NicoM
13.08.2026, 07:31
Mich würde mal interessieren wie ihr das mit dem Giesen handhabt. Ich hab in dieser Saison ca. 3000 Liter Regenwasser gesammelt und auch verbraucht. Jetzt ist leider alles soweit leer. Mit Leitungswasser soll man ja nicht unbedingt giesen (zu kalt, zuviel Kalk) Regen ist auch noch nicht in Sicht. Wäre es sinnvoll die Regentonnen zu füllen damit das Wasser sich auf "Betriebstemperatur" kommt?
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Kommentare
Ich hab 2 x 300l Regentonnen 1 x 1000l IBC Fass und unter dem IBC Fass ist noch eine Zisterne mit 1000l
...in der Not frisst der Teufel Fliegen, will sagen: Mir ist es zu heiß, wie auch euch, meine lieben durstigen Pflanzen, also kommt damit klar, daß ich euch mit dem Schlauch wässere...
...Gießkannen schleppen bei der Hitze, für mich keine Option...
...und meine Regenwassernotreserve kriegen ausschließlich die Heidelbeeren ...🤷
Meine Zisterne ist mit einer Pumpe ausgestattet und Giese auch mit dem Gartenschlauch☺️ und wenn sie leer ist lass ich das Wasser aus dem IBC Fass in die Zisterne. Auch die hintere Regentonne ist eine Tauchpumpe die ich in die Zisterne leite. Die vordere ist für meine Frau ihre Blumen😂
Ich Gieß auch einfach mitm Schlauch. Die Pflanzen sind dankbar über jeden Tropfen, sei er auch noch so kalt 🥶
Ich musste leider schon lang auf Leitungswasser umsteigen. Der Garten ist auch noch etwas außerhalb ohne Anschluss, also muss ich das Wasser aufwendig hintransportieren 🙁
Für die Zukunft überleg ich deshalb dort evtl nen Brunnen graben/bohren zu lassen. Hat da jemand Erfahrung?
Erste Frage, wie tief ist das Wasser. Wenn Du es machen lässt wird nach Meter gerechnet. Nach der Tiefe richtet es sich welche Pumpe Du nutzen kannst/musst. Wieviel Wassersäule kannst Du erwarten? Ist Strom für Pumpe verfügbar?
Darfst Du das? Fast überall sind Genehmigungen erforderlich.
Erstmal nur Fragen über Fragen.
Die Zisterne war früher mal eine Jauchegrube die ich, als ich das Haus gekauft hatte, gereinigt habe. Sie ist ca. 120cm tief. Warum sollte ich dafür eine Genehmigung brauchen? Ist doch besser ich benutze Regenwasser als Trinkwasser. Als Pumpe benutze ich eine Hauswasserwerkpumpe.
Meine Antwort war ja auch für Gratler gedacht, der einen Brunnen bohren will
Dass das alles kompliziert wird und Genehmigungen braucht ist mir bekannt, aber will ich den Garten dort auf Dauer weiternutzen komm ich wohl nicht drumrum. Im Moment fahr ich das Wasser mit 2 × 300L Regentonnen im Hänger hin und pump es mit Akkupumpe in die Speicher vor Ort um.
Einmal alles komplett gießen sind 300L locker schon wieder weg. Und ich wollte die Beetfläche noch etwas erweitern.
Letztes Jahr hats genug geregnet, da hab ich nur Ende Mai einmal Regenwasser raus gefahren und dann nix mehr. Aber dieser Sommer ist halt sehr extrem
Wir kriegen Wasser aus dem wasserbecken vom Bauer. Wenn da nix mehr ist, Gießen wir auch nicht. Vermutlich wird das bald sein. In einem Workshop sagte er mal, dass die pflanzen nicht täglich Wasser bekommen sollen. Lieber weniger geizen dafür intensiv so max 2x in der Woche. Die Wurzeln sollen tiefer wachsen. Wir halten uns an diesen Tipp. Als wir letztes Jahr kein Wasser mehr hatten, sind unsere pflanzen nicht kaputt gegangen. Der Bauer wird wissen was er tut.
Ja das hab ich auch schon gehört bzw. gelesen, ich giesse alle 2Tage vormittags vor dem Frühstück wenn es noch nicht so heiß ist.
Wenn jeden Tag nur 1/4h obendrauf gegossen wird, wandern die Wurzeln zum Wasser....oben.....und wenn ihr mal ein paar Tage nicht da seid, wird oben der Boden trocken....und die Wurzeln...Also tiefgründig wässern, erst 1x drübergehen, einziehen lassen und dann ordentlich nachwässern. Das Wasser zieht nach unten, die Wurzeln entwickeln sich viel tiefer. Und wenn ihr mal ein paar Tage nicht da seid....sind die Wurzeln unten nicht in Gefahr.
Die Bauern haben die Faustregel 20l pro qm reicht für eine Woche. Also 1x Gießen. Passt bei dem Sommer vielleicht nicht ganz.
Vielleicht mal sein Kombimessgerät für die Feuchtigkeit zulegen, dann sieht man ob noch was Feuchtigkeit drin ist
Green-nature
13.08.2026, 18:23
Ich kann ihr einigen Kommentaren nur zustimmen. "Wer einmal gießt, gießt immer".
Pflanzen müssen tiefe Wurzeln entwickeln und das tun sie nur, wenn man es ihnen nicht zu gemütlich macht. Ansonsten die üblichen Optionen, Zeitpunkt und Menge optimieren.
Ich selbst hab eine Zisterne mit 12.000 Liter, und die sitzt recht tief. Das Wasser ist daher auch kalt und ich mache mir darüber keine Gedanken. Um ein bisschen Kalk würde ich mir auch keinen Kopf machen, ansonsten gießt du ja mit Regenwasser. Was auch hilft ist mischen mit destilliertem Wasser aus klimaanlagen oder Wäschetrocknern.
Temperiertes Wasser ist besser, vor allem Gurken sind da Pingel. Falls du den Platz zwischen den beiden Tonnen nicht brauchst, mach doch eine Tonnenkaskade und stelle noch welche dazu. Dann kannst du, falls es regnet, auch mehr Wasser speichern. Ich hab auf diese Art 4,5m³ zur Verfügung, wenn ich alle Tonnenstandorte zusammenrechne. Keine Regenrinne ohne Kaskaden....
#Gartenideenfürmich
Batavia
13.08.2026, 17:47
Ich komme auch nicht mehr ohne Trinkwasser aus der Leitung aus 😖 Meist fülle ich auch die aufgestellten Fässer, damit habe ich auch sommerwarmes Wasser für Gurken und Co. Hauptgrund für Tonnenwasser mir der Gießkanne ist allerdings die ganze Pflanzenjauche die ich ansetze und ausbringe.
Besteht die Möglichkeit einer extra Wasseruhr. Das ihr die Kanalgebühren spart, oder lohnt sich das nicht
Hatte ich auch schon, als ich noch nicht "soviel" Regenwasser hatte. Muss man beim örtlichen Wasserwerk anmelden, die Uhr kostet ca. 25 Euro und muss alle 6 Jahre getauscht werden.
Hier in MG werden daneben aber auch monatliche Gebühren für die Nutzungsdauer fällig
Noch nicht einmal für den Mitarbeiter vom Wasserwerk hat etwas gekostet. Es darf auch kein Waschbecken mit Abfluss bei dem Wasserhahn sein.
Ist schon klar. Bei uns kostet jede Uhr, ca 13€pM
Wir haben 3x 1000l IBC zum Regenwassersammeln als kommunizierende Gefäße mit einer Sammelschiene zusammengeschlossen, an der auch eine Pumpe mit Schlauchrolle hängt. Sonst haben wir noch einen Brunnen, wobei das Wasser leider über 30°dH hat, ist nur die Notlösung für das Gemüse oder gemischt mit Regenwasser. Das Leitungswasser hat nur 7°dH.
Und das gilt schon als hart