Peruanische Karotte (Wildform)
Variety
created by Alexandro at 15.02.2026
4 Years
Propagating
Planting
Harvest
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1ST YEAR
FOLLOWING YEARS
Die mehrjährige krautige Pflanze, die unserer Sellerie ähnelt, erreicht Wuchshöhen von 1,0 bis 1,5 m. An langen, rötlich überlaufenen Stielen sitzen die gefiederten Blätter mit fiederförmigen Blättchen. Die Stiele entspringen den rosettigen oberirdischen Wurzelauswüchsen (Cormel, Stämmen). Die Doppeldolden sitzen an den generativen Trieben. Die Dolden tragen männliche und zwittrige, meist selbststerile, also intrafloral dichogame Blüten, sie werden von Insekten bestäubt. Die Art ist nur begrenzt selbstfertil, also es kann Selbstbestäubung erfolgen.[1] Es können Kelchblätter vorhanden sein. Die fünf Petalen sind gelb oder violett-braun. Es sind jeweils fünf Staubblätter vorhanden. Die Art bildet mehrere walzlich-rübenartigen Knollen (Corms, Speicherwurzeln) mit feinen Seitenwurzeln seitlich an einem „Wurzelstock“ aus. In 8 bis 12 Monaten werden die möhrenartigen und kartoffelfarbigen Knollen jeweils bis zu 30 cm lang und 3 bis 8 cm dick. Das „Fleisch“ ist weißlich, gelblich, weißlich- bis gelblich-violett. Da die Pflanzen kaum Früchte ansetzen, werden die Nutzpflanzen vegetativ über Wurzelabrisse vermehrt.
Non hybrid
Der "Turbostart" im Februar Setze die Sprosse (Kindel) bereits Anfang Februar in Töpfe auf der Fensterbank. Tipp: Nutze eine Heizmatte unter den Töpfen. Warme Füße (ca. 22°C) beschleunigen das Anwurzeln enorm. Sobald sie grün austreiben, brauchen sie so viel Licht wie möglich. Alternativ Aussaat schon im Januar beginnen. Das "Putzen" der Setzlinge Bevor du die Seitensprosse (Colinos) einpflanzt, bereite sie vor: Schneide die alten Blätter oben fast vollständig zurück (lass nur die Herzblätter stehen). Kürze die Basis des Sprosses mit einem scharfen, sauberen Messer glatt ein. Lass die Schnittstelle 24 Stunden an der Luft trocknen, bevor du sie in die Erde steckst. Das verhindert Fäulnis im Boden. Standort-Tricks für kühle Nächte Die Arracacha hasst starke Temperaturschwankungen. Schwarzes Vlies: Decke den Boden um die Pflanzen mit schwarzem Mulchvlies oder dunklen Steinen ab. Diese speichern tagsüber die Sonnenwärme und geben sie nachts an den Boden ab. Hochbeet-Vorteil: Im Hochbeet erwärmt sich die Erde im Frühjahr schneller und die Drainage ist besser – ideal für Arracacha! Das "Häufeln" (wie bei Kartoffeln) Sobald die Pflanze etwa 20 bis 30 cm hoch ist, solltest du sie leicht anhäufeln. Ziehe vorsichtig Erde um den Stängel basisnah zusammen. Effekt: Dies fördert die Bildung von mehr Seitenknollen und schützt die empfindliche "Mutterknolle" vor Licht und Austrocknung. Richtig Gießen: Die "Schwamm-Methode" Arracacha darf nie ganz austrocknen, sonst werden die Knollen holzig. Gießregel: Lieber häufiger kleine Mengen als einmal die Woche eine Sturzflut. Wasserqualität: Wenn möglich, nutze Regenwasser. Leitungswasser ist oft zu kalkhaltig (erhöht den pH-Wert), was die Pflanze stresst. Der Trick für den November Wenn der erste Frost gemeldet wird, die Blätter aber noch grün sind: Baue ein kleines "Zelt" aus doppeltem Garten-Vlies über die Pflanzen. Damit kannst du die Vegetationszeit oft um 2 bis 4 entscheidende Wochen verlängern. Jedes Blatt, das im November noch Photosynthese betreibt, macht deine Knollen dicker und süßer.
Germination temperature
18 – 22 °C (Degrees Celsius)
Plant distance
50 cm
Row spacing
60 cm
Seeding depth
0.5 cm
Angular leaf spot of cucumber
Septoria
Powdery mildews
Root Rot
Nematodes
Aphids
Carrot fly
Voles