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Jennycat
Jennycat 19.05.2026, 11:45
Nachdem Ihr mir letztes Mal schon so toll geholfen habt probier ich es nochmal! Ich habe aus einer, in einem Elsässer Freilichtmuseum gesammelten Buschtomate, Pflänzchen gezogen. Ich weiss nicht obs am Saatgut lag, aber die Pflänzchen haben irgendwann einen weißen, feuchten „Gammel“ unten am Stiel bekommen und die untersten Blätter bei kleinster Berührung abgeworfen. Blätter sahen top aus. Zwei der Pflanzen konnte ich durch Einreiben der Stelle mit Zimt retten, und sie sind nun zwar etwas schmaler am Stängel aber die Wunde ist verholzt.. So nun zur Frage: würdet ihr die noch einpflanzen (weil Krankheit überstanden) oder meint ihr ich hol mir damit eine Krankheit in die Beete? Ich vermute es war irgendein Pilz, aber keine Ahnung. Tausend Dank vorab! P.S. Habe leider nur aktuelle Fotos von den „geheilten“ Pflanzen
6 Gefällt mir 9 Kommentare

Kommentare

Blausternchen Blausternchen 19.05.2026, 11:52
Schau mal unter Stängelfäule...
Jennycat Jennycat 19.05.2026, 12:13
Hm, was ich dazu finde ist alles bräunlich. Der Stiel war aber nur weiß und so matschig feucht. Kann es das trotzdem sein?
patronbernard patronbernard 19.05.2026, 12:12
... Meines Wissens auch als Umfallkrankheit bekannt 🤷
patronbernard patronbernard 19.05.2026, 12:15
KI sagt: Die Umfallkrankheit (Damping-Off) ist eine Pilzinfektion (z. B. durch Pythium), die junge Tomatensämlinge befällt. Der Stängel wird knapp über dem Boden dünn wie abgeschnürt, woraufhin die Pflanze umknickt und abstirbt. Befallene Keimlinge können nicht mehr gerettet werden. Ursachen Der Pilz ist in fast jeder Erde vorhanden und bricht meist bei suboptimalen Bedingungen aus: Zu hohe Feuchtigkeit: Stauende Nässe im Boden oder mangelnde Belüftung. Lichtmangel und zu frühe Aussaat: Die Keimlinge vergeilen (werden lang und dünn) und sind anfälliger. Niedrige Temperaturen: Kühle Erde begünstigt die Pilzvermehrung. Schädlinge: Trauermückenlarven beschädigen die Wurzeln, was den Pilz begünstigt. Sofortmaßnahmen Isolierung: Betroffene Pflanzen sofort samt der Erde entfernen und im Hausmüll (nicht auf dem Kompost) entsorgen. Trockenheit: Die restlichen Sämlinge trockener halten und das Gießen reduzieren. Lüftung: Falls ein Zimmergewächshaus genutzt wird, den Deckel abnehmen, um die Luftzirkulation zu verbessern.
Sonnenkind Sonnenkind 19.05.2026, 12:16
Also ich würde sie so nicht ins Beet pflanzen. Sie werden nicht genug mit Nährstoffen versorgt, da die Leitbahnen geschädigt sind. Das kann ein Pilz aus der Erde gewesen sein, bei zu feuchter Anzucht. Du könntest, falls die Pflanze oberhalb gesund ist, diese abschneiden und in Wasser bewurzeln lassen. Aber eine Garantie gebe ich nicht. Im Garten gehört es auch dazu, sich von nicht funktionierenden Pflanzen zu trennen. Es macht wenig Sinn kränkelnde Pflanzen retten zu wollen, die schon so massive Einschränkungen haben. Ein Fressen für Schädlinge jeder Art.
Alexandro Alexandro 19.05.2026, 12:47
Wie sieht denn die Pflanze oberhalb aus, wenn sie da wirklich richtig gesund ist kann man die auch über der kranken Stelle abschneiden und in Wasser bewurzeln.
Mirilü Mirilü 19.05.2026, 18:01
Ich würde auch aufgrund der anderen Pflanzenteile entscheiden. Und dann entweder abschneiden und bewurzeln oder tief und schräg einpflanzen. Vielleicht setzt du sie dann in einen separaten Topf. Ich kann verstehen, dass du unbedingt eine Tomate und dann neues Saatgut ernten möchtest. Vielleicht löst du die Samen dann in Kamillentee statt nur in Wasser. Und ja, bei der Anzucht nicht zu feucht. Aber du hast sie ja gerettet 🤗👍🧤
Karen Kristina Karen Kristina 20.05.2026, 06:30
Und die Anzuchterde beim nächsten Mal vor dr Sussaat sterilisieren, um die Pilze und andere Schädlinge abzutöten.
Gartenhase Gartenhase 20.05.2026, 05:04
Ich würde die auch ganz tief setzen über diese Stelle hinaus (wenn das möglich ist) und eben in ein Gefäß

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