Goldglöckchen 'Lynwood Gold'
Sorte
angelegt von Alex&Sempi am 16.03.2025
Saatgut
nicht lieferbar
Aussaat
Ernte
Ernte
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1. JAHR
FOLGEJAHRE
Das Goldglöckchen / Forsythie 'Lynwood Gold' zaubert mit goldgelben Blüten den Frühling in den Garten. Mit ihrer weithin strahlenden Leuchtkraft lässt sie zart duftend die trüben Tage des Winters vergessen. Diesem Leuchten entgeht niemand, es macht Lust auf das Erwachen des Frühlings! (Bot.) Forsythia x intermedia 'Lynwood Gold' wächst als wunderschöner, mittelhoher Strauch heran. Mit seinen später bogig überhängenden Trieben setzt er traumhafte blühende Akzente im Garten. Goldglöckchen / Forsythie 'Lynwood Gold' erreicht eine Höhe von zwei bis drei Meter. Diese verteilen sich auf eine Breite von 100 bis 150 Zentimeter. Jährlich gewinnt der Strauch rund 20 bis 30 Zentimeter hinzu. Für eine blühende Hecke pflanzt der Gärtner zwei Exemplare auf den laufenden Meter. Auf einem normalen Gartenboden wächst dieser schöne, zierende Strauch und erfreut den Gärtner mit seinem herrlichen Anblick. Bevorzugt steht er in der Sonne bis in den Halbschatten. Hier strahlt das Goldglöckchen / Forsythie in der Blütezeit von April bis Mai mit der Sonne um die Wette. Die einfachen goldgelben Blüten sind glockenförmig. Die eiförmig, lanzettlichen sommergrünen Blätter verfärben sich im Herbst gelblich-violett. Im späten Herbst fallen sie ab. Zur Familie der Ölbaumgewächse gehörend, ist die Pflanze ursprünglich in Südosteuropa beheimatet. Bereits seit Jahrzehnten in vielen Gärten geliebt, eignet sich dieser schöne Zierstrauch zum Pflanzen blühender Hecken. Im April bis Mai öffnen sich die unzähligen, bis zu vier Zentimeter großen, goldgelben, vierzähligen, glockenartigen Blüten. In dieser Zeit verwandelt sich der Garten in ein Meer aus Blüten. Bereits vor dem Blattaustrieb zeigen sich die Blüten an den Blattachseln der Zweige des Jahres zuvor. Die sechs Zentimeter großen grünen Blätter bilden sich nach der Blüte aus.
Samenfest
Nicht frostsicher
Die Goldglöckchen / Forsythie 'Lynwood Gold' zeigt sich außerordentlich schnittverträglich und schnellwüchsig. Allerdings ist ein direkter Rückschnitt nach der Blüte empfehlenswert. Dies ermöglicht der Pflanze neue Knospen für das folgende Jahr anzulegen. Blütensträucher brauchen gewöhnlich alle drei Jahre einen Rückschnitt. So geraten sie nicht aus der Form und der Gärtner sorgt einem Überaltern der Forsythia x intermedia 'Lynwood Gold' vor. Sobald die Blüten der Goldglöckchen / Forsythie 'Lynwood Gold zu welken beginnen, ist der richtige Zeitpunkt für einen Auslichtungsschnitt. Als Strauch gepflanzt, verkahlen alte, sperrige, über lange Jahre nicht geschnittene Pflanzen zunehmend im Inneren. Nur noch außen bilden sich Blüten. Vielfach hängen die Zweige stark über und wirken unästhetisch. Ein Radikalschnitt bis ins alte Holz schafft hier Abhilfe. Jedoch ist die nächste Blüte erst im übernächsten Jahr erneut zu erwarten. Forsythien zeigen ein vorwiegend mesotones Wuchsverhalten. Ähnlich den Blut-Johannisbeeren und Weigelien treibt die Forsythie ihre neuen Langtriebe zu einem großen Teil aus den mittleren Abschnitten der älteren Äste aus. Typisch sind die besenartig verzweigten älteren Äste in den oberen Abschnitten. Diese lassen in der Blütenfülle nach rund drei Jahren nach. Zudem führt das zunehmende Gewicht zu bogenförmig überhängenden Ästen. Die neuen Langtriebe bilden sich am höchsten Punkt, in der Bogenmitte. Standort Am prächtigsten blühen Forsythien an vollsonnigen Standorten. Im Halbschatten und Schatten lässt die Blütenpracht deutlich nach und auch die Kronen der Sträucher sind bei weitem nicht so dicht. Boden Forsythien stellen nur geringe Ansprüche an die Bodenqualität. Sie wachsen auf allen sauren bis alkalischen, durchlässigen und nicht zu trockenen Böden. Bei sehr hohen Kalkgehalten färben sich manchmal die Blätter gelb. Ein hoher Humusgehalt wirkt sich günstig auf die Vitalität der Blütensträucher aus. Pflanzung Meist werden Forsythien im Topf, seltener als wurzelnackte Sträucher angeboten. Da sie sich leicht vermehren lassen und recht schnell wachsen, zählen sie zu den sogenannten einfachen Blütensträuchern und sind relativ preiswert. Bei der Pflanzung sollten Sie vor allem darauf achten, dass der Boden eine gute Wasserhaltekraft hat. Arbeiten Sie bei armen Böden entsprechend viel reifen Kompost und Laubhumus ein und decken Sie die Bodenoberfläche nach dem Pflanzen der Sträucher mit Rindenhumus ab. Pflege Forsythien brauchen zwar keine regelmäßigen Nährstoffgaben, sollten bei sommerlicher Trockenheit aber rechtzeitig gewässert werden. Sie lassen bei Hitze auf trockenen Böden schnell die Blätter hängen und der Wassermangel hat auch negative Auswirkungen auf die Blütenbildung fürs nächste Jahr. Verzichten Sie auf eine Bodenbearbeitung im Wurzelbereich und zupfen Sie einzelne Wildkräuter, die durch die Mulchschicht durchwachsen, von Hand aus. Da Forsythien mit starker Wurzelkonkurrenz kaum Probleme haben, kann man sie zur Unkrautunterdrückung auch gut mit Bodendeckern unterpflanzen. Schnitt Forsythien gehören zu den Blütensträuchern, die relativ schnell vergreisen und blühfaul werden. Um die Blühfreude zu erhalten, schneiden Sie Ihre Forsythie am besten jährlich bis spätestens alle drei Jahre nach der Blüte ab Mitte bis Ende April mit einer Astschere und lichten sie aus. Entfernen Sie alle Äste, die älter als drei Jahre sind, oder schneiden Sie diese oberhalb eines jüngeren, vitalen Seitentriebs ab. Von den neuen Trieben aus dem Vorjahr, die an der Strauchbasis ausgetrieben sind, bleiben nur so viele stehen, wie Sie überalterte Äste entfernt haben. Wenn eine Forsythie jahrelang nicht geschnitten wurde und ihre Krone förmlich auseinandergefallen ist, kann man sie im Frühjahr auch komplett auf den Stock setzen und dann aus den kräftigen Jungtrieben die Krone neu aufbauen. Verwendung Im Frühjahr zeigen Forsythien eine enorme Fülle gelber Blüten. Sie wirken dadurch optisch sehr dominant und sollten im Garten entsprechend sparsam und akzentuiert eingesetzt werden. Eine einzeln stehende, mit blauen Zwiebelblumen wie zum Beispiel Traubenhyazinthen unterpflanzte Forsythie kommt beispielsweise viel besser zur Geltung, als eine Hecke aus freiwachsenden Forsythien am Grundstücksende. Man sollte sie maximal in kleinen Gruppen à drei Pflanzen setzen. Eine weitere Herausforderung ist, die restliche Gartensaison nach der Forsythienblüte mit anderen geeigneten Blütensträuchern oder Stauden zu überbrücken. Die Forsythien werden dann nämlich optisch kaum noch wahrgenommen, weil sie weder mit ihrer Wuchsform noch mit besonderem Blattschmuck aufwarten können. Die Sträucher sind deshalb sehr gut als Hintergrundbepflanzung für Staudenbeete geeignet, die schon ab Mitte April das Blütenzepter an sich reißen. Niedrige Forsythien-Sorten wie ‘Week-End’ werden aufgrund ihrer robusten Natur gelegentlich auch in Pflanzkübeln kultiviert. Ihr recht kurzer Blütenauftritt im Frühjahr rechtfertigt eine solche Verwendung und den damit verbundenen höheren Pflegeaufwand jedoch nicht. Vermehrung Die Vermehrung von Forsythien ist kinderleicht, denn alle Sorten bilden als Steckholz oder Steckling zuverlässig Wurzeln. Die Steckholzmethode wird bei den höheren Sorten favorisiert, während die schwächer wachsenden meist im Frühsommer durch leicht verholzte Stecklinge vermehrt werden. Krankheiten und Schädlinge Die Forsythie ist recht robust und an sonnigen Standorten mit ausreichender Bodenfeuchte wenig krankheitsanfällig. Manchmal tritt im Frühjahr die Monilia-Spitzendürre auf, die ansonsten hauptsächlich Sauerkirschen und einige Zierkirschen befällt. Schneiden Sie infizierte Zweige frühzeitig und großzügig aus der Krone heraus. Der Echte Mehltau ist auch ein häufigerer pilzlicher Parasit, verursacht aber keinen ernstzunehmenden Schaden. Was tierische Schaderreger betrifft, muss man vor allem mit Dickmaulrüsslern und Blattläusen rechnen.
Lichtbedarf
Sonnig
Wasserbedarf
Feucht
Boden
Mittelschwer (lehmig)
Nährstoffbedarf
Mittel
Lichtkeimer
Keimtemperatur
20–25 °C (Grad Celsius)
Pflanzabstand
150 cm
Reihenabstand
150 cm
Saattiefe
0.5 cm
Septoria-Blattfleckenkrankheit
Eckige Blattfleckenkrankheit
Echter Mehltau
Spinnmilben
Blattläuse