Gelbe Japanorchidee (Wildform)
Variety
Approved Data
created by Alex&Sempi at 15.02.2026
Location
biotope: forest
planting: bed
planting: outdoor
sheltered from the wind
planting: rain-protected
Soil: permeable soil
soil moisture: no waterlogging
Fertilization: single dose of compost
fertilization: humus-enriched
light: light shade.
soil moisture: fresh to moist
Light: Semi-Shade
Fertilization: moderately nutrient-rich
soil moisture: well-drained
Soil: medium-heavy
Water: regularly
planting: heat protected
Soil: sandy to loamy
fertilization: low-nitrogen
pH value: acidic to neutral (5,5-7)
fertilization: lime-free
Soil: loosened
water: no tap water
Planting: edge of wooded areas or beneath trees
Planting: pots, tubs, or boxes
Fertilization: moderate
Water: moderately
Fertilization: low in potassium
Fertilization: low in phosphate
Fertilization: organic
biotope: stream / pond / shoreline
Heat requirement: moderate
Licht: vor Mittagssonne geschützt
Düngung: flüssig
Good companions: moisture-loving
Nachbarn schlecht: trockenheitsliebend
Good companions: shade tolerant
Nachbarn schlechte: kalkliebend
Nachbarn schlechte: sonnenliebend
Nachbarn schlechte: stark wuchernd
Nachbarn schlechte: hoher nährstoffbedarf
Nachbarn gute: mit niedrigen Nährstoffbedarf
Nachbarn schlechte: hochwachsend
Nachbarn gute: niedrigwachsend
Gartenstil: Naturgarten
Pflanzung: Rabatte
Pflanzung: Staudenbeet
Herkunft: Neophyt
Boden: flachgründig (0-30)
Pflanzung: Waldbeet
Garden shape: Japanese garden
Gartenstil: Waldgarten
Resistances
hardy down to -20°C
resistant
robust
disease resistant
Little susceptible
hardy with protection
Growth habit
insect pollination
lifespan: perennial
growth habit: compact
growth habit: upright leaf position
growth habit: herbaceous
leaves: loosely leafed
flower: flowering
leaves: Deciduous
strong leaves
normal growth
warm germination
cross-pollination
growth habit: upright slender
ornamental plant
root type: rhizome
height: 50 - 60 cm
growth habit: slightly arching
wide: 20 - 30 cm
height: 40 - 50 cm
height: 30 - 40 cm
hermaphroditic
growth habit: upright flower stems
entire leaves
simple flower
non-woody
no lateral shoot development
Spear shaped leaves
propagation by seeds
propagation by division
leaves slim
perennial
hand pollination
leaves: slightly wavy
Blütenstand: traubenförmig
Blüte: mittelgroß
Blätter: zugespitzt
Blätter: gerillt
Keimung: Lichtkeimer
Leaves: linear
Blätter: weich/zart
Blüte: duftend schwach
Wuchs: nicht invasiv
Blätter: einfach
Schnitt: nicht erforderlich
Blätter: länglich
Wuchs: mittel
Blütenform: lippenförmig
Blüte: kurzlebig
Blütenstand: einzeln, kleine Gruppen
Blütenform: zygomorph (spiegelbildlich)
Lebenszyklus: zieht im Herbst ein
Wuchsform: terrestrisch
Vermehrung: samenfest
Color
Blätter: gelbgrün
striped
brown
light green / pale green
ocher
speckled
dark yellow
glossy
Flower: crimson
Flower yellow
pale yellow
Flower: orange
Frucht: grün
Stamm, Stiel: grün
Oberfläche: schimmernd
Wurzel: weiß
Wurzel: cremeweiß
Blattrippen: grün
Seeds: white/cream
Samen: beige
Musterung: gepunktet
Stamm, Stiel: gelbgrün
Taste
Toxizität: ungiftig
not edible
Fruit shape
elongated
smooth, sleek
capsule
medium-sized
Form: langoval, zylindrisch
Sowing
Harvest
Harvest
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
1ST YEAR
FOLLOWING YEARS
Die Bletilla ochracea, auch bekannt als Gelbe Japanorchidee, ist eine seltene Art terrestrischer Orchideen, die aus China stammt. Als einzige Art der Hyazinthenorchideen mit gelben Blüten bildet sie einen Büschel aus elegantem, glänzend grünem Laub, aus dem im frühen Sommer große blühende Ähren wachsen, die je nach Sonneneinstrahlung von einem ockergelb bis blassgelb variieren und von einer orangefarbenen Lippe mit purpurroten Markierungen verziert sind. Sie gedeiht am besten an Waldrändern, in nicht zu heißer Sonne oder im Halbschatten auf frischem, leichten und humosen Boden. Die Bletilla ochracea gehört zur Familie der Orchideen. Sie stammt aus dem zentralen und südlichen China und Vietnam. Sie ähnelt der bekannten Bletilla striata, ist jedoch etwas zierlicher. Die Pflanze wächst aus halb eingegrabenen Pseudobulben, die an Tuberkel erinnern. Ab dem Frühling bildet sie einen hängenden, sich im Laufe der Zeit ausbreitenden Büschel aus breiten, gebogenen und etwas weichen Blättern. Im Sommer, im Juni und Juli, je nach Klima, bildet sie Stängel von bis zu 60 cm Höhe mit kleinen, gut geöffneten Blüten von etwa 2,5 cm Größe, deren Farbe je nach Sonneneinstrahlung von hell- bis dunkelgelb variiert und oft außen ockerfarben ist. Die Blüte besteht aus 3 Sepalen und 3 Petalen, von denen eines, die Lippe, sehr unterschiedlich ist und oft bei Orchideen erstaunlich ist. Die Lippe der Bletilla ochracea ist orange und purpurrosa gefleckt, in leuchtenden Farben. Die mittelgrünen, laubabwerfenden Blätter sind schön gefaltet und messen bis zu 30 cm Länge und 5-7 cm Breite. Die Pflanze produziert Samen, aus denen Pflanzen entstehen, die identisch mit der Mutterpflanze sind. Die Bletilla ochracea ist winterhart bis -20°C und einfacher zu kultivieren als andere Arten, da ihre Pflanzbedingungen weniger anspruchsvoll sind. Sie ist eine terrestrische Orchidee, die sich für Gärtner eignet, die ihre Orchideensammlung beginnen. Diese Art benötigt einen feuchten, humosen und durchlässigen Boden an geschützten, hellen Orten, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die Blätter sterben bei Frost ab, regenerieren sich aber im Frühling. Pflanzen Sie die Bletilla ochracea in lichten, feuchten Wäldern oder sogar in der Nähe von Gewässern zusammen mit Hostas, Farnen, Brunneras oder Elfenblumen. Die Bletilla kann auch in Töpfen kultiviert werden, um Terrassen zu verschönern, dann jedoch im Winter in kalten Klimazonen geschützt aufbewahren. Die Pflanzengattung Bletilla gehört zur Familie der Orchideen (bot. Orchidaceae). Es handelt sich um sogenannte Freilandorchideen, die bei uns als Japanorchideen oder Hyazinthenorchis bekannt sind. Die Gattung besteht aus fünf bis neun bisher bekannten Arten. Diese kommen in Ostasien vor. Die bekanntesten Arten sind Bletilla striata sowie Bletilla formosana. Sie schmücken als Zierpflanzen auch heimische Gärten. Weitere Bletilla-Arten sind die Bletilla yunnanensis, Bletilla ochracea und die Bletilla szetschuanica. Die Bletilla-Orchideen sind seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Die erste wissenschaftliche Beschreibung stammt aus dem Jahr 1784. Carl Peter Thunberg, ein schwedischer Naturforscher und Pflanzenkundler, beschrieb die Art Bletilla striata. Der Botaniker Heinrich Gustav Reichbach gliederte die damals bekannten Arten 1853 in die neue Gattung ein. Der Name Bletilla bedeutet kleine Bletia. Auch wenn sich Bletilla- und Bletia-Orchideen ähneln, sind sie nicht miteinander verwandt. Das Besondere an der Gattung Bletilla ist ihr terrestrischer Wuchs. Blatt An jedem Spross stehen zwischen zwei bis zu sechs Laubblätter. Sie sind lanzettlich bis linealisch und entlang der Blattader gefaltet. Die Laubblätter entwickeln sich nach der Blütezeit. Sie welken im Herbst und sterben ab. Die Orchidee zieht sich zur Winterruhe vollständig zurück. Erst im Frühling treibt die Pflanze wieder aus. Blüte Bletilla besitzen traubenartige endständige Blütenstände. Diese wachsen im Zickzack und tragen wenige Blüten. Sie sind sehr attraktiv und weiß, rosafarben oder gelb gefärbt. Die Blütenblätter stehen einzeln. Bis auf die dreilappige Lippe sind die Blütenblätter gleich. Die Blüten bilden keinen Nektar. Frucht Nach der Blüte bildet sich eine aufrecht stehende Kapselfrucht. Wuchs Die Bletilla-Orchideen wachsen nicht wie viele andere Orchideen epiphytisch, das bedeutet als Aufsitzerpflanze auf anderen Pflanzen, sondern terrestrisch, auf dem Erdboden. Sie besitzen ein knollenartiges Rhizom als Überdauerungsorgan, aus dem Wurzeln und Sprosse wachsen. Im Frühling treibt die Bletilla die Sprosse aus den kahlen unterirdischen Rhizomen aus. Die ersten Blüten zeigen sich im Spätfrühling. Sie halten sich zwischen zwei und vier Wochen. Bis auf die Bletilla ochracea sind alle Arten winterhart. Die Orchidee zieht sich zur Winterruhe vollständig zurück. Erst im Frühling treibt die Pflanze wieder aus. Standort Die Pflanzen kommen in freier Natur an sonnigen oder häufiger an halbschattigen Standorten vor. Sei gedeihen in Buschland, auf steinigem oder grasigen Gelände sowie am Waldrand. Die Bletilla-Arten bevorzugen mittelfeuchte Böden. Sie wachsen bei uns auf lehmiger Gartenerde. Verbreitung Die Gattung der Bletilla kommt ursprünglich vorwiegend in Ostasien vor. Die einzelnen Arten sind von Yunnan bis in südliche Regionen Chinas verbreitet. Sie kommen Taiwan, im Korea sowie in Japan, in Myanmar, Vietnam und in Thailand vor. Die verschiedenen Arten besiedeln Standorte, die zwischen 500 und 2.000 Meter Höhe liegen. Sie wachsen meist in Savannen, selten an Gewässerrändern. Nutzung Einige Arten dienen aufgrund ihrer dekorativen großen Blüten als Zierpflanzen in heimischen Gärten. Insbesondere die Art Bletilla striata kommt mit dem Klima in Mitteleuropa zurecht und steht hier in Kultur. An geschützten Plätzen ist diese Art winterfest. Sie gedeihen in halbschattiger Lage sowie auf einem lehmigen Grund. Bei einigen Bletilla-Arten sind Stängel, Blätter und Rhizome Bestandteil der ostasiatischen Medizin. Pflege/Schnitt Spezielle Schnittmaßnahmen sind bei Bletilla-Pflanzen nicht zu beachten. Für den Frostschutz eignen sich Sägespäne über dem Rhizom. Nässe vertragen die Pflanzen im Winter nicht gut. Ein Nässeschutz über dem Rhizom ist sinnvoll. Der Gärtner kann die Pflanzen auch aus der Erde nehmen und während des Winters in einem trockenen, dunklen Raum in Substrat lagern.
Non hybrid
Frostproof
Standort Licht: Halbschatten bis sonnig, direkte Mittagssonne vermeiden. Boden: Locker, humos, leicht sauer bis neutral, gute Drainage, kein Kalk. Kübelkultur: Möglich, mit ausreichend großem Topf und Drainageschicht. Pflanzung Zeitpunkt: Frühjahr (März–Mai). Tiefe: Rhizome flach setzen, nur leicht mit Erde bedecken. Abstand: 20–30 cm, da sich Horste bilden. Pflege Bewässerung: Während der Wachstumsphase gleichmäßig feucht halten (weiches Wasser). Keine Staunässe – überschüssiges Wasser ablaufen lassen. Im Winter trockener halten. Düngung: Von Mai bis September monatlich mit schwachem Orchideendünger. Mulchen: Schützt vor Austrocknung und hält den Boden gleichmäßig feucht. Winterhärte Im Herbst werden die Blätter gelb und die Pflanze zieht sich ins Erdreich zurück. Es bedarf eine Kälteperiode, damit Bletilla in der folgenden Saison wieder wächst und blüht. In Mitteleuropa winterhart bis –15 °C. Schutz durch Laub oder Reisig empfehlenswert. Kübelpflanzen frostfrei überwintern. Vermehrung Rhizomteilung im Frühjahr oder Herbst möglich. Nach einigen Jahren bilden sich dichte Horste mit vielen Blütenstielen. Die Vermehrung von Bletilla-Orchideen über Samen ist möglich, aber sehr anspruchsvoll. Da die Samen auch ohne Hilfe von Mykorrhiza oder spezielle Nährmedien keimen, ist die Aussaat nicht zu schwierig. Die Samen werden auf z.B. im Schnellkochtopf sterilisiertes feuchtes Sphagnum aufgestreut. Der Aussaattopf wird mit einem Plastikbeutel fest verschlossen und bei Temperaturen von 15 °C bis 20 °C hell, aber nicht der Sonne ausgesetzt aufgestellt. Nach einigen Wochen oder Monaten setzt die Keimung ein. Dann sollte öfter gelüftet werden. Bis zur Blüte dauert es vier bis fünf Jahre. Krankheiten und Schädlinge Rhizom- und Wurzelfäule: verursacht durch Überwässerung oder Staunässe im Substrat. Bodenpilze und Mehltau: Sie entwickeln sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und schlechter Belüftung. Pilzflecken auf Blättern: begünstigt durch übermäßige Feuchtigkeit und mangelnde Belüftung. Blattlaus- oder Schmierlausschädlinge: kann gelegentlich auftreten, insbesondere in warmen, trockenen Umgebungen.
Light requirement
Semi-shaded
Water requirement
Moist
Soil
Medium (loamy)
Nutrient requirement
Medium
Light germinator
Germination temperature
15 - 25 °C (Degrees Celsius)
Plant distance
30 cm
Row spacing
30 cm
Seeding depth
0.2 cm
Powdery mildews
Root Rot
Aphids