Kurkuma / Gelbwurzen

Kurkuma / Gelbwurzen

Curcuma

Pflanzenfamilie

Ingwergewächse (Zingiberaceae)

Auch bekannt als

Gelbwurz, Gelbwurzel, Indischer Safran, Safranwurz, Turmeric, Haldi, Kunjit

Anbaupause Fruchtwechsel

3 Jahre

Saisonübersicht

Voranzucht

Pflanzung

Ernte

Ernte

J

F

M

A

M

J

J

A

S

O

N

D

1. JAHR

FOLGEJAHRE

Details

Lichtbedarf

Sonnig

Wasserbedarf

Feucht

Boden

Mittelschwer (lehmig)

Nährstoffbedarf

Hoch

Dunkelkeimer

Keimtemperatur

20 - 25 °C (Grad Celsius)

Pflanzabstand

30 cm

Reihenabstand

40 cm

Saattiefe

6 cm

Anleitungen

Beschreibung

Kurkuma ist ein prominentes Mitglied der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Innerhalb der Gattung Curcuma ist die Art Curcuma longa die wirtschaftlich bedeutendste. Obwohl im Handel meist nur von „Kurkuma“ die Rede ist, differenziert man in der Praxis zwischen verschiedenen Handelstypen (Sorten), die sich in Curcumin-Gehalt und Aroma unterscheiden: - 'Madras': Der Klassiker; hellgelbes Fleisch, mildes Aroma, ideal für Curry-Mischungen. - 'Alleppey': Die Premium-Variante; tief orange, hoher Curcumin-Gehalt, sehr intensiv und erdig. - 'Lakadong': Eine Rarität mit extrem hohem Wirkstoffanteil Die Pflanze wächst ausdauernd krautig und erreicht eine Höhe von 60 bis 100 cm. Sie bildet keine verholzenden Stämme, sondern treibt direkt aus dem unterirdischen Rhizom aus. Die Blätter sind groß, lanzettlich und glattrandig. Sie sitzen an langen Stielen und können bis zu 45 cm lang werden. Ihr sattes Hellgrün sorgt für eine hohe Blattmasse. Aufgrund der ausladenden Blätter sollte pro Pflanze ein Radius von ca. 30–40 cm eingeplant werden.

Herkunft:

Kurkuma stammt ursprünglich aus Südasien, höchstwahrscheinlich aus Südindien oder Südostasien.

Anbautipps

am besten in einem größeren Topf, ca. 20 bis 30l in feuchter Erde die Knolle einsetzen. Über das Jahr am besten draußen kultivieren und vor dem ersten Frost ins Haus nehmen. im Herbst die Knolle ernten. Ein Stück erneut in Erde setzen für die Ernte im nächsten Jahr. Kurkuma ist extrem resistent gegen die meisten heimischen Schädlinge und Krankheiten, wodurch im Anbau komplett auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden kann. Die Blätter sind ungiftig und können im Kleintierbereich (z. B. für Meerschweinchen) in kleinen Mengen als entzündungshemmende Futterbeigabe genutzt werden.

Krankheiten

Fusariose

Schädlinge

Schnecken

Spinnmilben

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