Alex&Sempi
02.10.2026, 19:12
Was haben wir denn da besonderes gesammelt?
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53 Kommentare
Kommentare
Preiselbeeren?
Leider nein.
...Sambucus racemosa? 🤔
Nö, iss es oach nich!
Kornelkirsche?
Auch nicht.
Gesammelt - im Wald?
Nein, aus dem Garten.
Cranberries?
Nein, haben wir jetzt erst gepflanzt und da war nur eine kleine Beere dran.
Das ist von einer kleinen Beere????
Nö, von einer großen Beere!
Regloh
02.10.2026, 20:16
Hagebutten
Haben zwar viele Rosen, aber deren Früchte sind es nicht.
Eine Berberitze? Die sind bei mir grad rot. Aber kann man die essen?
Nur die Vollreifen Beeren der gewöhnlichen Berberitze (Sauerdorn) sind essbar und dürfen nur mit Handschuhen geerntet werden. Alles andere ist stark giftig. Die Berberitze ist es aber dennoch nicht. Viel größer!
...Morus rubra? 🤔
Keine Maulbeeren.
Granatapfel?
Noch größer! Und nicht so kugelförmig.
...Kirschpflaume? 🤔
Ist botanisch keine Beere, sondern eine Steinfrucht.
Ich gebe auf!🤷♀️🤨
...etwa eine Cucurbitaceae? 🤔
Du kommst näher ran! Fragt sich nur, welche Art davon.
...Schlangenhaargurke? 🤔
Jo, du hast es erraten! 🎇
🥵
Was ist denn Curcubi
...Kürbisse, Gurken & Co. sind cucurbitaceae
Cucurbitaceae ist die Familie der Kürbisgewächse!
Danke @patronbernard und @Alex&Sempi
Es ist das innere, die Kerne umhüllende Fruchtfleisch der ausgereiften Früchte. Die Frucht, aus der wir es entnommen haben, hat eine Länge von ca. 40 cm gehabt.
So sah sie innen aus. Die Außenhaut war schon sehr schwabbelig. Wir hätten nie gedacht, daß sie auch bei uns so rotes Fruchtfleisch bekommt. Nun werden wir noch weiter sammeln, und dann werden wir den Geschmack testen.
Und das sind die kostbaren Samen, die darin verborgen waren. 45 Stück in dieser einen Frucht. Im Durchschnitt kosten 5 Samen etwa 6-9 €.
In Afrika wird das rötliche Fruchtfleisch als Tomatenersatz verwendet. Das wollten wir natürlich auchal testen. Aber wie das nun wirklich schmeckt, bleibt noch offen. Müssen wir erst noch feststellen.
...ich dachte natürlich zuerst an irgendein Kompott, schätze mal, das Fruchtfleisch dient zur Samengewinnung 🤷
Das Fruchtfleisch dient den Samen als Schutz. Meistens enthält es keimhemmende Stoffe, damit die Samen nicht schon in der Frucht keimen.
Und was ist das nun? Oder habe ich was überlesen? 🤓
Heute haben wir die drei Pflanzen im GWH abgeerntet und entfernt, da es ab Mitte nächster Woche kaum noch 15°C werden sollen. Aber immerhin noch über 8 kg Früchte geerntet. Über die Saison waren es dann über 20 kg, wobei sie wesentlich leichter sind als Salatgurken. Haben nie damit gerechnet, so viel zu ernten.
Wollte eh mal nach Fotos der reifen Frucht fragen.
Und wie viele Früchte warens jetzt insgesamt?
Mit diesen kleinen zusammen waren es an den drei Pflanzen insgesamt 123 Stück.
Also irgendwas verstehe ich nicht, 20 kg gesammelt, " Nun werden wir noch weiter sammeln und dann werden wir den Geschmack testen" ??? 🤔
So viel geerntet und noch nicht probiert?!
In dem ganzen Jahr haben wir an den drei Pflanzen 123 Früchte mit einem Gesamtgewicht von 22 kg geerntet. Die meisten davon haben wir im unreifen grünen Zustand verarbeitet und gegessen. Ein paar der Früchte haben wir bis zur Reife (rot-orange) hängen lassen, bzw. müssen jetzt noch etwas nachreifen. Nur in den reifen Früchten entsteht dieses rote innere, die Samen umgebende Fruchtfleisch. Dieses ist essbar, und wird in Afrika und Indien als Tomatenersatz (Tomatenmark) verwendet. Das in der Schale ist von der ersten reifen Frucht und noch zu wenig. Wollen erst noch etwas mehr von den nachreifenden Früchten sammeln und dann kosten. Es soll süßlich-säuerlich schmecken. Die äußere Schale und die Kerne sind im reifen Zustand nicht mehr essbar, nur im unreifen grünen Zustand und die Samen nur so lange, wie sie weich sind und unverholzt.
Aaaa, alles klar!!! Und in grün schmeckt es wie einfache gurke?
Nein, eher nicht. Geht eher Richtung Zuckererbse-Kohlrabi je nach Größe. Die kleinsten Früchte sind am süßesten. Und die Konsistenz ist fester wie bei Gurken.
Interessant, aus deine Erfahrung, lohnt es sich die einzupflanzen?
Aus unserer Erfahrung auf jeden Fall! Wir werden sie in den nächsten Jahren wieder anbauen.
Schon allein, weil sie wunderschöne und herrlich duftende Blüten und Früchte hat. Sie war bei uns auch sehr robust und krankheitsresistent. Außerdem kann man sie vielfältig verwenden (roh, gekocht, gebraten, gefüllt, reif und unreif, eingeweckt). Vom Ertrag her war sie bei uns auch sehr gut: ca. 40 Stück/Pflanze geerntet.
Wichtig ist jedoch, dass sie einen warmen und hellen Standort hat, möglichst geschützt (GWH empfohlen).
ChiliFux
07.10.2026, 16:38
Für mich sieht das aus wie Chili, das Gemisch könnte Hagebutte sein
Weder Chili noch Hagebutte, sondern Schlangenhaargurke. Die Auflösung steht weiter oben.
ChiliFux
07.10.2026, 16:42
Apropos Hagebutte: als Kind habe ich die überall gefunden. Heute, wo ich sie sammeln will, muss ich sie suchen! Für ein Gelee muss ich mich noch anstrengen.
ChiliFux
07.10.2026, 17:10
OMG! Kenne nur Schlangengurken.
Aber zum Thema Hagebutte: war für uns Kinder das beste Juckpulver! Ist schon einige Jahrzehnte her, wer erinnert sich noch? Bin jetzt 61 Jahre alt und habe mir ein 2. Loch in den Arsch gefreut als mir nach 50 Jahren wieder ein Salamander über den Weg lief! Auch Blindschleichen wieder.
Und im gleichen Jahr (glaub 2002) meinen ersten Eisvogel in freier Natur. In den folgenden Jahren noch 3 mal Eisvogel. Im Remstal, zwischen Waiblingen und Winterbach.
Regloh
07.10.2026, 17:42
Unsere Gegend ist noch recht kleinstuktionier hier wachsen noch massenweise Hecken