Malven

Malva
Malvengewächse (Malvaceae)
Stockrose, Garten-Malve, Wilde Malve, Weg-Malve, Rosen-Malve
0 Jahre
Voranzucht
Pflanzung
Ernte
Ernte
J
F
M
A
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J
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A
S
O
N
D
1. JAHR
FOLGEJAHRE
Lichtbedarf
Sonnig
Wasserbedarf
Feucht
Boden
Mittelschwer (lehmig)
Nährstoffbedarf
Mittel
Lichtkeimer
Keimtemperatur
15 - 20 °C (Grad Celsius)
Pflanzabstand
50 cm
Reihenabstand
50 cm
Saattiefe
0.5 cm
Die Saison für diese Pflanze hat noch nicht begonnen. Die folgenden Anleitungen sind für die beginnende Saison.
Anfang Mai
Startdüngung
Ende Mai
Direktsaat
Anfang Juli
Nachdüngung
Die Malven (bot. Malva) sind eine Gattung in der Familie der Malvengewächse (Malvaceae) in der Ordnung der Malvenartigen (Malvales). Teilweise wurde die Gattung Malva innerhalb der botanischen Systematik in einen Komplex nahe verwandter Gattungen gestellt. Das sind, neben weiteren, die Gattungen Stockrose (Alcea), Trichtermalve (Malope) oder der Echte Eibisch (Althea). Die Abgrenzungen sind nicht eindeutig und die Anzahl der Gattungen variiert. Deshalb ist innerhalb der Gattung Malven die Anzahl der Arten nicht genau definiert. In der Gattung Malven sind zwischen 15 bis 30 Arten erfasst. Verbreitung Die Gattung der Malven ist weltweit in den subtropischen und gemäßigten Zonen verbreitet. Auf den Kanarischen Inseln ist Malva acerifolia endemisch. Malva cretica und Malva aegyptia kommen in Südeuropa, Nordafrika und Vorderasien vor. Malva pusilla, die kleinblütige Malve, hat sich ein riesiges Gebiet erobert. Sie wächst von der Türkei bis nach Sibirien und ist in China und in der Mongolei verbreitet. Die Wilde Malve (Malva sylvestris) und die Wegmalve (Malva neglecta) haben sich in Südeuropa oder Asien entwickelt. Heimisch sind sie weltweit in den gemäßigten Zonen und kommen häufig in Mitteleuropa vor. Wuchs Malven wachsen krautig, verholzend, ausdauernd. Im ersten Jahr haben sie eine Rosette oder Halbrosette aus bodenständigen Blättern. Im zweiten Jahr entwickelt sich daraus ein Stängel, an dessen Ende die Blüten stehen. Manche Arten sind verzweigt. Die Höhe beträgt zwischen zehn und 120 Zentimetern. Die Stängel oder Äste liegen am Boden, steigen bogig auf oder stehen aufrecht. Manchmal entstehen an den unteren Blattachseln neue Blattknospen. Aus ihnen treiben im Folgejahr neue Blütenstängel. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Malven sind laubabwerfend oder immergrün. Sie besitzen eine spindelförmige, tief im Erdreich verankerte Pfahlwurzel. Daraus bilden sich zahlreiche Wurzelfasern. Blatt Die Laubblätter bestehen aus Blattstiel und Blattspreite. Der Blattstiel ist zwischen zwei bis fünfzehn Zentimeter lang. Der Querschnitt ist rund oder eckig und im oberen Bereich gefurcht. Er ist mit spärlichen Haaren oder Sternhaaren besetzt. Sternhaare haben zahlreiche lange Strahlen, die sternförmig abstehen und samtig wirken. Die Blattspreite variiert deutlich. Die Breite beträgt zwischen drei und elf Zentimeter. Die Länge der Blattspreite liegt zwischen drei und rund zehn Zentimeter. Die Form ist nierenförmig, rund, fünf- oder siebenlappig. Die Blattlappen sind oft gerundet, manchmal spitz. Der Blattrand erscheint glatt, ist gekerbt, gesägt oder wellig. Die Blattober- und Blattunterseite ist kahl oder behaart. Es gibt Nebenblätter. Blüte Die Blüten stehen einzeln, zu zweit bis zu viert in den Blattachseln. Alle Blüten sind radiärsymmetrisch aufgebaut. Die Blüten sind zwittrig, fünfzählig und besitzen eine doppelte Blütenhülle. Blütenfarben sind hauptsächlich weiß, rosa und blaustichiges Rot. Die Bestäubung der Malven erfolgt vorwiegend durch Hummeln. Frucht Es entwickeln sich scheibenförmige, kahle Spaltfrüchte, mit fünf oder mehr Millimetern Durchmesser. Die Frucht ist flach-kugelig und zerfällt in zehn oder mehr Teile. Die Samen sind glatt, die Kanten sind abgerundet und kahl oder flaumig behaart. Manche sind mit Pusteln besetzt oder wirken rau und runzelig. Nutzung Wilde Malve und Wegmalve sind in Mitteleuropa seit langer Zeit von nützlicher Bedeutung. Die grünen Samenkapseln dienten früher zur Zubereitung von Brei für Kleinkinder. Die jungen Blätter ergänzen als Salat und Gemüse den Speiseplan. Die Blüten ergeben frisch oder getrocknet Tee. Er ist in der Hausmedizin von Nutzen. Als Wirkstoff dienen die Schleimstoffe, enthalten in den Blättern und Blüten. Die Blüten enthalten Anthocyane, beispielsweise Malvin. Die Lebensmittelindustrie verwendet den rotblauen Farbstoff. Aus der gesamten Pflanze sind weitere Farbstoffe zu gewinnen. Die cremefarbenen, gelben oder grünen Farben sind ökologische Färbemittel. Viele Ziersorten entstammen botanischer Züchtungen. Die Adern sind farblich hervorgehoben, eine dunklere Mitte betont helle Blüten, kräftige weinrote Farbtöne beleben die Blumen.
Herkunft:
Weltweit (subtropische und gemäßigte Zonen)
🌞 Standort & Boden • sonniger, warmer Standort • Windgeschützt, aber luftig • humos, lockerer, sandig-lehmig, kiesig, • eher magerer Boden (mäßig Nährstoffreich) • gut drainiert, durchlässig, keine Staunässe 🌱 Aussaat & Pflanzung • Vorkultur: ab März möglich (nur für sehr frühe Blüte) • Direktsaat: ab Mai (keine stärkeren Fröste) • Keimtemperatur: 15-20 °C • Keimdauer: 10-14 Tage • Saattiefe: 0,5 cm (Lichtkeimer) • Pflanzabstand: 40-60 cm • Reihenabstand: 40-50 cm • gleichmäßig feucht halten • hohe Sorten früh stützen 💧 Pflege • Gießen: mäßig, nur bei Trockenheit, immer bodennah • Grunddüngung: Kompost oder gut verrotteter Mist im Frühjahr • Düngung: wenig (Pflanzenjauche, Hornspäne) • Verblühtes regelmäßig entfernen • Pflanzenreste im Herbst vollständig entfernen, nicht kompostieren • für Selbstaussaat einige Samenstände ausreifen lassen 🌾 Schnitt & Ernte • Blüten: wenn voll geöffnet, morgens & trocken • Blätter: junge, gesunde vor Blüte • Samen: Samenstände wenn trocken und braun ausschütteln • Häufigkeit: regelmäßige Ernte fördert neue Blüten • Rückschnitt nach der Blüte kurz über Boden ❄️ Winterschutz • Wurzelbereich mit Laub, Stroh oder Reisig abdecken • zusätzlich Vlies, wenn sehr kalter Winter • Staunässe vermeiden 🌿 Gute Nachbarn • Sonnenhut, Katzenminze, Phlox, Schafgarbe, Ringelblume, Ziergräser, Kosmeen • Storchschnabel, Frauenmantel, Rittersporn, Lavendel, Gliedkräuter, Lupine, Mageriten • Oregano, Thymian, Salbei, Bohnenkraut, Zitronenmelisse, Dill, Koriander, Wermut • Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Salat, Spinat, Mangold, Möhren, Buschbohne • Pastinaken, Rote Bete, Schwarzwurzel • Potentilla, Spierstrauch, Sommerflieder, Rosen niedrig, Johannisbeeren • Zierkirsche, Felsenbirne, Weißdorn, Apfelbaum, Birnenbaum • Sedum, Hauswurz 🚫 Schlechte Nachbarn • Minze, Beinwell, Waldmeister, Astilben, Sonnenblume, Topinambur • Efeu, Giersch • Stangenbohnen, Ackerbohnen, Mais, Rübsen, Raps, Sellerie • Liebstöckel, Tomaten, Gurken, Kürbis, Zucchini, Kohl • Farne, Funkien, Bambus, Schilf, Begonie, Nieswurz, Purpurglöckchen • Haselnuss, Holunder, Liguster, Forsythie, Hortensien • Walnuss, Ahorn, Birke, Weide, Kastanie, Rhododendron, Weigelie • Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, Stachelbeeren 🍂 Krankheiten • Mehltau • Rost (Malvenrost) • Blattfleckenkrankheiten • Wurzelfäule 🐌 Schädlinge • Blattläuse • Malvenerdfloh • Raupen • Schnecken
Apfel / Kulturapfel
Beifüße
Birne
Bohne (Buschbohne)
Bohnenkraut
Dill
Dost, Oregano, Majoran
Echter Sonnenhut, Rudbeckie
Endiviensalat (Eskariol / Frisée)
Felsenbirne
Frauenmäntel
Gartensalat
Geranie / Pelargonie
Gliedkräuter
Johannisbeere
Katzenminzen
Knoblauch
Koriander
Lavendel
Lupinen
Mangold
Melisse
Möhren
Pastinake
Phlox, Flammenblume
Ringelblumen
Rittersporn
Salat (Chicorée)
Salat (Feldsalat)
Salat (Katalanischer Chicorée/Puntarelle/Spargelchicorée)
Salat (Radicchio)
Salat (Zuckerhut)
Salbei
Schafgarben
Scheinsonnenhüte
Schmuckkörbchen / Kosmeen
Schnittknoblauch
Schnittlauch
Schwarzwurzel
Sommerflieder
Spiersträucher
Spinat (Sommer)
Sukkulenten - Dickblattgewächse
Thymiane
Ziergräser - Federborstengras, Lampenputzergras
Ziergräser - Federgras
Ziergräser - Schwingel
Zwiebel
Zwiebel (Frühlingszwiebel)
Abessinischer Kohl / Äthiopischer Senf
Ahorne
Aubergine
Begonien
Beinwell
Bohne (Ackerbohne)
Bohne (Feuerbohne)
Bohne (Helmbohne)
Bohne (Limabohne/Mondbohne)
Bohne (Stangenbohne)
Edelkastanie, Esskastanie, Marone
Efeu
Erdbeere
Farne
Funkien
Gartenkürbis - Patisson / Ufo-Kürbis
Gartenkürbis - Zierkürbis
Gartenkürbis - Zucchini
Gemüsekohl - Baumkohl / Ewiger Kohl
Gemüsekohl - Blumenkohl / Romanesco
Gemüsekohl - Brokkoli
Gemüsekohl - Flower Sprouts / Kohlröschen
Gemüsekohl - Futterkohl
Gemüsekohl - Grünkohl / Braunkohl
Gemüsekohl - Kai-Lan / Chinesischer Brokkoli
Gemüsekohl - Kohlrabi
Gemüsekohl - Palmkohl / Schwarzkohl
Gemüsekohl - Rippenkohl / Portugiesischer Kohl
Gemüsekohl - Rosenkohl
Gemüsekohl - Rotkohl / Roter Spitzkohl
Gemüsekohl - Weißkohl / Weißer Spitzkohl
Gemüsekohl - Wildkohl / Urkohl
Gemüsekohl - Wirsing / Butterkohl
Gemüsekohl - Zierkohl
Gurke
Haargurken / Schlangenkürbisse
Haselnuss
Heidelbeere
Himbeere
Inkagurke (Hörnchenkürbis)
Jaltomaten
Kiwano, Afrikanische Horngurke
Kürbis
Liebstöckel
Mais
Meerkohle
Mexikanische Minigurke
Nieswurzen
Ölweiden
Purpurglöckchen, Silberglöckchen
Raps
Raps - Scheerkohl / Sibirischer Kohl
Raps - Steckrübe
Rhododendron
Rosskastanie
Rüben / Bete
Rübsen - Chinakohl
Rübsen - Choy Sum / Chinesischer Blütenkohl
Rübsen - Komatsuna
Rübsen - Mizuna
Rübsen - Ölrübsen
Rübsen - Pak Choi
Rübsen - Speiserübe
Rübsen - Stängelkohl
Rübsen - Stielmus
Rübsen - Tatsoi
Rübsen - Wilde Rübsen
Schwammgurke / Luffa
Sellerie (Knollensellerie)
Sellerie (Schnittsellerie)
Sellerie (Stangensellerie)
Sojabohne
Sonnenblume
Stachelbeere
Tomate (Fleischtomate / Großfruchtige)
Tomate (Kleinfruchtige)
Tomate (Salattomate / Normalfruchtige)
Tomate (Wildtomate)
Topinambur
Waldmeister
Weiden
Weigelie
Ziergräser - Bambus
Ziergräser - Schilfrohr, Pfahlrohr, Rohrkolben
Ziergräser - Segge
Echter Mehltau
Septoria-Blattfleckenkrankheit
Eckige Blattfleckenkrankheit
Wurzelfäule
Erdflöhe
Raupen
Schnecken
Blattläuse