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Isabell Isabell studiert Agrarwissenschaften und liebt es von der Natur und ihrer Komplexität immer wieder auf's Neue überrascht zu werden. Kräuter - egal ob wild gesammelt oder im Garten - sind ihre Leidenschaft.
05.01.2021

Erdflöhe

So gehst du gegen Erdflöhe vor

Bei vielen kleinen, siebartigen Löchern an oft bodennahen Blättern (v.a. von Kreuzblütlern) sind vermutlich die winzigen, sprungstarken Erdflöhe am Werk. Diese Muster entstehen dadurch, dass die Schädlinge beim Fressen mit ihren Mundwerkzeugen die obersten Blattschichten abschaben. Das Gewebe stirbt dann ab, wodurch die runden Löcher entstehen.

Vorbeugung

Erdflöhe tauchen vor allem unter trockenen, warmen Bedingungen auf. Eine Mulchschicht aus feuchterem Material (Rasen, Grünschnitt) und ausreichende Bewässerung kann daher schon Wunder bewirken. Zusätzlich stärkt eine ausgeglichene Kompostdüngung die meisten Starkzehrer (Kohl, Tomaten, Zucchini, ...) vor Schädlingsbefall, denn meistens werden nur schwache oder kranke Pflanzen von Schädlingen befallen.
Bei starkem Befall können zusätzlich vor allem die anfälligen Jungpflanzen mit einem sehr engmaschigem Insektenschutznetz bedeckt werden.
Als Mischkultur können Spinat oder Salat zwischen den gefährdeten Pflanzen ausgesät werden, denn Erdflöhe meiden die Nähe dieser Kulturen.

Abhilfe

Test Lizenz

Pflanzenjauche aus Rainfarn oder Wermut, sowie Knoblauch- oder Zwiebelsud vertreiben Erdflöhe meist. Zudem kannst du die betroffenen Pflanzen mit Gesteinsmehl bestreuen.

Bevorzugte Wirtspflanzen

  • Kartoffeln
  • Paprika
  • Tomaten
  • Kohlgewächse
  • Rettich
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Isabell Isabell studiert Agrarwissenschaften und liebt es von der Natur und ihrer Komplexität immer wieder auf's Neue überrascht zu werden. Kräuter - egal ob wild gesammelt oder im Garten - sind ihre Leidenschaft.