SweetPotatoApple
18.08.2026, 10:12
Fazit zum im Frühjahr neu bepflanzten Vorgarten nach drei Wochen Hitze ohne Regen und Bewässerung...
Das Ziel war, schattenverträgliche (Ostseite des Hauses, zwei Bäume im Beet, Hecken und Bäume drum herum) und trockenheitsresistente Pflanzen zu wählen, die das ganze Jahr gut aussehen. Das hat nur teilweise geklappt.
Das Positive zuerst: Kleines und großes Immergrün (Vinca Minor und Major) und Herzblattlilie kommen prima klar. Bergenien lassen ein wenig die Blätter hängen. Genauso das kleinere der beiden Schattenglöckchen, aber der Regen jetzt sollte helfen. Frühlings-Nieswurz scheinen okay.
Durchwachsen: Prachtspiere scheint für dieses Jahr durch zu sein. Hoffentlich treiben die nächstes Jahr wieder aus. Waldsteinie braucht dringend Wasser, ist aber noch nicht vertrocknet.
übel: Fliederpolster war als begehbarer Rasenersatz unter dem Apfelbaum gedacht. Der Teil mit direkter Vormittagssonne ist komplett braun. Ob und mit wieviel Blättern der Rhododendron "Millenium" (Standort sonnig bis halbschattig) durchkommt ist unklar. Das größere Schattenglöckchen hat nur noch einen Ast mit Blättern.
Was meint Ihr? Rhododendron und Schattenglöckchen noch stehen lassen und hoffen oder ersetzen? Durch was? Da sollten Solitärpflanzen hin um Abwechslung zu schaffen.
Insgesamt ist meine Hoffnung, daß es besser wird, wenn die Bodendecker sich erstmal mehr ausgebreitet haben und die Pflanzen besser verwurzelt sind. Der Boden ist lehmig und sollte Wasser eigentlich ganz gut speichern, aber dieses Jahr war da noch zuviel blanke Erde. Ich hatte leider keinen Rasenschnitt mehr zum mulchen.
Außerdem sollte ich über temporäre Beschattung nachdenken - meine Sorge Anfang des Jahres war Lichtmangel, aber jetzt ist es die sengende Sonne...
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8 Kommentare
Kommentare
Kunsthexe
18.08.2026, 10:48
Hallo SweetPotato Apple, zum Trost: wir haben einen Naturgarten am Rande der Eifel und hatten seit Mitte Juni (also seit 2 Monaten) nur 1x eine Viertelstunde Regen. Obwohl wir trockenverträgliche "Sonnenanbeter" ausgesät hatten (einheimische Wildblumen), sieht aktuell alles nur noch braun und abgeblüht aus. Es entspricht in keinster Weise einem "gepflegten" Garten, der immer voller Grün und Blüten ist. Ich vertraue darauf, dass die Natur dafür sorgt, dass es wieder grün wird. Vielleicht kannst du auch eine schattenverträgliche einheimische Blütenminschung dazwischen säen, die sicher besser durch solche extreme Hitze kommt als die üblichen "Bodendecker", die oft aus ganz anderen Klimazonen stammen. Die Pflege ist einfacher und schön sieht's auch aus. Lies mal nach in Reinhard Witt 's Buch "Natur für jeden Garten", da gibt es mengenweise Ideen und Beispiele. LG aus dem Rurtal!
SweetPotatoApple
18.08.2026, 14:31
Eine Wildblumenwiese wäre im Familienrat nicht durchgekommen 😑
Ich würde ihnen noch ein Jahr Zeit geben. Dieses Jahr war extrem. Und wenn sie das frisch gepflanzt durchstehen mussten, war das hart. Vielleicht berappeln sie sich ja.
Ricke
18.08.2026, 16:35
Rhododendron unbedingt stehen lassen. Ordinärer Thymian hält als Bodendecker so ziemlich alles aus. Ebenso wie die kleine Katzenminze und Gräser! Gutes Durchhalten!
SweetPotatoApple
18.08.2026, 18:57
Thymian hatte ich mir angeschaut, aber wegen der Standortanforderungen (> 6 Stunden Sonne pro Tag, nährstoffarme, sandig-schotteriger Boden) ausgeschlossen. Wenn das Fiederpolster in dem sonnigen Teil nicht wiederkommt, dann kann ich das aber mal probieren, denn anscheinend kommt da doch mehr Sonne hin als gedacht.
Katzenminze könnte je nach Sorte besser funktionieren.
Hat es ein Grund das du die Neupflanzung nicht gegossen hast? Das bei dem Wetter. Das erste Jahr sollte man die mit Wasser versorgen damit sie gut anwachsen.
SweetPotatoApple
18.08.2026, 21:08
Urlaub und andere Verpflichtungen woanders. Es kam jemand zum Ernten vorbei, aber regelmäßig wässern wäre nicht zumutbar gewesen.
SweetPotatoApple
18.08.2026, 21:09
Beim Pflanzen im Frühjahr waren die Hitzeperioden und Trockenheit noch nicht absehbar.