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Isabell Isabell studiert Agrarwissenschaften und liebt es von der Natur und ihrer Komplexität immer wieder auf's Neue überrascht zu werden. Kräuter - egal ob wild gesammelt oder im Garten - sind ihre Leidenschaft.
14.03.2021

So lässt du deine Kartoffeln vorkeimen

Wieso Vorkeimen?

Durch das Vorkeimen sorgst du dafür, dass sich Lichtkeime auf der Knolle bilden. Setzt du die Kartoffel mitsamt den Trieben in den Boden, hat sie einen enormen Wachstumsvorteil und kann schneller beginnen, Wurzeln zu bilden. Dadurch ist die Kartoffel besser vor Fraß und Fäulnis geschützt und du kannst früher ernten.

So gehst du vor:

Lege die Setzkartoffeln in eine flache Kiste, diese sollte am besten mit etwas Anzuchterde ausgelegt sein. Auch Eierkartons mit etwas Anzuchterde in den Einbuchtungen eignen sich, um die Kartoffeln vorzuziehen. Besprühe die Kartoffeln und Erde mit etwas Wasser. Platziere anschließend deine Saatkartoffeln an einem hellen und leicht kühlen Ort (z.B. unter einem Kellerfenster). Temperaturen zwischen 10 und 16 °C sind optimal. Zwischendurch kannst du sie immer mal wieder mit Wasser besprühen. Achte aber darauf, dass sie nicht zu feucht werden, da dies Fäulnis und Schimmel begünstigt. Nun entstehen grüne Lichtkeime, durch die die Pflanze später schneller ans Licht gelangen und Energie produzieren kann. Nach vier bis sechs Wochen kannst du die vorgekeimten Kartoffeln setzen.



Foto von DieAri auf Pixabay

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Isabell Isabell studiert Agrarwissenschaften und liebt es von der Natur und ihrer Komplexität immer wieder auf's Neue überrascht zu werden. Kräuter - egal ob wild gesammelt oder im Garten - sind ihre Leidenschaft.