Papaya

Papaya

Carica papaya

Plant family

Crucifers (Brassicaceae)

Season Overview

Propagating

Planting

Harvest

Harvest

J

F

M

A

M

J

J

A

S

O

N

D

1ST YEAR

FOLLOWING YEARS

Details

Light requirement

Sunny

Water requirement

Dry

Soil

Light (sandy)

Nutrient requirement

Medium

Light germinator

Germination temperature

18 - 25 °C (Degrees Celsius)

Plant distance

200 cm

Row spacing

300 cm

Seeding depth

0.5 cm

Instructions

Description

Papaya (Carica papaya), auch Melonenbaum oder Papayabaum genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Carica innerhalb der Familie der Melonenbaumgewächse. Wuchs Die Papaya-Pflanze wächst zu einer sechs Meter hohen Staude mit schopfartiger Krone heran, die im Aussehen an eine Palme erinnert. Der Stamm ist hohl und verholzt nicht: Wie bei der Banane besteht er aus parallel verlaufenden Fasern ohne Holzgewebe. Eine Verzweigung tritt nur selten auf. Alle Pflanzenteile der Echten Papaya enthalten Milchsaft. Die Wurzeln verlaufen relativ nah an der Erdoberfläche. Blätter Die lang gestielten, immergrünen Blätter der Echten Papaya sind tief gelappt, gut einen halben Meter lang und handförmig ausgebildet. Unterseits sind sie behaart. Sie stehen nur am oberen Stammende, da die weiter unten wachsenden Blätter fortlaufend absterben. An sie erinnern dann nur noch dreieckige, breite Blattnarben. Die Blätter isst man in Asien wie Spinat. Wenn Sie eine Papaya pflanzen möchten, wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Im Sommer fühlen sie sich auf Balkon und Terrasse genauso wohl wie im Beet. Kübelpflanzen verbringen den Winter gern im Wintergarten bei Temperaturen von 18-25° C. Die Papaya sollte dann hell stehen und verträgt auch direkte Sonne. Bei dunklerem Standort werden Temperaturen von 10-12° C ohne Probleme gut überstanden, doch verläuft dann das Wachstum langsamer. Wesentlich besser für die wärmeliebende Papaya sind Temperaturen über 15° C. Die cremegelben Blüten der Papaya-Pflanze erscheinen frühestens nach einem halben Jahr, in Kübelkultur muss man länger warten. Es bilden sich jeweils männliche, weibliche und zwittrige Blüten – Botaniker haben an der Papaya-Blüte ihre helle Freude, es werden bis zu 13 Formen beschrieben. Selbst ein Wechsel des Geschlechts, verursacht durch kühle Nachttemperaturen und Veränderungen der Tageslänge, ist möglich! Blüte Männliche Blüten, die an einer bis zu vier Zentimeter langen, verwachsenen Blütenkrone zu erkennen sind, stehen in Rispen. Weibliche Blüten sind kürzer, die Kronblätter sind nur im unteren Bereich verwachsen. Sie stehen meist einzeln oder zu wenigen an kurzen Stielen, die in den Blattachseln entspringen. Um die Befruchtung zu sichern, sind mehrere Papaya-Pflanzen sinnvoll. Früchte Die exotischen Früchte, die aus den zwittrigen Blüten der Echten Papaya entstehen, haben eine längliche Form und können ein Gewicht von einem Pfund bis zu etwa neun Kilogramm erreichen. Die Früchte aus den weiblichen Blüten sind rund oder oval. Die Schale, die vor dem Verzehren abgeschält wird, ist erst grün und färbt sich später gelb bis orangerot. In der Frucht befindet sich eine Fruchthöhle, in der zahlreiche schwarze Samen hängen. Sie sind in etwa so groß wie Pfefferkörner und werden meist nicht mitgegessen. In manchen Ländern verwendet man sie als Pfefferersatz. Das Fruchtfleisch ist erst weiß, später gelb, orange oder rot gefärbt. Der Reifezeitpunkt ist erreicht, wenn die Frucht auf Druck leicht nachgibt. Unreif geerntete Früchte können bei Zimmertemperatur einige Tage nachreifen. Das an Vitamin A und C reiche Fruchtfleisch wird wie Gemüse gekocht oder roh mit dem Löffel aus der längs aufgeschnittenen Papaya gelöffelt. Es schmeckt im Fruchtsalat, aber auch im Eis, als Marmelade und als Saft. Aufs Fruchtfleisch geträufelter Zitronensaft verbessert den Geschmack. Der getrocknete Saft enthält das Enzym Papain, das die Fleischverdauung erleichtert. Der Saft grüner Papayas fördert die Wundheilung und lindert Hautkrankheiten. In der Medizin setzt man das Papain als Wurmmittel ein.

Origin:

tropischen und subtropischen Regionen, Malaysia, Australien, Süden der USA, Mittelamerika

Growing tips

Standort Ein beheizter Wintergarten ist der ideale Standort für die Papaya-Pflanze. Im Sommer sind Temperaturen über 20 Grad Celsius perfekt, im Winter darf es mit 13 bis 18 Grad Celsius gerne etwas kühler sein. In den Sommermonaten kann die Echte Papaya samt Kübel nach draußen an einen windgeschützten, sonnenverwöhnten Platz wandern. Substrat In strukturstabiler, nährstoffreicher Kübelpflanzenerde ist Carica papaya am besten aufgehoben. Alternativ bietet sich humose Pflanzerde mit etwas Sand an. Zu niedrig darf der pH-Wert nicht sein, über sieben sollte er allerdings auch nicht liegen. Gießen Regelmäßiges Wässern ist Pflicht bei der Papaya-Pflanze. In der Ruhephase sollten Sie die Wassergaben aber deutlich reduzieren, da bei zu viel Feuchtigkeit die Wurzeln faulen. Düngen Alle zwei bis vier Wochen düngt man die Echte Papaya großzügig. Umtopfen Beim Umtopfen, das jährlich erfolgt, sollte der Wurzelballen intakt bleiben. Die Pflanze sollte außerdem nicht höher oder tiefer stehen als vorher. Überwinterung Zum Überwintern der Papaya-Pflanze sind Temperaturen von mindestens zehn Grad Celsius notwendig. Keine Angst, wenn fast alle Blätter abfallen: Halten Sie die Pflanze einfach weiter relativ trocken, sie treibt recht sicher wieder aus. Vermehrung Zur Anzucht der Echten Papaya verwendet man die schwarzen Samen reifer Früchte, von denen man vorher die gallertartige Substanz durch Rubbeln mit Küchenkrepp entfernt – sie enthält keimhemmende Substanzen. Dann sät man sofort aus, da die Samen schnell an Keimfähigkeit verlieren, und bedeckt die Saat dünn mit Erde. Da die Keimlingswurzeln sehr empfindlich aufs Pikieren reagieren, setzt man die Samen am besten in Torfquelltöpfe mit nährstoffarmer Anzuchterde. Optimal ist eine Temperatur von 27 Grad Celsius, die Keimung erfolgt dann nach etwa zwei Wochen. Erscheinen die ersten echten Blätter, setzt man den Sämling samt Quelltopf in gute Blumenerde um – diese sollte gut drainiert sein. Hell, warm und bei hoher Luftfeuchtigkeit gedeiht die junge Papaya-Pflanze am besten. Ab einer Höhe von 15 Zentimetern kann sie an einen Sonnenplatz gestellt werden. Krankheiten und Schädlinge Pilzkrankheiten wie Mehltau können der Papaya-Pflanze zu schaffen machen. Verheerend in Taiwan war ein Virus in den 1970er-Jahren, der die Pflanzen absterben ließ.

Companion Plants

No companion plants

Antagonistic Plants

No antagonistic plants

Diseases

No diseases

Pests

No pests

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