Zum ersten Mal in diesem Jahr hab ich auch die Frühlings-Pelzbiene beobachtet; die ist mit ihrer hektischen Art schwer zu fotografieren - dieses Mal hab ich sie noch nicht erwischt... Und die erste Wildtulpe im "Lasagne-Zwiebelblumentopf" ist aufgeblüht. Da war auch eine Gehörnte Mauerbiene am Naschen, aber auch die war zu schnell wieder weg. Tja, die Gartenarbeit ist heute mal wieder hintenan gestanden 😅
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Mein allererster Klapp-/Senkschnitt vom letzten Jahr (an einer Birne) ist ganz gut geworden! Insbesondere bin ich froh, da der Ast schon grenzwertig alt war für diese Operation. Keine leichten Bedingungen für einen Erstversuch… Und einer der Schnitte (gleich der zweite 🙉) war trotz aller Bemühungen nicht perfekt in der Schnittebene gewesen, aber dafür war der Rest umso besser. We live and we learn! Das nimmt einem aber auch ein bisschen die Angst vor dieser etwas komplexeren Maßnahme. Es ist alles gut verheilt und der Ast ist in der neuen Position fest verwachsen :) Das popelige Baumwachs wird so mit der Zeit abfallen, denke ich. Sieht jetzt ein bisschen zauselig aus, aber das wird schon. #BaumBondage #Baumschnitt
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Jetzt beginnt der Frühling 🌹❤️
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Wann ist die beste Zeit, um Kürbisse zu ernten?
Kürbisse sind meistens zwischen September und Oktober erntereif. Ein reifer Kürbis hat einen verholzten, braunen Stiel und klingt hohl, wenn man darauf klopft.
Wie erkennt man, dass ein Kürbis reif ist?
Ein reifer Kürbis zeigt eine sortenspezifische Färbung und hat einen verholzten, braun gefärbten Stiel. Ein hohler Klang beim Klopfen ist ebenfalls ein Indiz für die Reife.
Wie sollte ich einen Kürbis lagern?
Nach der Ernte sollten Kürbisse 2-3 Tage an einem warmen, trockenen Ort nachtrocknen. Für eine längere Lagerung eignen sich kühle, gut belüftete Räume mit Temperaturen zwischen 10-15 °C.
Wie lange kann ich Kürbisse lagern?
Abhängig von der Sorte können Kürbisse zwischen 3 und 6 Monaten gelagert werden, sofern sie keine Schäden aufweisen und korrekt gelagert werden.