Echter Lorbeer

Variety

Echter Lorbeer

created by sarah at 19.02.2021

Season Overview

Propagating

Planting

Harvest

Harvest

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1ST YEAR

FOLLOWING YEARS

Description

Herkunft Der Lorbeer oder Lorbeerbaum (Laurus nobilis) gehört zur Gattung der Lorbeeren (Laurus) aus der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae). Die ursprüngliche Heimat ist vermutlich Vorderasien. Von dort hat er sich über den gesamten Mittelmeerraum verbreitet und kommt auch an der Pazifikküste Nordamerikas vor. Er bildet zusammen mit anderen immergrünen Gehölzen in Bergregionen niedrige, immergrüne Feuchtwälder, die fast ausschließlich vom häufigen Nebel mit Wasser versorgt werden. Wuchs Der Lorbeerbaum besitzt eine konische Wuchsform und kann am Naturstandort schon mal 12 Meter hoch und 10 Meter breit werden. Die Rinde der jungen Triebe ist meist braunrötlich gefärbt. Bei regelmäßigem Formschnitt verzweigen sie sich stark und bilden sehr dichte Kronen. Blätter Die dunkelgrünen, leicht gewellten Blätter sind schmal elliptisch, nach beiden Seiten zugespitzt und wechselständig angeordnet. Sie verströmen einen aromatisch-würzigen Duft. Die aromatischen Blätter des Echten Lorbeers werden gerne als Gewürz für Rotkohl und Fleischgerichte verwendet. Blüten Lorbeer gehört zu den zweihäusigen Pflanzen, das heißt, es gibt Pflanzen mit ausschließlich männlichen und weiblichen Blüten. Von März bis Mai trägt der Echte Lorbeer unscheinbare weißliche Blüten, die in büscheligen Dolden oder traubigen Rispen erscheinen. Früchte Die weiblichen Pflanzen bilden nach der Blüte breit eiförmige, blauschwarz glänzende Steinfrüchte aus. Die Früchte enthalten besonders viel ätherisches Öl und wurden früher wegen ihrer entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Wirkung zur Heilung und Linderung verschiedenster Krankheiten eingesetzt. Vorsicht: Sowohl die Früchte als auch die Blätter enthalten ätherische Öle, die Hautreizungen hervorrufen oder allergische Reaktionen auslösen können. Lorbeer als Heilpflanze Bereits die alten Griechen und Römer schrieben dem Echten Lorbeer eine große Bedeutung zu und wendeten Lorbeerblätter als Heilpflanze bei Problemen mit dem Magen oder der Blase an. Auch heute noch gilt Lorbeer in der Naturheilkunde unter anderem als antiseptisch, verdauungsfördernd, galleanregend und schleimlösend. Oft wird Lorbeer bei Verdauungsproblemen angewendet, da er den Magen beruhigt und die Bildung von Magensaft fördert. Als verdünntes ätherisches Öl wirkt Lorbeer aber auch bei schmerzenden Muskeln und Gelenken wahre Wunder. Alternativ kann man die Blätter abkochen und den Sud zum Badewasser zugeben, um die Gelenkschmerzen zu lindern. Bei Erkältungen empfiehlt sich ein Tee oder Dampfbad aus Lorbeerblättern.

F1 Hybrid

Not frost resistant

Growing tips

Standort Der Echte Lorbeer ist gegenüber den Lichtverhältnissen zwar ziemlich tolerant, jedoch fühlt er sich an einem sonnigen Standort besonders wohl. Lorbeer wird vor allem als dekorative Formschnittpflanze zur Begrünung von Terrassen, Balkonen und Wintergärten verwendet. Da der Lorbeer früher als Siegeszeichen und Glücksbringer galt, werden kegelförmig geschnittene Pflanzen in Töpfen auch sehr gerne als "Türwächter" links und rechts des Hauseingangs platziert. In sehr milden Regionen kann der Lorbeerbaum mit einem guten Winterschutz auch in den Garten gepflanzt werden. Substrat Das Substrat sollte sowohl nährstoff- als auch humusreich sein. Des Weiteren benötigt der Lorbeer eine möglichst strukturstabile Kübelpflanzenerde mit relativ hohen Sand- und Lehmanteilen. Gießen Der Lorbeerbaum hat aufgrund seiner derben, vor Trockenheit geschützten Blätter keinen allzu hohen Wasserbedarf und verträgt Trockenheit ganz gut. Man gießt zwar so viel, dass die Erde komplett durchfeuchtet wird und sich das Wasser im Untersetzer sammelt, wartet dann aber ab, bis die Oberfläche des Wurzelballens trocken ist, bevor man die Pflanze erneut wässert. Düngen Der Nährstoffbedarf der Pflanzen ist ebenfalls nicht besonders hoch. Wenn Sie Ihren Lorbeer im Frühling mit etwas Langzeitdünger in Granulatform versorgen, können Sie auf Flüssigdünger fast ganz verzichten. Er wird nur dann verabreicht, wenn das Laub seine schöne dunkelgrüne Farbe verliert. Eine mäßige Nährstoffversorgung begrenzt das Triebwachstum – die Pflanzen bleiben kompakter und müssen nicht so oft geschnitten werden. Umtopfen Umgetopft wird der Lorbeer möglichst im Frühling nach dem Ausräumen aus dem Winterquartier. Bei größeren Pflanzen ist ein Rhythmus von drei bis vier Jahren völlig ausreichend. Stellen Sie frisch umgetopfte Pflanzen zunächst für ein paar Wochen etwas schattiger auf. Schneiden Der erste Formschnitt erfolgt meist im Mai, wenn der erste Wachstumsschub beendet ist. Man stutzt die Triebe nicht mit einer Heckenschere, sondern am besten einzeln mit einer Gartenschere, um die Blätter nicht zu verletzen. Sonst zeigen sie bald bräunliche, eingetrocknete Schnittstellen. Der zweite Schnitt sollte im Juli oder August vorgenommen werden. Bei Bedarf kann man den robusten Lorbeer auch häufiger schneiden, zum Beispiel vor dem Einräumen ins Winterquartier oder zum Ernten und Trocknen der Lorbeerblätter. Überwinterung Der Echte Lorbeer toleriert frostige Temperaturen bis etwa minus acht Grad Celsius. Überwintert wird er möglichst hell bei null bis fünf Grad Celsius. Ein Kalthaus – also ein unbeheiztes Gewächshaus – ist für die Überwinterung optimal. Wenn die Temperaturen fünf Grad Celsius nicht übersteigen, eignet sich auch ein lichtärmerer Standort, zum Beispiel ein Keller oder eine Garage. Nach dem Auswintern sollte man die Pflanzen langsam wieder an das intensive Sonnenlicht gewöhnen. Gegossen wird im Winterquartier nur so viel, dass die der Topfballen nicht austrocknet. Wenn man den Lorbeer im Garten ausgepflanzt hat, muss man vor allem das immergrüne Laub mit einem Wintervlies vor Frosttrocknis durch die Wintersonne schützen. Zusätzlich sollte der Wurzelbereich mit einer dicken Schicht Laub gemulcht werden. Vermehrung Der Lorbeer lässt sich im Juli und August recht gut durch Stecklinge aus kräftigen einjährigen Trieben vermehren. Sie brauchen für die Wurzelbildung ein warmes und durchlässiges sandig-humoses Substrat. Um aus einem selbst vermehrten Lorbeer eine stattliche grüne Pyramide heranzuziehen, braucht man allerdings viel Geduld: In rund zehn Jahren erreicht die Pflanze bei guter Pflege und regelmäßigem Formschnitt eine Höhe von rund 70 Zentimetern. Aus diesem Grund sind große Lorbeerpflanzen auch recht teuer. Krankheiten und Schädlinge Die ätherischen Öle in den Blättern schützen den Lorbeerbaum sehr effektiv gegen die meisten Pflanzenkrankheiten und Schädlinge. Die einzigen Schaderreger, die sich davon nicht beeindrucken lassen, sind die Schildläuse. Sie können vor allem bei wärmerer Überwinterung auftreten.

Details

Light requirement

Sunny

Water requirement

Moist

Soil

Medium (loamy)

Nutrient requirement

Medium

Light germinator

Germination temperature

20 - 25 °C (Degrees Celsius)

Plant distance

800 cm

Row spacing

800 cm

Seeding depth

1 cm

Companion Plants

Antagonistic Plants

Diseases

Root Rot

Pests

Mealybugs

Spider mites

Schildläuse

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