Tellerkräuter

Claytonia
Quellkrautgewächse (Montiaceae)
Winterportulak, Tellerkraut, Gewöhnliches Tellerkraut, Claytonie, Kubaspinat, Postelein
Aussaat
Ernte
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S
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N
D
Lichtbedarf
Schattig
Wasserbedarf
Feucht
Boden
Mittelschwer (lehmig)
Nährstoffbedarf
Niedrig
Lichtkeimer
Keimtemperatur
5 - 12 °C (Grad Celsius)
Pflanzabstand
10 cm
Reihenabstand
15 cm
Saattiefe
0.2 cm
Die Saison für diese Pflanze hat noch nicht begonnen. Die folgenden Anleitungen sind für die beginnende Saison.
Ende September
Direktsaat
Ende September
Fraßschutz
Anfang Oktober
Jäten
alle zwei Wochen
Die Tellerkräuter (Claytonia) sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Quellkrautgewächse (Montiaceae). Von den etwa 26 Arten sind etwa 25 in Nordamerika, einschließlich Mexiko beheimatet und wenige Arten reichen bis Guatemala in Zentralamerika. Einige Arten reichen vom nördlichen Nordamerika bis ins nördliche Russland. Einzig Claytonia joanneana ist nur im Altai in Sibirien und in der Mongolei beheimatet. In Europa und Neuseeland sind einzelne Arten Neophyten. Wuchs Claytonia wachsen meist als einjährige oder ausdauernde krautige Pflanzen, nur Claytonia rubra ist eine zweijährige Pflanze. Die ausdauernden Arten bilden unterirdische Knollen, Rhizome oder sogar leicht holzige unterirdische Stämmchen als Überdauerungsorgane. Die oberirdischen Stängel sind aufrecht bis kriechend mit kahlen Knoten (Nodien). Die Laubblätter sind zu wenigen bis einigen in grundständigen Rosetten und gegenständig oder selten zu dritt in Wirteln am Stängel verteilt angeordnet. Die Laubblätter können mehr oder weniger sukkulent sein. Die Grundblätter besitzen eine lineale, lanzettliche, verkehrt-lanzettliche, spatelförmige, deltoide, rhomboide oder eiförmige Blattspreite mit stumpfem oder bespitztem oberen Ende. Die zu zweit oder selten zu dritt zusammenstehenden Stängelblätter sind untereinander frei oder teilweise bis vollkommen verwachsen oder vom Stängel durchwachsen mit linealer oder eiförmiger Blattspreite. Blüten Die Blüten stehen in endständigen traubigen oder doldigen Blütenständen zusammen. Die Tragblätter sind laubblattähnlich, häutig oder schuppenförmig. Die relativ auffälligen, zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kronblätter sind oft weiß. Früchte & Samen Die dreifächerigen Kapselfrüchte öffnen sich vom oberen Ende her. Jede Kapselfrucht enthält selten ein bis, meist drei bis sechs Samen. Die schwarzen, glänzenden Samen sind rundlich mit einer glatten oder warzigen Oberfläche und besitzen ein weißes Elaiosom. Die Ausbreitung der Samen erfolgt ballistisch (Selbstaussaat) oder durch Ameisen, die von den Elaiosomen angelockt werden. Verwendung Vor allem Claytonia perfoliata (Postelein/Winterportulak) ist ein beliebtes Blattgemüse: • zarte Blätter und Stängel sind roh und gedünstet essbar • Geschmack: mild, leicht nussig, sehr saftig • ideal für Salate, grüne Smoothies, Sandwiches oder als Rohkostbeilage
Herkunft:
Nordamerika, Zentralamerika, nördl. Russland, vereinzelt Altai, Mongolei
🌿 Anbauempfehlungen Standort • Sonnig bis halbschattig, je nach Art. Waldarten wie Claytonia caroliniana bevorzugen diffuses Licht unter Baumkronen. Boden • Locker, humos, leicht feucht • Keine hohen Nährstoffansprüche • Gute Wasserspeicherung, aber keine Staunässe Aussaat & Keimung • Feine Samen, daher nur leicht bedecken • Gleichmäßig feucht halten • Winterpostelein (C. perfoliata) keimt zuverlässig und ist unkompliziert im Anbau. Pflege • Regelmäßig gießen, besonders bei Hitze (z. B. C. sibirica benötigt konstante Feuchtigkeit). • Konkurrenz durch Unkraut gering halten • Bei Bedarf leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu halten Ernte • Junge Blätter und Triebe schneiden • Bei C. perfoliata: Ernte im Winter und zeitigen Frühjahr möglich • Mehrmalige Schnitternten sind möglich, solange die Pflanze gesund bleibt Besonderheiten • Viele Arten säen sich selbst aus, wenn man sie blühen lässt • C. perfoliata ist ein Neophyt, aber nicht invasiv gefährdet in Deutschland. 🌼 Welche Arten eignen sich besonders für den Garten? • Claytonia perfoliata – ideal als Wintergemüse, sehr robust • Claytonia sibirica – hübscher Bodendecker, essbar, liebt feuchte Standorte • Claytonia caroliniana – Waldpflanze, eher für schattige Naturgärten
Bohne (Ackerbohne)
Bohne (Buschbohne)
Bohne (Feuerbohne)
Bohne (Helmbohne)
Bohne (Limabohne/Mondbohne)
Bohne (Stangenbohne)
Borretsch
Dill
Dost, Oregano, Majoran
Endiviensalat (Eskariol / Frisée)
Erbse
Farne
Frauenmäntel
Funkien
Gartensalat
Geranie / Pelargonie
Kerbel
Knoblauch
Koriander
Mangold
Melisse
Minze
Petersilie
Purpurglöckchen, Silberglöckchen
Radieschen
Salat (Asia-Salat)
Salat (Feldsalat)
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Schnittlauch
Sojabohne
Spinat (Sommer)
Spinat (Winter)
Waldmeister
Windröschen
Zwiebel
Zwiebel (Frühlingszwiebel)
Abessinischer Kohl / Äthiopischer Senf
Aubergine
Basilikum
Chili
Chrysanthemen
Dahlie
Efeu
Gartenkürbis - Patisson / Ufo-Kürbis
Gartenkürbis - Zierkürbis
Gartenkürbis - Zucchini
Gemüsekohl - Baumkohl / Ewiger Kohl
Gemüsekohl - Blumenkohl / Romanesco
Gemüsekohl - Brokkoli
Gemüsekohl - Flower Sprouts / Kohlröschen
Gemüsekohl - Futterkohl
Gemüsekohl - Kai-Lan / Chinesischer Brokkoli
Gemüsekohl - Rippenkohl / Portugiesischer Kohl
Gemüsekohl - Rosenkohl
Gemüsekohl - Rotkohl / Roter Spitzkohl
Gemüsekohl - Weißkohl / Weißer Spitzkohl
Gemüsekohl - Wildkohl / Urkohl
Gemüsekohl - Wirsing / Butterkohl
Gurke
Haargurken / Schlangenkürbisse
Immergrün
Inkagurke (Hörnchenkürbis)
Jaltomaten
Kartoffel
Kerbelrübe
Kürbis
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Liebstöckel
Lupinen
Mais
Meerkohle
Möhren
Nachtschatten (Sonstige)
Okra
Paprika
Pastinake
Phlox, Flammenblume
Raps
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Raps - Steckrübe
Rittersporn
Rosmarin
Rüben / Bete
Rübsen - Chinakohl
Rübsen - Choy Sum / Chinesischer Blütenkohl
Rübsen - Komatsuna
Rübsen - Mizuna
Rübsen - Ölrübsen
Rübsen - Pak Choi
Rübsen - Speiserübe
Rübsen - Stängelkohl
Rübsen - Stielmus
Rübsen - Tatsoi
Rübsen - Wilde Rübsen
Salbei
Scheinsonnenhüte
Schwarzwurzel
Sellerie (Knollensellerie)
Sellerie (Schnittsellerie)
Sellerie (Stangensellerie)
Sonnenblume
Süßkartoffel
Thymiane
Tomate (Fleischtomate / Großfruchtige)
Tomate (Kleinfruchtige)
Tomate (Salattomate / Normalfruchtige)
Tomate (Wildtomate)
Topinambur
Dürrfleckenkrankheit
Falscher Mehltau
Echter Mehltau
Erdflöhe
Blattläuse
Schnecken