Fichten

Fichten

Picea

Plant family

- others -

Season Overview

Sowing

Harvest

Harvest

J

F

M

A

M

J

J

A

S

O

N

D

1ST YEAR

FOLLOWING YEARS

Details

Light requirement

Sunny

Water requirement

Moist

Soil

Medium (loamy)

Nutrient requirement

Medium

Light germinator

Germination temperature

15 – 20 °C (Degrees Celsius)

Plant distance

400 cm

Row spacing

600 cm

Seeding depth

0.2 cm

Instructions

Description

Fichten sind unter den Nadelbäumen eine der artenreichsten Gattungen. Es gibt insgesamt rund 50 verschiedene Arten, die rund um den Globus in der gemäßigten bis subpolaren Zone der Nordhalbkugel verbreitet sind. Als Gartenpflanzen waren die Serbische Fichte (Picea omorika) und die Blaufichte (Picea pungens ‘Glauca’) in den 70er- und 80er-Jahren sehr beliebt – sie wurden auf größeren Grundstücken oft auch als kleine Wäldchen gepflanzt. Wie alle höheren Fichten sind sie jedoch ziemlich windwurfgefährdet, was in der Vergangenheit bei Sturm schon zu einigen Gebäude- und Fahrzeugschäden führte. Heute werden in den meisten Gärten vor allem veredelte Fichten mit besonderen Wuchsformen gepflanzt. Sehr beliebt sind vor allem die Zwergformen verschiedener Fichtenarten. Die Wildarten der Fichte werden allesamt recht hoch und bilden schlanke kegelförmige Kronen, die sich nach oben gleichmäßig verjüngen und erst bei sehr alten Bäumen im Freistand oben stärker in die Breite gehen. Die einzelnen Arten sehen sich zum Teil sehr ähnlich und sind daher nicht so leicht zu unterscheiden. Von anderen Nadelbäumen, insbesondere von den auf den ersten Blick sehr ähnlichen Tannen, lassen sie sich jedoch anhand einiger typischer Merkmale zuverlässig abgrenzen. Klassischerweise wachsen die Zapfen der Fichten immer nach unten, während die der Tannen aufrecht an den Zweigen sitzen. Zudem fallen reife Fichtenzapfen als Ganzes ab. Tannenzapfen hingegen zerfallen in einzelne Schuppen, während die zentrale Spindel zunächst weiter am Zweig haftet und erst später abgeworfen wird. Die immergrünen Fichtennadeln sind im Querschnitt vierkantig, relativ dick und hart mit mehr oder weniger stark stechender Spitze. Tannennadeln sind meist sehr dünn, weich und stechen nicht. Die männlichen Blüten der meist zweihäusigen Fichten sind überwiegend gelb, die zunächst aufrecht stehenden weiblichen Blüten rot gefärbt.

Origin:

Nordamerika, Europa, Asien

Growing tips

Standort und Boden Die meisten Fichten bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte und sind äußerst bodentolerant. Sie wachsen an ihren Naturstandorten meist auf eher feuchten bis morastigen Böden mit ganz unterschiedlichen pH-Werten. Fichten vertragen auf Dauer keine trockeneren und auch keine zu schweren, tonigen Böden – unter diesen Bedingungen sind die Windwurfgefahr und auch die Gefahr eines Borkenkäfer-Befalls sehr hoch. Die höchste Trockenheitstoleranz zeigen die Serbische Fichte und die Stechfichte. Fichten pflanzen Suchen Sie für höhere Arten einen Standort aus, der möglichst windgeschützt ist. Außerdem sollten Sie die Bäume immer so im Garten platzieren, dass sie im Falle eines Windwurfs keine Gebäude oder andere baulichen Elemente beschädigen. Auf genügend durchlässigen, nicht zu trockenen Böden ist keine besondere Vorbereitung der Erde erforderlich. Pflanzen können Sie alle Fichten, die im Container angeboten werden, annähernd ganzjährig, sofern Sie nach dem Pflanzen eine gute Wasserversorgung sicherstellen. Da Fichten in der Regel äußerst frosthart sind, ist sogar eine Pflanzung im Winter möglich. Größere Bäume sollten Sie nach dem Pflanzen mit einem ausreichend langen, schräg eingeschlagenen Pfahl sichern, damit sie bei stärkerem Wind nicht umkippen. Eine Mulchschicht aus Rindenkompost verhindert, dass der Boden im Sommer zu schnell austrocknet. Pflegetipps Fichten benötigen keine besondere Pflege. In trockenen Sommern sollten Sie mit Wassergaben jedoch nicht zu lange warten, da vor allem neu gepflanzte Fichten schnell unter Wassermangel leiden und dann anfällig für Pflanzenkrankheiten und Schädlinge sind. Beachten Sie, dass vermodernde Fichtennadeln aufgrund ihrer hohen Huminsäuregehalte den Boden stark versauern können. Es ist deshalb dringend zu empfehlen, die Erde im Wurzelbereich regelmäßig auf ihren pH-Wert zu testen und bei einem Wert von unter 5 (bei lehmigen Böden unter 6) mit Kalkgaben gegenzusteuern. Fichten schneiden Fichten brauchen keinen regelmäßigen Schnitt. Wenn Sie die Stämme aufasten wollen, ist der Spätwinter ein guter Zeitpunkt. Außerdem bilden junge Bäume manchmal zwei Spitzen – in solchen Fällen sollten Sie eine von beiden möglichst frühzeitig am Ansatz herausschneiden. Vermeiden Sie unüberlegte Schnitte ins alte Holz, denn Fichten können wie fast alle Nadelgehölze nur im Bereich der benadelten Triebe neue austriebsfähige Knospen bilden. Auch den Leittrieb sollten Sie nicht kappen, denn damit wird die elegante Krone der Bäume komplett entstellt. Es bilden sich zwar neue Spitzen, indem meist Seitentriebe aufrecht weiterwachsen, aber an dieser Stelle verbleibt zeitlebens ein unschöner Knick. Verwendung Für die Einzelstellung eignen sich am besten die größeren, aufrecht wachsenden Arten mit ausdrucksstarken Kronen, wie zum Beispiel die Mähnenfichte (Picea breweriana), die Orientalische Fichte (Picea orientalis) sowie die Serbische Fichte (Picea omorika). Auch größere ausdrucksstarke Gartenformen der Rotfichte wie zum Beispiel die Hängeform ‘Inversa’ kommen in Solitärstellung am besten zur Geltung. Weitaus größer ist das Sortiment der Zwergformen der Rotfichte und anderer Fichtenarten. Sie haben meist einen kugel- bis kissenförmigen Wuchs und werden gerne in Heidegärten oder Steingärten gepflanzt. Außerdem sind sie beliebt als Rhododendronbegleiter, als grüne Ruhepole in Stauden- und Rosenbeeten sowie als pflegeleichte Bepflanzung für Tröge und andere Pflanzgefäße. Auch als Grabbepflanzung werden die Zwergsorten der Fichten sehr häufig verwendet. Fichten vermehren Die Wildarten der Fichten werden in der Regel durch Aussaat vermehrt. Man sammelt die reifen Zapfen, sobald sie zu Boden gefallen sind, löst die Samen heraus und trocknet sie einige Tage. Anschließend werden sie in Papiertüten luftig, kühl und dunkel aufbewahrt. Vor der Aussaat im März lässt man sie 48 Stunden lang in einem Folienbeutel mit feuchtem Sand im Kühlschrank quellen, danach werden sie breitwürfig in Schalen mit Anzuchterde oder direkt ins Gartenbeet ausgesät und nur dünn mit Erde bedeckt. Niedrige Gartensorten werden in der Baumschule heutzutage meist im Spätsommer durch Stecklinge aus neuen, gut verholzten Trieben vermehrt. Im Hobbygarten ist die Methode jedoch meist nicht praktikabel, da man in der Regel ein Gewächshaus mit Anzuchtbeet und Bodenheizung sowie eine Sprühnebelanlage benötigt, um die Luftfeuchtigkeit gleichmäßig hoch zu halten. Alle höherwachsenden Sorten sowie auch einige Wildarten wie die Mähnenfichte werden durch Veredelung vermehrt. Diese erfolgt durch seitliches Anplatten oder seitliches Einspitzen der Edelreiser im Spätsommer auf eingetopfte, drei- bis vierjährige Sämlinge der Rotfichte. Die Weiterkultur und Überwinterung erfolgt im Gewächshaus. Krankheiten und Schädlinge Zu den häufigsten Fichtenschädlingen zählt die Sitkafichtenlaus. Sie befällt neben der gleichnamigen Fichtenart auch Serbische Fichten, Rotfichten und einige andere Arten. Sie ist im Gegensatz zu anderen Blattläusen auch im Winter aktiv und an ihren charakteristischen roten Augen gut zu erkennen. Befallene Fichten nadeln sehr stark. Eine Bekämpfung ist unter anderem mit rapsölhaltigen Präparaten möglich, wobei die Äste und Zweige von oben und unten sehr gut benetzt werden müssen. Die Behandlung sollte im Abstand von jeweils zwei Wochen mehrmals wiederholt werden. Wenn die Nadeln der Fichten ohne erkennbaren Grund verbräunen und zu Boden fallen, kann auch ein Magnesiummangel die Ursache sein. Er lässt sich mit Bittersalz, einem speziellen Magnesiumdünger, relativ leicht beheben.

Diseases

Root Rot

Pests

Aphids

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