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mattmein
mattmein 05.08.2026, 20:17
Fragen zur automatischen Bewässerung: Ich habe dieses Jahr Holzrahmen/Hochbeete je (3 x 1,2 x ca. 0,3m) nach der "no dig" Methode mit Kompost angelegt (Foto nicht aktuell). Ich habe auch noch zusätzlich Knoblauch/Erbeerbeete (1,5 x 1,2m) und Obstbäume/Sträucher. Außerdem hab ich zwecks Regenwasser drei 1000l IBC Tanks gekoppelt und mit einer Pumpe versehen. Ich will über die Jahre expandieren und immer mehr große Beete dazu bauen. Mit der Dürre und den hohen Temperaturen (wir hatten heute !!41°C!! in Wien) kam die Idee nach einer langlebigen, wartungsarmen, zuverlässigen, arbeitsminimierenden Bewässerungslösung. Zuerst bin ich auf Perlschläuche gekommen, ich habe die Idee aber schnell verworfen, da ich keine Altreifenprodukte samt den ganzen Schadstoffen im Beet haben will. So bin ich dann auf Tröpfchenbewässerung gekommen. Derzeit tendiere ich für die Rahmenbeete zu 4 parallelen Reihen mit 30cm Abstand und 30cm Tropfabstand im 16mm Rohr und ca. 2 l/h. Header und Footer (Sammelschiene aus Verlegrohr, T-Stücken und Winkeln am Anfang und Ende) und Kugelhahn, damit ich die Beete auch individuell absperren kann. Die Zuleitung hätte ich unterirdisch mittels 25mm PE HD Rohr und T-Stücke auf 16mm bei jedem Beet geplant. Diese würde ich dann in der Ecke von jedem Beet hochführen und eben mittels Kugelhahn an der Oberfläche in den Header überführen. Mulchen würde ich dann mit Rasenschnitt, Stroh, etc. wie bis jetzt auch schon, aber dann über den Rohren. Ich habe versucht zur Visualisierung ein Biid von der KI erstellen zu lassen, das hat aber leider viele kleine Fehler, aber ich glaube es hilft trotzdem beim Verständnis. Gedacht ist, diese ganzen "Matten" beim jährlichen "no dig" 5cm Kompost ausbringen einfach anzuheben, damit sie wieder obenauf liegen. Ich habe auch kurz überlegt die Tropfrohre gleich einzugraben, aber wurzelfeste Rohre sind deutlich teuerer und dann weiß ich auch nichtmehr wo genau sie sind, muss beim Pflanzen aufpassen und erkenne Lekagen auch nicht so leicht. Für die Bäume/Sträucher würde ich einen zweiten Wasserkreis mit 25mm PE Rohr legen und dort Baumringe (T-Stück, das kreisförmig verbunden ist) bei den Baumscheiben abzweigen, das hat aber derzeit noch niedrige Priorität. Hat jemand so etwas in der Art schon umgesetzt, funktioniert das so wie ich mir das vorstelle? Gibt es Verbesserungs- und Vereinfachungspotential, irgendwie fühlt es sich ein bisschen nach "overengineeering" an. Wie bewässert ihr eure Beete/Bäume/Sträucher automatisch? Welche Produkte verwendet ihr und wie zufrieden seid ihr? Ich tendiere derzeit beim Rohr zum Rainbird XFD, hat damit jemand Erfahrung? #bewässerung #nodig
Fragen zur automatischen Bewässerung:
Ich habe dieses Jahr Holzrahmen/Hochbeete je (3 x 1,2 x ca. 0,3m) nach der "no di… Fragen zur automatischen Bewässerung:
Ich habe dieses Jahr Holzrahmen/Hochbeete je (3 x 1,2 x ca. 0,3m) nach der "no di…
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Kommentare

Mirilü Mirilü 06.08.2026, 05:54
Ich glaube, da sind viele sehr gute Gedanken bei. Vor allem, dass du die Zuleitung eingraben möchtest, finde ich gut. Wir haben das bei uns nicht gemacht und müssen immer darüber steigen. Wenn du dich für tropfe und nicht für Sprühsysteme entscheidest, könntest du auch einfach das günstigere Tropfrohr dafür verwenden. Dann sparst du dir die ganze Installation von den Tropf Ehr’n. Wenn du früh morgens deine Pumpe laufen lässt, warum entscheidest du dich nicht für Sprühdüsen. Das würde sehr viel Material sparen. Ich habe nur eine Leitung auf 1,20 m und ungefähr vier Sprüher je Beet. Ich kann deinen Gedanken Ansatz verstehen, dass du einen Tropfen je Pflanze haben möchtest. Du musst aber ja auch noch deinen Fruchtwechsel bedenken. Nächstes Jahr ist dann alles in einem anderen Beet. Ich weiß nicht, wie oft man das Material lösen und wieder befestigen kann, bevor es bricht. Auch deshalb würde ich eher zu weniger Material und sprühen tendieren, als diese Mengen zu verarbeiten. Außerdem suchen sich Wurzeln ihren Weg. Selbst wenn du also unbedingt Trofa benutzen möchtest, vielleicht reichen dann weniger, die dann auch die umliegenden Pflanzen mit versorgen. Statt vier gerade rein probiert könntest du auch über eine Verlegung in Schlangenform nachdenken. Wie gesagt, dass Tropfrohr liegt automatisch in Schlangenform, weil du es ja auch auch gewickelt kaufst. Ansonsten brauchst du auch sehr viele Heringe, um die Rohre an Ort und Stelle zu halten. Ich habe einen ähnliche System im Gewächshaus. Ohne Pumpe. Dort würde ich, wenn Tropfen kaputt gehen, nur noch die verstellbaren Tropfen nachkaufen. Du hast es ja selbst schon gesagt. Manchmal möchtest du eben entscheiden, ob es tropft oder nicht. Die stumpfen 2 Stunden Tropfen kannst du nicht verstellen. Wenn ich nach dem Winter im Gewächshaustropfen wieder anstelle, dann Puste ich sie einfach mit dem Mund noch einmal durch. Es wird manchmal gesagt, dass sie empfindlich sind. Das konnte ich noch nicht feststellen. Sie setzen sich schon manchmal zu. Ich habe auch keinen Filter vom IBC ins System. Trotzdem läuft das seit Jahren problemlos.
mattmein mattmein 06.08.2026, 11:02
Die Idee ist, die Rohre eben nicht umzubauen und an die Bepflanzung anzupassen, sondern universell einzusetzen. Ich würde die "Matten" auch einfach liegen lassen. Wenn man sie hochheben muss, um den frischen Kompost auszubringen, wären vielleicht Verstärkungen/Verstrebungen auch sinnvoll. Durch die Sammelschine am Anfang und Ende sollten sie ja einigermaßen Stabilität haben. Um den Abstand zwischen den Rohren zu halten könnte ich evtl. 90cm Leisten mit vier Rohrclips alle 30cm befestigen.
Mirilü Mirilü 06.08.2026, 05:54
Hochführen würde ich dann eher im Beet.
mattmein mattmein 06.08.2026, 11:01
Ja das ist eh geplant, die KI hats einfach nicht geschafft im Bild richtig darzustellen...
Sonnenkind Sonnenkind 06.08.2026, 06:25
Ich beschäftige mich im Moment ja auch damit und nun meine Gedanken dazu. Erstmal danke für die Info mit dem Recyceln der Altreifen. Das geht gar nicht und somit sind Perlschläuche bei mir aus dem Rennen. Ich würde dann eher auch zu Tropfschläuchen tendieren undda muss man aufpassen. Es gibt da unterschiedliche Modelle. Bei mir würde nur eins gehen, dass auch drucklos funktioniert, weil ich mit Regentonnen arbeiten muss als Wasserspeicher. Ich würde auch auf ein einfaches System gehen ohne Einbautropfer und -düsen. Wenn alle 30 cm ein Tropfloch ist, heißt das nicht, das dort eine Pflanze sitzen muss. Das Wasser verteilt sich ja unterirdisch. Von Sprühschläuchen rate ich ab. Das bringt die Feuchtigkeit auf die Blätter und kühlt zwar die Luft herunter, verschwendet aber wie Sprenkler Wasser und sorgt für eine unnatürliche Dauerfeuchte oberhalb. Um das Tropfrohr zu entkringeln, muss man es auf die gesamte Länge erstmal ausrollen und dann vorsichtig entringeln, wie einen Gartenschlauch auch. Es ist und bleibt eine Investition und es ist gut, sich Gedanken darüber zu machen und jetzt keinen Panikkauf zu starten. Ich bin auch noch sehr am hadern. Wenn du die no dig Methode anwendest verwendest du ja keinen Mulch, weil der Mulch ja der Kompost ist. Da dieser feiner ist, würde ich darauf achten, das der Schlauch auch unterirdisch anwendbar ist und selbstreinigend.
mattmein mattmein 06.08.2026, 11:14
Also no dig bezieht sich ja grundsätzlich darauf, dass man nicht umgräbt. Ich fülle die Holzrahmen mit reifem Kompost (30cm, sinkt dann auf 20-25cm zusammen) das ist dann quasi das Pflanzsubstrat, erst dann kommt mein lehmiger Mutterboden. Darüber Mulche ich trotzdem nochmal mit organischem Material drüber, das regt das Bodenleben nochmal mehr an. Im Herbst oder Frühling wird dann wieder 3-5cm Kompost aufgefüllt, der alte ist dann zusammengesackt und von Bodenleben in den Mutterboden eingearbeitet worden.
Mirilü Mirilü 06.08.2026, 06:29
Ach, und zuführen würde ich solange wie möglich mit einem großen Querschnitt, damit du wenig druckverlust hast.
mattmein mattmein 06.08.2026, 11:15
Ich hab derzeit 25mm PE Rohre für die Hauptleitungen im Auge, würdest du auf 32mm gehen?
Mirilü Mirilü 06.08.2026, 17:24
Kommt auf die Länge an? Und natürlich auf deine Pumpe? 25 ist schon gut! Aber damit würde ich dann auch an jedes Beet rangehen. Wenn du verschiedene Stränge einplanst, statt einen großen, dann sparst ja auch noch Druck.
Sonnenkind Sonnenkind 06.08.2026, 11:11
Am Ende der Tropfschläuche muss ein Endstopfen, sonst kannst du nicht gescheidt entleeren im Winter. Warum legst du keine Schlange, dann kannst du dir das ganze Gefummel mit den Kleinteilen ersparen. Wenn der Schlauch etwas in der Sonne liegt, ist er bestimmt gut formbar. Und ich würde für die Zuleitung über den Rahmen ein Loch bohren und dann den Anschluss befestigen, um dass über Eckgebastel zu ersparen.
Sonnenkind Sonnenkind 06.08.2026, 12:12
Also, es gibt ja verschiedene Herangehensweisen. Das no dig nach Dowding holt keinen Lehmboden heraus, um Kompost nach unten zu bringen. Denn das ist ein Eingriff ins Bodenleben. Die 20-30cm kommen als erste Schicht auf den Mutterboden. Dann wird gepflanzt. Aufgefüllt wird dann mit 3cm neuem Kompost nach der Ernte. Entschuldige die Klugscheißerei. Der Kompost dient auch als Mulch. Es kann natürlich jeder machen, wie er will.
mattmein mattmein 06.08.2026, 13:20
Das war ein Missverständnis, ich grabe den Lehmboden nicht um und arbeite auch keinen Kompost ein. Ich hab die 30cm hohen Rahmenbeete einfach auf den Mutterboden gestellt und mit Kompost aufgefüllt. Ich hab nur gemeint, dass die Bodenlebewesen selbst den Kompost nach unten ziehen und einarbeiten. Auf den 30cm Kompost mulche ich dann nochmal mit organischem Material um das Bodenleben weiter anzuregen.
Sonnenkind Sonnenkind 06.08.2026, 13:49
Ja, genau. Ich habe mich schon gewundert.👍

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