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Annabell Annabell studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.
18.02.2021

Gartenboden verbessern

Das Bodenleben

Der Boden ist lebendig. In ihm leben unzählige Mikroorganismen und Kleintiere, die ihn fruchtbar machen. Sie sorgen dafür, dass aus abgestorbenen Pflanzen wieder neues Leben wachsen kann. Ziel bei der Bodenverbesserung sollte also immer sein, auch das Bodenleben zu fördern.

Schwere Böden = Lehm- & Tonböden

Schwere Böden bestehen aus sehr kleinen Bodenpartikeln und enthalten deshalb auch nur feine Bodenporen. Das hat den Vorteil, dass Wasser und Nährstoffe gut gespeichert werden können. Allerdings können sich die Wurzeln deiner Gemüsepflanzen in diesem dichten Boden nur schwer ausbreiten. Bei Trockenheit wird der Boden außerdem steinhart.

Boden auflockern: So geht's

  • Mische gröbere Partikel unter (z.B. reifen Kompost oder Sand)
  • Säe Gründüngung aus (z.B. Lupinen, Phacelia)
  • Mulche deinen Boden, um ihn zu schützen und Regenwürmer anzulocken

Leichte Böden = Sandböden

Leichte Böden haben gröbere Bodenpartikel und somit auch größere Hohlräume, die von Pflanzen leichter durchwurzelt werden können. Allerdings versickert Wasser durch die großen Bodenporen sehr schnell, sie sind nicht sehr speicherfähig.

Bodenspeicher verbessern: So geht's

  • Organisches Material in den Boden einarbeiten (z.B. reifen Kompost oder verrotteten Mist)
  • Gründüngung säen
  • Lehm oder Gesteinsmehl untermischen
  • Dauerhafte Mulchschicht
  • Schwer löslichen Dünger verwenden (z.B. reifer Kompost, Hornmehl, Hornspäne, Knochenmehl, Holzasche oder Mist)

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Zu diesem Thema gibt es im Magazin einen ausführlichen Artikel.

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Annabell Annabell studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.