Königliche Stendelwurz (Wildform)
Variety
Approved Data
created by Alex&Sempi at 16.02.2026
Resistances
robust
resistant
disease resistant
moisture tolerant
Little susceptible
hardy with protection
hardy down to -20°C
Location
biotope: mountain area
planting: bed
planting: outdoor
sheltered from the wind
light: sunny to semi-shady
Soil: permeable soil
Soil moisture: water-retentive
Hydroponics
Fertilization: nutrient-poor
fertilization: minimal
soil moisture: moist
light: Full sun
soil moisture: well-drained
Soil: medium-heavy
fertilization: low-humus
Water: regularly
planting: heat protected
soil moisture: not too dry
soil moisture: consistently moist
Soil: sandy to loamy
fertilization: low-nitrogen
pH value: acidic to neutral (5,5-7)
fertilization: lime-free
Soil: loosened
water: no tap water
Light: Sun
Water: generously
Water: deeply
Soil moisture: moist to wet
Fertilization: low in potassium
Fertilization: low in phosphate
Planting: pond / pond's edge
biotope: swamp / moor
biotope: stream / pond / shoreline
Heat requirement: cool
Good companions: moisture-loving
Nachbarn gute: trockenheitsliebende
Nachbarn schlecht: trockenheitsliebend
Nachbarn schlechte: Schattenpflanzen
Nachbarn schlechte: kalkliebend
Nachbarn schlechte: stark wuchernd
Nachbarn schlechte: hoher nährstoffbedarf
Nachbarn gute: mit niedrigen Nährstoffbedarf
Nachbarn schlechte: hochwachsend
Nachbarn gute: niedrigwachsend
Gartenstil: Naturgarten
Gartenstil: Heidegarten
Herkunft: Neophyt
Boden: flachgründig (0-30)
Pflanzung: Moorbeet
Pflanzung: Waldbeet
Biotop: Feuchtwiese
Düngung: nicht erforderlich
Color
pink-red
dark red
Flower: crimson
green
striped
medium green
yellow brown
Oberfläche: matt
Frucht: braungrün/grünbraun
Frucht: grün
Stamm, Stiel: grün
Oberfläche: schimmernd
Wurzel: gelb
Wurzel: braun
Blattrippen: grün
Samen: braun
Wurzel: beige
Samen: beige
Taste
not edible
Toxizität: ungiftig
Growth habit
cross-pollination
lifespan: perennial
growth habit: upright leaf position
growth habit: horst-forming
root type: shallow-rooted
leaves: Deciduous
strong leaves
normal growth
warm germination
growth habit: upright slender
ornamental plant
root type: rhizome
Fragrant flowers
height: 50 - 60 cm
wide: 30 - 40 cm
hermaphroditic
growth habit: upright flower stems
entire leaves
simple flower
small flowers
non-woody
Spear shaped leaves
propagation by seeds
propagation by division
leaves slim
perennial
insect pollination
hand pollination
leaves: slightly wavy
Blütenstand: traubenförmig
Blätter: zugespitzt
Blätter: gerillt
Blätter: mittelgroß
Geschlechtertyp: einhäusig
Keimung: Lichtkeimer
Wuchsform: krautig
Wuchs: nicht invasiv
Blätter: einfach
Blätter: länglich
Blütenform: lippenförmig
Blüte: kurzlebig
Blütenstand: einzeln, kleine Gruppen
Blütenform: zygomorph (spiegelbildlich)
Lebenszyklus: zieht im Herbst ein
Wuchsform: terrestrisch
Life cycle: sprouts in spring
Vermehrung: samenfest
Fruit shape
capsule
elongated
triangular
smooth, sleek
slightly ribbed
medium-sized
Propagating
Planting
Harvest
Harvest
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
1ST YEAR
FOLLOWING YEARS
Die Königliche Stendelwurz (Epipactis royleana) ist eine wunderschöne terrestrische Orchideenart aus den Bergen Zentralasiens und Westchinas. Sie entwickelt große Blütenstände mit langen Blättern und trägt schöne blutrote Blüten. Sie ist sehr winterhart und kann entweder im halbschattigen Bereich auf feuchtem, nicht zu trockenem Boden oder in der Sonne auf immer feuchtem bis feuchtem Boden angebaut werden. Die Epipactis royleana gehört zur Familie der Orchideen. Obwohl sie oft als aus dem Himalaya stammend angesehen wird, findet man sie in den Bergen Zentralasiens, von Afghanistan über Pakistan, Nepal und Indien bis hin zum Westen Chinas. Diese Art wächst auf grasigen Hängen und in Gebüschen, in der Regel dort, wo der Boden feucht ist, auf einer Höhe von 1600-3500m. Sie ähnelt dem Lebensraum ihrer amerikanischen Cousine, Epipactis gigantea, in Bezug auf Wachstum, Entwicklung und Kraft. Die Epipactis royleana ist eine mehrjährige Pflanze mit fleischigen Rhizomen, die bis zu 60 cm hoch und 40 cm breit werden kann. Ihr laubabwerfendes Wachstum tritt im Frühling aus dem Boden hervor und verschwindet im Herbst. Es besteht aus Stängeln mit 4 bis 12 grünen, nervigen und lanzettlichen Blättern, die in zwei gegenüberliegenden Reihen angeordnet sind und 10 bis 15 cm lang sind. Die Stängel erreichen eine Höhe von 20 bis 35 cm und tragen bis zu 15 Blüten. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, kann je nach Klima mehr oder weniger früh sein. Jede Blüte, etwa 2,5 cm im Durchmesser, besteht aus drei Sepalen und zwei Blütenblättern. Die Lippe ist schalenförmig mit einem spitzen Vorsprung. Die Blüten sind rosa-purpur bis dunkelrot. Die Blüte wird von der Bildung einer hängenden Kapsel von 2 oder 3 cm Länge mit Tausenden von kleinen Samen gefolgt. Die Epipactis royleana ist kälteresistent und bevorzugt sonnige, aber nicht zu heiße Standorte, an denen sie üppiger blüht, vorausgesetzt der Boden bleibt im Sommer feucht. Obwohl sie ein originelles Aussehen hat, ist sie auch eine Pflanze mit natürlicher Ausstrahlung, die leicht in den Garten integriert werden kann, in kühlen bis feuchten Beeten oder am Rand von Gewässern. Kombinieren Sie sie mit Weidenröschen, Mädesüß, Japanischen Primeln und Prachtspieren, die ähnliche Bedingungen mögen und ebenfalls schöne Pflanzen sind. Stendelwurzen (bot. Epipactis) stellen eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Orchideen (Orchidaceae) dar. Die Anzahl der zu dieser Gattung zählenden Arten schwankt von 25 bis 90. Ihre unscheinbaren, kleinen Blüten machen erst bei einem näheren Hinsehen auf sich aufmerksam. Zu den Orchideen zählend, sind alle wild vorkommenden Arten geschützt. Die Schönheiten verfolgen besondere Lebensstrategien. Sie leben in ständiger Symbiose mit einem Pilzgeflecht, das sich im Substrat ausbreitet. Ohne diese Lebensgemeinschaft haben Stendelwurzen keine Überlebenschance, denn sie beziehen wichtige Nährstoffe durch den Pilz. Nicht weniger beeindruckend ist die Fortpflanzungsstrategie dieser Gewächse. Ihre Blütenform ahmt die Erscheinung von Bienen und Hummeln nach, die sich von den bunten Blüten anziehen lassen. Wer es schafft, diese schönen Gewächse im Garten anzusiedeln, nennt ein echtes Naturparadies sein Eigen. Blatt Da Stendelwurzen zu den einkeimblättrign Pflanzen gehören, entwickeln sie Blätter mit einer parallelen Blattnervatur. Die Adern sind auf der Oberseite erkennbar. Auf der Blattunterseite treten sie deutlich hervor. Die Blätter tragen keinen Blattstiel. Die Blattspreite sitzt an der Sprossachse, während die Blattbasis den Stängel umfasst. Die Blattspreite ist lanzettlich lang gestreckt oder etwas breiter ausgebildet. Sie folgen einer wechselständigen oder spiralförmigen Anordnung. Blüte Stendelwurzen tragen typische Orchideenblüten. Sie sind in den unterschiedlichsten Farben entwickelt. Die dreizähligen Blüten sind zwittrig. Die Blüte besteht auf einem äußeren und einem inneren Hüllblattkreis. Der äußere Kreis stellt die drei Kelchblätter dar, die unter Botanikern die Bezeichnung Sepalen tragen. Der innere Hüllblattkreis setzt sich aus drei Kronblättern zusammen, den Petalen. Die Kelchblätter sind im unteren Teil miteinander verwachsen. Die Kronblätter stehen weitestgehend frei, wobei das untere Kronblatt zu einer Lippe ausgeformt ist. Die Lippe ist artabhängig verschieden ausgestaltet. Einige Stendelwurzen tragen kleine höckerartige Auswüchse auf der Lippe. Es gibt Arten, die eine Musterung auf der Lippe ausbilden oder deren Lippe anders gefärbt ist als die übrigen Kronblätter. Die Blüten sitzen seitenständig am Spross. Einige Arten entwickeln Blütenachsen mit einseitswendigen Einzelblüten. Andere Vertreter tragen allseitswendige Blüten, die rund um die Blütenachse verteilt sind. Das Farbspektrum reicht von weißlich-grün über gelb bis hin zu violett und bräunlich. Die Blüten sind nicht eintönig gefärbt. Sie tragen mehrere Farben und Farbverläufe in sich. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Frucht Die Arten entwickeln im Herbst Kapselfrüchte, die zahlreiche Samen beinhalten. Eine Frucht trägt bis zu 10.000 Samen. Die winzigen Samen sind leicht im Gewicht. Dieses Merkmal dient der Ausbreitung durch den Wind. Die Kapseln öffnen sich bei trockener Witterung, damit sie nicht auf den Boden fallen, sondern mit dem Wind wegfliegen. Sie enthalten kein Nährgewebe, da die Pflanze ihre Energie in die Entwicklung großer Mengen Samen investiert. Die Samen benötigen für die Keimung einen Pilz, der sie mit Nährstoffen versorgt. Durch die hohe Samenproduktion sichern sich die Pflanzen ihre Vermehrung. Dadurch erhöht sich die Chance, dass einige Samen den benötigten Pilz finden. Wuchs Die Pflanzen wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden ein unterirdisches Rhizom, das dem Überdauern dient. Im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab. Die Pflanze zieht sich in die Knolle zurück und überwintert geschützt im Substrat. Im nächsten Frühjahr treibt das Rhizom erneut aus und entwickelt einen aufrechten Spross. Der Stängel ist behaart oder kahl. Viele Arten bilden lange Ausläufer im Substrat, über die sie sich unterirdisch ausbreiten. In der Natur neigen die Arten dazu, sich untereinander zu kreuzen. Standort Jede Stendelwurz-Art ist ein Spezialist, was ihren Standort betrifft. Diese Gattung zeichnet sich durch Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen an Temperatur und Boden aus. Die Mehrzahl der Arten bevorzugt einen halbschattigen oder schattigen Standort. Sie lieben einen feuchten, humosen oder mageren Boden. Im Garten wachsen sie auf einem Niedermoorsubstrat. Andere Arten haben sich auf Trockenstandorte spezialisiert. Sie kommen auf sonnigen Standorten mit einem steinigen Substrat vor und gedeihen unter kalkhaltigen Bedingungen. Verbreitung Stendelwurzen kommen von Zentralsibirien über den Iran bis in den Westen Russlands vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Vorderasien bis nach Mitteleuropa. Einige Arten haben sich im südlichen Skandinavien etabliert und bis in das nördliche Mittelmeergebiet ausgebreitet. Ein weiteres Areal liegt in Nordamerika. Sie besiedeln Moore und Sümpfe genauso wie Wälder und Gebüsche. Stendelwurzen kommen in Parkanlagen und auf extensiv genutzten Feuchtwiesen vor. Einige Arten gedeihen auf Schotterhängen. Nutzung Die Arten der Gattung Epipactis sind ideale Begleiter für den naturnahen Garten. Wer einen großen Garten mit feuchten und schattigen Stellen hat, der bietet den Gewächsen optimale Bedingungen. Sie entwickeln sich prächtig auf Feuchtwiesen, auf denen ein- bis maximal zweimal pro Jahr eine Mahd stattfindet. Stendelwurzen eignen sich optimal für Waldbeete. Sie machen eine gute Figur in Arrangements mit anderen Moorpflanzen. Uferrandstreifen und feuchte Gewässerränder erleben mit diesen Arten eine optische Aufwertung. Zahlreiche Zuchtformen und Mischungen vereinen die Merkmale von verschiedenen Arten, welche die Wuchshöhe, die Standortansprüche und die Blütenfärbung betreffen.
Non hybrid
Frostproof
Standort Licht: Sonnig bis halbschattig, keine extreme Mittagshitze. Boden: Gleichmäßig feucht bis sumpfig, humos, sandig-lehmig oder mit Bimskies aufgelockert. Geeignet für: Moorbeete, Teichufer, feuchte Blumenbeete, teilweise auch Kübelkultur. Pflanzung Zeitpunkt: Frühjahr oder Herbst. Rhizome: Flach setzen, sie breiten sich unterirdisch aus und bilden Kolonien. Abstand: 20–30 cm, da sie sich stark vermehren können. Pflege Bewässerung: Boden stets feucht halten, Staunässe ist kein Problem – eher erwünscht. Trockenheit vermeiden. Düngung: Keine regelmäßige Düngung nötig, da sie nährstoffarme Böden bevorzugen. Winterhärte: Viele Arten bis –20 °C frosthart. Vermehrung: Vegetativ durch Rhizome (Horstbildung). Auch durch Samen möglich, aber langsamer. Besonderheiten Blütezeit: Juni bis August, bringt späte Farbe ins Gartenjahr. Höhe: Je nach Art 30–80 cm. Artenvielfalt: Über 70 Arten weltweit, darunter heimische wie Epipactis palustris (Sumpfwurz). Koloniebildung: Aus einer Pflanze kann nach wenigen Jahren ein dichter Bestand entstehen. Pflege/Schnitt Stendelwurzen sind Spezialisten, die keine aufwändigen Pflegemaßnahmen benötigen. Sie sind auf die im Boden lebenden Pilze angewiesen. Die Pilze reagieren sensibel auf eine Störung des Bodengleichgewichts. Das gefährdet die Pflanzen, denn sie verlieren ihre Nährstoffquelle. Es empfiehlt sich das Schonen der Standorte, um die Lebensgemeinschaft nicht zu beeinträchtigen. Während der Vegetationsperiode zeigen sich die Pflanzen empfindlich gegenüber Schnittmaßnahmen. Ein Schnitt der Pflanzenteile erfolgt im späten Herbst, wenn sich die Pflanze vollständig in die Knolle zurück gezogen hat und die Blätter komplett verwelkt sind. Artabhängig erfolgt eine regelmäßige Bewässerung des Standortes, sobald dieser zum Austrocknen neigt. Viele Arten sind winterhart und überdauern Temperaturen bis -20 °C ohne Schaden zu nehmen. Düngen ist nicht erforderlich. Krankheiten/Schädlinge Stendelwurzen gelten als robuste Pflanzen. Es sind keine Krankheiten oder Schädlinge beschrieben, die die Vitalität der Pflanze beeinträchtigen. Ein gestörtes Wachstum lässt sich auf falsche Standortbedingungen oder falsche Pflegemaßnahmen zurückzuführen. Geschwächte Pflanzenteile sind ein gefundenes Fressen für Schnecken. Wenn Stendelwurzen in direkter Nachbarschaft zu starkwüchsigen Arten wachsen, besteht die Gefahr der Verdrängung durch die Konkurrenz.
Light requirement
Semi-shaded
Water requirement
Wet
Soil
Medium (loamy)
Nutrient requirement
Low
Light germinator
Germination temperature
20 - 25 °C (Degrees Celsius)
Plant distance
30 cm
Row spacing
40 cm
Seeding depth
0.2 cm
Bean (Dwarf bean)
Cucumber / Gherkin
Dahlia
Grasses - Bamboos
Grasses - feather-bristled grasses, lamp-cleaning grasses
Grasses - Pampas grass
Ivy
Kohlrabi / German turnip / Turnip cabbage
Larkspur
Lavender
Maples
Pepper / Paprika
Sage
Succulents
Succulents - Agave family
Succulents - Cacti
Sunflower
Thyme
Tomato (Bush tomato)
Grey mold
Powdery mildews
Thrips
Spider mites
Land snails
Nematodes
Aphids