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Annabell Annabell studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.
04.04.2022

Marie's Milpa-Beet

Eine Mischkultur mit Tradition

Eine sehr bekannte und beliebte Mischkultur mit langer Tradition ist die Milpa-Mischkultur. Diese historische Mischkultur stammt aus Südamerika und beinhaltet Mais, Bohnen und Kürbis. Die drei Komponenten, auch "drei Schwestern" genannt, ergänzen sich im Gemüsebeet auf außergewöhnliche Art und Weise.

Das Besondere an Milpa

Die Maispflanzen werden vor den Stangenbohnen gepflanzt, so haben sie einen Wachstumsvorsprung und dienen diesen später als Rankhilfe. Gleichzeitig verbessern die Bohnen durch ihre stickstoffanreichernden Eigenschaften den Boden, was den beiden Starkzehrern Mais und Kürbis zugutekommt. Mais wurzelt im Gegensatz zu Bohnen relativ flach, sodass die beiden Pflanzpartner sich unter der Erde nicht in die Quere kommen.

Und so geht's:

Um jede Maispflanze (z.B. 'True Gold') wird ein Kreis mit Bohnen gelegt, geeignete Sorten sind hier beispielsweise 'Blauhilde' oder 'Neckargold'. Die bunten Hülsen der violetten und gelben Bohnen (Wachsbohnen) sind ein echter Hingucker und bringen mehr Farbvielfalt ins Gemüsebeet. Versetzt zu den Maispflanzen wird in der traditionellen Milpa ein Kürbis gepflanzt. Dieser kriecht über das Beet und beschattet den Boden zwischen den Mais- und Bohnenpflanzen. Alternativ zum Kürbis kannst du auch andere Kürbisgewächse wie z.B. Zucchini pflanzen. Marie hat in ihrem Milpabeet einen Hokkaidokürbis 'Red Kuri' und einen Spaghettikürbis 'Vegetable Spaghetti', sowie zwei Zucchini 'Staito d'Italia' gepflanzt.

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Zu diesem Thema gibt es im Magazin einen ausführlichen Artikel.

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Bruttos auf Pixabay

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Annabell Annabell studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.