Manuela29
19.06.2026, 13:54
#Liebstöckel
Es gibt doch bestimmt jemand,der schon mal Liebstöckelsalz gemacht hat. Ich wollte das auch gerne versuchen,aber im Internet gehen die Meinungen immer total auseinander. Der eine sagt,erst trocknen,dann das Salz dazu. Der andere trocknet es später alles zusammen. Dann sagt der eine,mit Stiel und der andere ohne. Wie macht ihr das?
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Ich trockne es zuerst und nehme nicht die dicken Stiele. Nach dem Schreddern finde ich es trotzdem zu faserig.
Ich nehme vom Frischen Stöckel die Stiele weg, schreddere den Rest mit Salz und trockne dann alles ausgebreitet auf einem Blech in dieser irren Hitze ( sonst im Backofen)🙋🏻♀️
Wenn du den frischen Liebstöckel nimmst und mit Salz kleinmachst, nimmt das Salz den Geschmack besser auf. Danach trocknen und wenn es zu faserig ist, kannst du es nochmal in einem Hochleitungsmixer geben. Die Stiele mixe ich nicht mit. Du kannst sie aber trotzdem trocknen oder einfrieren und bei Bedarf in der Suppe oder Sauce mitkochen. So wird nichts verschwendet.
Manuela29
19.06.2026, 18:20
Ich danke euch 🤗
Ich stimme Sonnenkind zu. Wenn du aber für den Winter noch etwas aufheben möchtest (hat sich für mich bewährt) die Blätter klein schneiden und mit Öl in kleine Eiswürfelbehälter geben. Hier noch ein Auszug aus meinem alten Kräuterbuch: alle Teile des Liebstöckel sind in der Küche verwendbar.„.Frühjahrsstängel werden als Gemüse gedämpft, unter Eintöpfe geschnitten oder kristallisiert. (Die kristallisierten Liebstöckel Blätter werden in der Gourmetküche zum Beispiel in kleinen Mengen auf Obst …,Törtchen und so weitergegeben).
Die Wurzel wird im zweiten oder dritten Standjahr ausgegraben und in Salate gerieben,eingelegt oder zu Gewürzpulver verarbeitet. Die Samen kann man über Reis, Kartoffelpüree streuen. Lässt man die Samen in Brandy oder Alkohol ziehen ergeben Sie einen beruhigenden Digestief .