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Ann Sophie Ann Sophie (21) studiert Agrarwissenschaften an der Uni Hohenheim. Dort baut sie auf ihrem Balkon Gemüse an. Auch sonst verbringt sie ihre Freizeit gerne in der Natur, am liebsten mit Freunden beim Wandern.
28.02.2021 . Lesezeit: 3 Minuten

Hochbeet: Bauen & befüllen

Hochbeete werden immer beliebter, da sie eine Menge Vorteile bieten. Durch das verrottende Material im Inneren werden dem Gemüse viele Nährstoffe zur Verfügung gestellt. So können in einem gut geplanten Beet teils höhere Erträge, als auf der gleichen Fläche in einem normalen Beet erzielt werden. Auch die Wärme, die hier entsteht ist positiv für das Wachstum der Pflanzen. Im Frühjahr kannst du dein Hochbeet auch ganz leicht in ein Frühbeet umwandeln. Außerdem sind die Pflanzen besser vor Wühlmäusen und Schneckenfraß geschützt. Und für uns ist das Beet übersichtlich und lässt sich rückenschonend bearbeiten. Der Nachteil ist, dass man regelmäßig Erde nachfüllen muss.

In diesem Artikel findest du:

  1. Hochbeet bauen
  2. Hochbeet befüllen
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Hochbeet bauen

Es gibt viele verschiedene Arten und Nutzungsmöglichkeiten für ein Hochbeet. Daher empfiehlt es sich vor dem Bau zu überlegen, wo das Beet stehen soll und was darin wachsen soll. Außerdem solltest du beachten, dass sich das Hochbeet nur schwer umsetzen lässt, nachdem es erst einmal steht. Hebe zuerst eine 10-15 cm tiefe Grube aus, für die Fläche, auf der dein Hochbeet stehen soll. Dann kannst du damit beginnen die gewünschte Umrandung zu bauen. Wenn der Kasten steht, kannst du mit dem Befüllen beginnen.

Hochbeet befüllen

Bevor du dein Hochbeet befüllst, musst du in dem Kasten zuerst eine Folie anbringen, um das Holz vor dem Verrotten zu schützen. Diese sollte wasserdicht, verrottungsfest und schadstofffrei sein. Dann legst du ein Wühlmausgitter an den Grund und befestigst es an dem Beetkasten so, dass dort keine Mäuse mehr durchschlüpfen. Jetzt kannst du mit dem eigentlichen befüllen beginnen.

Hier gibt es fünf Schichten:

  1. Drainageschicht: 20-30 cm grober Holzschnitt (Ast- und Strauchabfälle, die keine Toxine abgeben)
  2. Drainageschicht 2: 15-20 cm Häckselgut (feiner Gehölzschnitt oder Häcksel)
  3. Übergangsschicht: 10-15 cm Grasschnitt und Laub
  4. Nährschicht: 20 cm grober Kompost (wenig stark zersetzt)
  5. Pflanzschicht: 30 cm Erde gemischt mit gut zersetztem Kompost

Da der Inhalt sich nach und nach zersetzt und verdichtet, musst du regelmäßig Erde nachfüllen.

HIer erfährst du mehr über das Befüllen von Hochbeeten.

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Bild von Andreas Göllner auf Pixabay 

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