Safran

Safran

Crocus sativus

Pflanzenfamilie

Schwertliliengewächse (Iridaceae) (Iridaceae)

Saisonübersicht

Voranzucht

Pflanzung

Ernte

J

F

M

A

M

J

J

A

S

O

N

D

Details

Lichtbedarf

Sonnig

Wasserbedarf

Trocken

Boden

Leicht (sandig)

Nährstoffbedarf

Mittel

Pflanzabstand

10 cm

Reihenabstand

15 cm

Saattiefe

10 cm

Anleitungen

Beschreibung

Safran gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae) und hat lilafarbene Blüten mit schönen Adern. Er wird auch rotes Gold genannt, da die Gewinnung der Safranfäden sehr aufwendig und daher teuer ist. Die orangeroten Narben ragen über die Blütenblätter hinaus. Safran ist eine mehrjährige Krokusart.

Herkunft:

Ägäis

Anbautipps

Die Pflanze braucht ein möglichst beständiges, warmes Klima und während der Blüte sollte die Temperatur nicht unter 15°C fallen. Der Boden sollte nicht zu feucht sein, da sie die Knollen sonst schnell faulen, aber die Luftfeuchtigkeit sollte nicht zu gering sein. Braucht nur bei extremer Hitze etwas Bewässerung, sonst sehr spärlich und zwischen Mai-August gar nicht. Außerdem braucht Safran viel Licht. Mitte Oktober blüht die Safranpflanze für ca. 3 Wochen. Während 2-6 Tagen in diesen 3 Wochen tritt die intensive Blühphase ein. Die über Nacht erscheinenden Blüten müssen im Morgengrauen des nächsten Tages geerntet werden – am besten in geschlossener Form. Nur so wird die hochwertige Qualität der Safranfäden sichergestellt. Nach Ernte der Blüte können die roten Narben sorgfältig und akribisch von Hand abgeschnitten und danach getrocknet werden. Safran muss lichtgeschützt aufbewahrt werden. Vermehrt wird Safran durch die Teilung seiner Knollen. Alle 4 Jahre an einen neuen Ort pflanzen am besten im Spätfrühling oder Frühsommer. Verträgt Temperaturen bis -10°C. Die anderen Teile des Safrans nicht verzehren, da sie leicht giftig sind, ebenso wie zu große Mengen der Safranfäden. Andere Herbstkrokusse sind gute Nachbarpflanzen.

Gute Nachbarn

Keine guten Nachbarn vorhanden

Schlechte Nachbarn

Keine schlechten Nachbarn vorhanden

Krankheiten

Wurzelfäule

Braunfäule / Kraut- und Knollenfäule

Schädlinge

Wühlmäuse