Chickweed
Stellaria media
Pink or Carnation family (Caryophyllaceae)
0 Years
Sowing
Harvest
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
Light requirement
Semi-shaded
Water requirement
Moist
Soil
Medium (loamy)
Nutrient requirement
Low
Light germinator
Germination temperature
2 - 30 °C (Degrees Celsius)
Plant distance
30 cm
Row spacing
30 cm
Seeding depth
0.5 cm
Taxonomy & Einordnung. Die Gewöhnliche Vogelmiere gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae) innerhalb der Ordnung der Nelkenartigen (Caryophyllales). Ihr wissenschaftlicher Name ist Stellaria media (L.) Vill. Sie ist die namensgebende Art einer Artengruppe, die neben der Großblütigen Vogelmiere (Stellaria neglecta) und der Bleichen Vogelmiere (Stellaria apetala) weitere nahe Verwandte umfasst. Innerhalb der Art gibt es einige Unterarten, die sich in Details der Behaarung und Verbreitung unterscheiden können. Wuchsform & Aussehen Die Vogelmiere ist eine einjährige, krautige Pflanze, die meist flach am Boden wächst und dichte Teppiche aus bildet. Die Stängel sind weich, meist niederliegend und erreichen gewöhnlich 3 bis 40 cm Länge, selten etwas mehr. Sie sind rund im Querschnitt und tragen eine einzige Linie feiner Haare. Die Blätter sind grün, oval bis leicht lanzettlich und stehen dem Stängel gegenüber. Die Pflanze bildet kleine, weiße Blüten, die bei milder Witterung fast das ganze Jahr über erscheinen können. Jede Blüte hat fünf tief gegabelte Kronblätter, wodurch sie wie zehn kleine Blütenblätter wirkt. Nach der Blüte entwickeln sich Kapselfrüchte mit zahlreichen Samen, die sich selbstständig ausbreiten können. Nutzen im Garten Obwohl die Vogelmiere oft als Unkraut gilt, bringt sie mehrere positive Aspekte mit sich. Als dichte, flach wachsende Pflanze schützt sie den Boden im Sommer vor Austrocknung und im Winter vor starker Kälte, reduziert so Erosion und kann zur Bodenfeuchte beitragen. Für Tiere ist sie ebenfalls nützlich: Viele Vogelarten fressen die Samen und auch Insekten nutzen die Blüten als Nahrung, wenn auch in geringerem Umfang. Ihr Trivialname "Vogelmiere" kommt nicht zuletzt daher, dass sie schon lange als Futterpflanze für Geflügel und Ziervögel genutzt wird. Im Ökosystem Garten leistet die Vogelmiere einen Beitrag als früh blühende Art und hilft so, Nektar für Insekten bereitzustellen. Gleichzeitig kann sie, gerade in gut mit Nährstoffen versorgten Böden, schnell wachsen und konkurriert mit Kulturpflanzen, was sie manchmal als störend erscheinen lässt. Für den Menschen ist die Vogelmiere essbar und nährstoffreich. Junge Blätter und Triebe können roh in Salaten oder gekocht als Wildgemüse verzehrt werden. Sie enthält Vitamine, Mineralien und Spurenelemente und hat in der Volksmedizin verschiedene Anwendungen gefunden. So wird sie traditionell bei leichten Entzündungen, Hautproblemen oder als Tee genutzt. Wegen des Saponingehalts sollte sie jedoch in Maßen genossen werden.
Origin:
europäisch-asiatisch, heute ein Kosmopolit und auf nahezu allen Kontinenten anzutreffen
Chickweed is usually sown directly. Pre-cultivation is neither necessary nor advisable, as the plant germinates very quickly and self-seeds without any problems. Direct sowing is possible all year round as long as the soil is frost-free. The seeds are only covered very thinly with soil or lightly pressed down, as they are light germinators. Chickweed likes evenly moist soil. Additional fertilizer is not usually necessary. Chickweed tolerates frequent harvesting very well and sprouts again quickly.
No companion plants
No antagonistic plants
No diseases
No pests