Unter Mischkultur versteht man den Anbau verschiedener sich positiv beeinflussender Pflanzenarten. Damit stellt sie den Gegensatz zur Monokultur dar und bringt mehr Vielfalt in dein Gemüsebeet. Was für viele in der Beetplanung zu einem richtigen Chaos wird, ist mit den Werkzeugen der Fryd-App nichts weiter als eine kinderleichte Fingerübung. Im Rahmen unserer Themenwochen zur Mischkultur stellen wir dir fünf Beispielbeete vor, die du als Inspiration für deine eigene Mischkultur verwenden kannst. Heute geht es um eine der ältesten Mischkulturen überhaupt: Milpa.
Eine sehr bekannte und beliebte Mischkultur mit langer Tradition ist die Milpa-Mischkultur. Diese historische Mischkultur stammt aus Südamerika und beinhaltet Mais, Bohnen und Kürbis. Die drei Komponenten, auch "drei Schwestern" genannt, ergänzen sich im Gemüsebeet auf außergewöhnliche Art und Weise. Die Maispflanzen werden vor den Stangenbohnen gepflanzt, so haben sie einen Wachstumsvorsprung und dienen diesen später als Rankhilfe. Gleichzeitig verbessern die Bohnen durch ihre stickstoffanreichernden Eigenschaften den Boden, was den beiden Starkzehrern Mais und Kürbis zugutekommt. Mais wurzelt im Gegensatz zu Bohnen relativ flach, sodass die beiden Pflanzpartner sich unter der Erde nicht in die Quere kommen.
Um jede Maispflanze (z.B. 'True Gold') wird ein Kreis mit Bohnen gelegt, geeignete Sorten sind hier beispielsweise 'Blauhilde' oder 'Neckargold'. Die bunten Hülsen der violetten und gelben Bohnen (Wachsbohnen) sind ein echter Hingucker und bringen mehr Farbvielfalt ins Gemüsebeet. Wer keine Lust auf klassisch gelben Zuckermais hat, kann auch hier zu bunten Sorten greifen. Versetzt zu den Maispflanzen wird in der traditionellen Milpa ein Kürbis gepflanzt. Dieser kriecht über das Beet und beschattet den Boden zwischen den Mais- und Bohnenpflanzen. Alternativ zum Kürbis kannst du auch andere Kürbisgewächse wie z.B. Zucchini pflanzen. Marie hat in ihrem Milpabeet einen Hokkaidokürbis 'Red Kuri' und einen Spaghettikürbis 'Vegetable Spaghetti', sowie eine Zucchini 'Gold Rush' gepflanzt. Die Lücken kannst du mit Kräutern und Blumen füllen. Bohnenkraut (hier: Sommerbohnenkraut) passt gut neben Bohnen, denn es hält die Bohnenlaus fern. Zudem kannst du andere Kräuter wie Petersilie und Oregano pflanzen. Damit man die Kräuter gut ernten kann, sollte man sie besser an den Rand pflanzen. Die restlichen Lücken werden mit Ringelblumen und Borretsch aufgefüllt.
Lust auf eine Milpa-Mischkultur? Wir haben dir alle Sorten von Marie's Milpabeet bereits in den Warenkorb gepackt - natürlich alles in 100% Bio-Qualität. Du kannst die Auswahl auch nach deinen Wünschen bearbeiten: Hier geht's zum Warenkorb!
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Annabell studiert Agrarbiologie an der Uni Hohenheim. Auch privat gärtnert sie gerne, verbringt viel Zeit in der Natur und liebt es kreativ zu sein.
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So, based on what I’ve seen so far, it doesn’t seem worth overwintering the bell peppers. I have last year’s overwintered plants in the box and the ones I sowed in the seed tray in January. The newly sown ones are already so big and sturdy, and they still have to stay indoors for another month and a half. We’ll see how that turns out 🤔
Did a bit more gardening today 🥰 Weeded and fertilized the asparagus bed, pruned back the overgrown blackberries, and trimmed and fertilized the strawberry plants. And then I watched the titmice and little bees, as always, completely smitten 😍 The violets are blooming here now, too, and the early bloomers are slowly poking their heads up 🤭
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A few more pictures of the big garden. The peach and wild mirabelle trees are in bloom. The first broccoli sprouts and chives are coming up. The broad beans are looking good. I’ve covered the strawberries with perforated plastic sheeting, and the surface is already bone-dry again. I really need to weed and spread compost. The rhubarb is doing well, too. Comfrey is also sprouting.
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