Yams

Yams

Dioscorea

Pflanzenfamilie

- sonstige -

Auch bekannt als

Yamswurzel

Anbaupause Fruchtwechsel

3 Jahre

Saisonübersicht

Voranzucht

Pflanzung

Ernte

Ernte

J

F

M

A

M

J

J

A

S

O

N

D

1. JAHR

FOLGEJAHRE

Details

Lichtbedarf

Sonnig

Wasserbedarf

Feucht

Boden

Leicht (sandig)

Nährstoffbedarf

Mittel

Dunkelkeimer

Keimtemperatur

22 - 25 °C (Grad Celsius)

Pflanzabstand

70 cm

Reihenabstand

80 cm

Saattiefe

7 cm

Anleitungen

Mitte März

Vorkeimen

Beschreibung

Yams (Dioscorea), auch Yam oder Yamswurzel genannt, sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Yamswurzelgewächse (Dioscoreaceae). Die bis zu 800 Arten sind hauptsächlich in den Tropen verbreitet. Einige Arten sind wichtige tropische Nahrungs- und Heilpflanzen. Verbreitung Die Gattung Dioscorea ist von den tropischen bis gemäßigten Gebieten fast weltweit verbreitet. In China gibt es 52 Arten, 21 davon nur dort. Einige Arten sind in manchen Gebieten der Welt Neophyten. Die einzigen in Europa beheimateten Arten sind die Balkan-Schmerwurz (Dioscorea balcanica), Dioscorea chouardii, die Gemeine Schmerwurz (Dioscorea communis) und Dioscorea pyrenaica. In Mitteleuropa ist nur die Gemeine Schmerwurz heimisch. Die Gattung Yams (Dioscorea) umfasst etwa 350 bis 800 Arten. Wuchs Yams-Arten wachsen als windende, ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden Rhizome oder Wurzelknollen als Überdauerungsorgane, die in Größe, Gestalt, Farbe und Inhaltsstoffen sowie in ihrer Tiefe in der Erde sehr unterschiedlich sein können. Manche Arten bilden in den Blattachseln Brutknöllchen (beispielsweise Dioscorea bulbifera). Es werden jeweils in der Vegetationszeit neue windende Stängel ausgebildet. Die einfachen oder verzweigten Stängel sind im oder gegen den Uhrzeigersinn windend; sie sind glatt oder geflügelt, polygonal oder stielrund; sie sind kahl oder es können manchmal Stacheln vorhanden sein. Blatt Die spiralig und wechselständig bis scheinbar gegenständig oder wirtelig angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die relativ langen Blattstiele sind an ihrer Basis gedreht. Die einfache oder zusammengesetzte Blattspreite besitzt drei bis neun basale Blattadern. Blüte Die relativ kleinen Blüten sind immer eingeschlechtig. Die Dioscorea-Arten sind meist zweihäusig (diözisch), selten einhäusig (monözisch) getrenntgeschlechtig. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und dreizählig. Frucht Die dreikantigen bzw. -geflügelten Kapselfrüchte öffnen sich bei Reife am oberen Ende lokulizidal. Je Fruchtfach sind nur zwei oder selten ein Samen enthalten. Die abgeflachten Samen besitzen oft häutige Flügel. Nutzung Einige Arten und deren Ausleseformen sind Nutzpflanzen, sowohl als wichtige Nahrungspflanzen als auch als Heilpflanzen. Viele Yams-Arten werden wegen ihrer essbaren Wurzelknollen als Nahrungsmittel angepflanzt. Bei der am meisten angebauten Art erreichen die unterirdischen Knollen eine Länge von bis zu 2 Metern; ihr Geschmack ist süßlich und ähnelt dem von Esskastanien und Kartoffeln. Sie haben eine dunkelbraune bis schwarze Haut und sind reich an Provitamin A sowie Kalium. Außer der „Chinesischen Yamswurzel“ (Lichtwurzel, Nagaimo, Dioscorea polystachya, Dioscorea batatas, Dioscorea divaricata oder fälschlich auch Dioscorea opposita bzw. Dioscorea oppositifolia) und der Dioscorea japonica wirken alle Yams-Arten roh gegessen toxisch. Yamswurzeln ähneln geschmacklich und optisch den Süßkartoffeln, sind aber nicht mit ihnen verwandt. In Südamerika, Afrika und der Karibik sind Yams häufig Bestandteil des Gemüseangebots, in den Küchen der Tropen sind sie ein wichtiger Stärke-Lieferant. Yams enthält eine geringe Menge Amygdalin, welches im Darm zu Blausäure umgebaut wird.

Herkunft:

Weltweit, China, Europa

Anbautipps

🌞 Standort & Boden • vollsonnig, warmer Standort (über 20°C) • Windgeschützt, aber luftig • humos, lockerer, sandig-lehmig • mäßig bis stark Nährstoffreich • gut drainiert, durchlässig, keine Staunässe 🌱 Aussaat & Pflanzung • Vorkultur: ab März/April Knollen vorkeimen (je früher, desto größere Knollen) • Keimtemperatur: 22-25 °C • Keimdauer: 3-6 Wochen • Saattiefe: zur Hälfte in feuchte Erde • Licht: hell, keine direkte Mittagssonne • Pflanzzeit: Mitte Mai (nach Eisheiligen) • Pflanzabstand: 60-80 cm • Reihenabstand: 70-90 cm • Rankhilfe: ja • gleichmäßig feucht halten 💧 Pflege • Gießen: Gleichmäßig feucht, nie nass • Mulchen: Hält Feuchtigkeit, wärmt Boden • Grunddüngung: Kompost oder gut verrotteter Mist im Frühjahr • Düngung: 3-4 wöchentlich kaliumbetont (Kompost, Pflanzenjauche, Hornspäne) • Triebe leiten ❄️ Winterschutz • Die Lichtwurzel (Dioscorea batatas) kann in unseren Regionen im Garten überwintern 🌾 Schnitt & Ernte • Erntezeit: ab Oktober vor Frost (je nach Sorte) • Sobald das Laub gelb wird, Knollen vorsichtig ausgraben • Nachreifen: 1–2 Wochen warm und trocken lagern 🌿 Gute Nachbarn • Bohnen, Erbsen, Mais • Basilikum, Oregano, Thymian, Salbei, Bohnenkraut, Dill, Koriander, Liebstöckel • Spinat, Schnittlauch, Zwiebeln, Knoblauch, Salat, Möhren, Pastinaken, Rote Bete • Tomaten, Paprika, Chili • Erdbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren • Rübsen, Sellerie • Farne, Begonien, Nieswurz, Purpurglöckchen, Sedum, Hauswurz, Astilbe • Sonnenhut, Katzenminze, Schafgarbe, Ringelblume, kleine Ziergräser, Kosmeen • Storchschnabel, Frauenmantel, Rittersporn, Gliedkräuter, Lupine, Mageriten • Liguster, Hortensien, Weigelie, Potentilla, Spierstrauch, niedrige Rosen • Felsenbirne, Birne 🚫 Schlechte Nachbarn • Kartoffeln, Süßkartoffeln, Sonnenblume, Topinambur, Wermut, Minze • Rübsen, Raps, Sellerie • Gurken, Kürbis, Zucchini, Kohl • Funkien, Bambus, Schilf • Haselnuss, Holunder, Forsythie, Efeu, Giersch • Walnuss, Ahorn, Birke, Weide, Kastanie, Rhododendron, Sommerflieder • Zierkirsche, Weißdorn, Apfel • Himbeeren, Heidelbeeren 🍂 Krankheiten • Mehltau • Blattfleckenkrankheiten • Wurzelfäule 🐌 Schädlinge • Blattläuse • Spinnmilben • Wühlmäuse • Schnecken • Drahtwürmer

Schlechte Nachbarn

Krankheiten

Echter Mehltau

Braunfäule (Kraut- und Knollenfäule)

Brennfleckenkrankheit

Wurzelfäule

Schädlinge

Blattläuse

Spinnmilben

Schnecken

Engerlinge

Drahtwürmer

Wühlmäuse

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