Jami
30.05.2026, 21:40
Moin Leidenschaftsgenossen,
Ich bin heute tatsächlich erst dazu gekommen, meine Möhren auszusäen. Das Hochbeet hat jetzt im Urlaub erstmal neue Komposterde bekommen...
Heute hab ich dann also die Rillen für meine Möhren gezogen und plötzlich krabbelten am ganzen Hochbeet winzige Käfer? Spinnen? Läuse? Ein Bild war nicht möglich, weil sehr klein und sehr schnell, aber auf den Rändern des Hochbeets zu erkennen. Kann mir jemand sagen, was das sind und ob ich was gegen die Krabbler unternehmen muss?
War schon ein bissel ekelig, sie krabbelten wirklich überall, an Töpfen, an meinen Handschuhen, an den Saat Tüten... 🥴
8 Kommentare
Kommentare
Nicowo6785
30.05.2026, 22:29
Im Regelfall kann man möhren mit Zwiebeln kombinieren, dann sollte dass Ungeziefer zumindest von denen ablassen
Also normale Blattläuse sind hellgrün und nicht gerade schnell - somit auszuschließen
Erdflöhe ?
Dorothee S.
31.05.2026, 05:15
Ein Spinnennest?
Werden wohl Ameisen gewesen sein. Fluffige Hochbeeterde ist doch ideal.
Naja, das kann auch was sehr gutes sein. Schau mal nach der Artengruppe der Springschwänze. In der Arte-Mediathek gab's dazu mal ne sehr schöne Doku. Die bleiben im Millimeter Bereich von der Größe her, sehr oft weit darunter, und helfen uns im Garten unwahrscheinlich, weil sie Blätter und co. immer weiter in ihre Bestandteile zerlegen. Das sind eigentlich DIE Helferlein, die uns den Humus wirklich aufbauen und die Nährstoffe überhaupt Pflanzenverfügbar machen. Sie leben zu Tausenden und Abertausenden da in wenigen cm3. Erde- zumindest, wenn's ihr einigermaßen gut geht. An deren Arbeitsleistung kommen selbst die Regenwürmer kaum an. Es gibt sie in Form von winzigen Skorpionen, als längliche Krabbler oder kugelige Gesellen. Bislang wurden sie meist von der Wissenschaft ignoriert, desshalb sind sie ziemlich unbekannt. Dabei sehen viele davon in der Nahaufnahme aus wie bunte Kinderträume. Und schnell sind sie auch noch.
Alternativ fallen mir noch Milben ein, aber auch die sind zumeist keine Schädlinge.
Es können durchaus auch Trauermücken sein. Die hatten bzw. Haben wir auch im Hochbeet. Durch natürliche Feinde regelt sich das in der freien Natur von selbst.
KI SAGT:
Häufige kleine schwarze Käfer im Kompost:
~ Kurzflügler (Staphylinidae): Extrem flinke, längliche Käfer. Sie fressen Milben, Fliegenlarven und Trauermücken.
~ Kleine Mistkäfer: Oft rundlich und glänzend. Sie graben Gänge und zersetzen aktiv organische Abfälle.
~ Glanzkäfer (Nitidulidae): Winzig und flach. Sie ernähren sich von gärendem Obst und Pflanzenresten.Nützlich oder Schädling?Diese Insekten sind wichtige Helfer, die den Kompost zerkleinern. Sie müssen nichts unternehmen. Der fertige Kompost kann ganz normal im Garten verteilt werden.Um die Käfer genauer zu bestimmen, helfen mir folgende Details:Sind die Käfer flach und länglich oder eher rund?Springen die Käfer weg, wenn Sie den Kompost bewegen?Befindet sich aktuell viel faulendes Obst im Kompost?