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Jonas Jonas (22) hat Agrarbiologie studiert. Seine Leidenschaft für Pflanzen und das Gärtnern entdeckte er durch ein Praktikum bei einer Permakultur NGO. Seitdem gärtnert er auf seinem Balkon und in Gemeinschaftsgärten.
20.05.2019 . Lesezeit: 3 Minuten

3 einfache Tipps, um deinen Boden zu verbessern

Ein gesunder Boden ist das A und O für eine erfolgreiche Gartensaison. Denn der Boden in deinem Garten ist nicht einfach nur irgendwelcher Matsch. Er ist lebendig. Eine unvorstellbar große Zahl an kleinen Lebewesen sorgt dafür, dass tote Pflanzen abgebaut und Nährstoffe dem Boden wieder zugeführt werden. Die Interaktionen zwischen diesen Organismen, den unbelebten mineralischen Teilen des Bodens und den Pflanzen sind sehr komplex. Selbst die Wissenschaft ist sich über viele dieser Prozesse nicht ganz im Klaren. Dennoch gibt es ein paar sehr einfache Dinge, die du tun kannst um für ein gesundes Bodenleben zu sorgen.

In diesem Artikel findest du:

  1. 1. Mulchen
  2. 2. Organisch Düngen
  3. 3. Zwischenfrüchte
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Um herauszufinden, was für einen Boden du hast, kannst du auf Zeigerpflanzen achten und einen einfachen Bodentest durchführen. Mit diesem Artikel geben wir dir gezielt Tipps, wie du deinen spezifischen Boden verbessern kannst. In diesem Artikel zeigen wir dir allgemeingültige Tipps, die für so gut wie alle Böden gut sind.

1. Mulchen

Als Mulch bezeichnet man eine Auflage aus organischem Material. Eine solche Mulchschicht hat viele Vorteile. Neben dem angenehmen Effekt, dass weniger Unkraut wächst, schützt sie die Bodenoberfläche vor dem Austrocknen und sorgt außerdem dafür, dass die Bodenbewohner immer genügend zu essen haben. Neben dem im Baumarkt erhältlichen Rindenmulch eignet sich im Prinzip alles an totem Pflanzenmaterial zum Mulchen.

2. Organisch Düngen

Organische Dünger sorgen dafür, dass dein Boden mit der Zeit immer lockerer wird und Feuchtigkeit besser aufnimmt und länger hält. Neben dem direkten Effekt einer Düngung, also dem gesteigerten Pflanzenwachstum, tust du deinem Boden gleichzeitig etwas Gutes, denn die Mikroorganismen lieben organisches Material. Da viele Nährstoffe in organischen Düngern in Form von komplexeren Molekülen vorliegen, werden sie erst nach einer Weile freigesetzt, wenn die Bodenorganismen den Dünger umgesetzt haben. Daher wirkt organischer Dünger in der Regel langfristiger als mineralischer Dünger.

3. Zwischenfrüchte

Wenn du deine Beete im Herbst komplett abgeerntet hast, lohnt es sich eine Zwischenfrucht anzubauen, wie zum Beispiel Senf. Zwischenfrüchte sorgen dafür, dass der Boden über Winter oder zwischen zwei Kulturen nicht brach liegt. Bei extremen Wetterereignissen, wie starkem Regen, Wind oder Dürre ist der Boden so vor Erosion geschützt. Außerdem werden die Nährstoffe so nicht ausgewaschen und du kannst die Zwischenfrucht als Mulch für deine nächste Kultur verwenden.


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