Sumpf-Stendelwurz / Weiße Sumpfwurz (Wildform)
Variety
Approved Data
created by Alex&Sempi at 15.02.2026
Resistances
robust
cold tolerant
resistant
fungus resistant
moisture tolerant
Little susceptible
winter-hardy
hardy down to -20°C
Taste
not edible
Toxizität: ungiftig
Fruit shape
capsule
elongated
triangular
smooth, sleek
slightly ribbed
medium-sized
Color
Flower: crimson
green
striped
multicolor
brown
yellow brown
green-brown
Flower: white
Fruit: yellow-green
Stamm, Stiel: purpur
Oberfläche: matt
Blätter: violett
Stamm, Stiel: grün
Oberfläche: schimmernd
Wurzel: weiß
Wurzel: cremeweiß
Wurzel: braun
Samen: braun
Samen: gelb
Wurzel: beige
Blätter: Austrieb rot
Blätter: Austrieb hellgrün
Samen: beige
Stamm, Stiel: rotbraun
Blattrippen: hellgrün
Stamm, Stiel: gelbgrün
Growth habit
insect pollination
Game Variety
lifespan: perennial
growth habit: runner-forming
growth habit: upright leaf position
growth habit: horst-forming
leaves: loosely leafed
broadleaf
root type: shallow-rooted
self-fruiting
leaves: Deciduous
strong leaves
fast growth
cross-pollination
growth habit: upright slender
ornamental plant
growth habit: Trailing
root type: rhizome
Fragrant flowers
height: 50 - 60 cm
height: 20 - 30 cm
height: 60 - 70 cm
height: 40 - 50 cm
height: 30 - 40 cm
height: 60 - 80 cm
hermaphroditic
wide: 10-20 cm
growth habit: upright flower stems
entire leaves
simple flower
small flowers
strong growth
non-woody
no lateral shoot development
Spear shaped leaves
propagation by division
asexual
leaves slim
perennial
hand pollination
leaves: leathery, tough
Blätter: eiförmig
Blütenstand: traubenförmig
Blätter: zugespitzt
Blätter: mittelgroß
Geschlechtertyp: einhäusig
Keimung: Lichtkeimer
Blüte: hängend
Wuchsform: krautig
Wuchs: nicht invasiv
Blätter: einfach
Schnitt: nicht erforderlich
Blätter: länglich
Breite: 5 - 10 cm
Blütenform: lippenförmig
Blüte: kurzlebig
Blütenstand: einzeln, kleine Gruppen
Blütenform: zygomorph (spiegelbildlich)
Lebenszyklus: zieht im Herbst ein
Wuchsform: terrestrisch
Life cycle: sprouts in spring
Location
biotope: swamp / moor
planting: outdoor
sheltered from the wind
light: sunny to semi-shady
Soil: permeable soil
Soil moisture: water-retentive
Fertilization: nutrient-poor
Soil: slightly loamy
light: Full sun
soil moisture: well-drained
Soil: medium-heavy
fertilization: low-humus
Water: regularly
planting: heat protected
soil moisture: consistently moist
pH value: acidic to neutral (5,5-7)
fertilization: lime-free
Soil: rocky, stony
Soil: loosened
water: no tap water
fertilization: peat-based
Light: Sun
Water: deeply
Soil moisture: moist to wet
Planting: pond / pond's edge
biotope: stream / pond / shoreline
Heat requirement: cool
Good companions: moisture-loving
Nachbarn schlecht: trockenheitsliebend
Nachbarn schlechte: Schattenpflanzen
Nachbarn schlechte: kalkliebend
Good companions: sun-loving
Nachbarn schlechte: stark wuchernd
Nachbarn schlechte: hoher nährstoffbedarf
Nachbarn gute: mit niedrigen Nährstoffbedarf
Nachbarn schlechte: hochwachsend
Nachbarn gute: niedrigwachsend
Gartenstil: Naturgarten
Herkunft: einheimisch, indigen
Boden: flachgründig (0-30)
Pflanzung: Moorbeet
Pflanzung: Waldbeet
Biotop: Feuchtwiese
Düngung: nicht erforderlich
Propagating
Planting
Harvest
Harvest
J
F
M
A
M
J
J
A
S
O
N
D
1ST YEAR
FOLLOWING YEARS
Die Epipactis palustris ist eine aus Europa stammende Orchidee. Die Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris), die auch als Weiße Sumpfwurz, Echte Sumpfwurz oder Sumpf-Sitter bekannt ist, ist eine Art aus der Gattung der Stendelwurzen (Epipactis) innerhalb der Familie der Orchideengewächse (Orchidaceae). Die Namen nehmen Bezug auf die von dieser Art bevorzugten feuchteren, lichten Standorte, z. B. an quelligen Standorten wie Pfeifengraswiesen (mit Molinia-Arten) oder Binsenwiesen. Sie besiedelt vorzugsweise Flachmoore, Wiesenmoore oder ungenutzte Streuwiesen am Rand von Moorgebieten, gelegentlich wächst sie auch an Ufern, in Auenwäldern oder- selten- in Dünentälern. Die Sumpf-Stendelwurz ist eine sommergrüne, ausdauernde, krautige Pflanze. Sie bildet eine kriechende Grundachse mit abwärts gerichteten, behaarten Wurzeln und entwickelt lange, stark verzweigte, waagrechte Rhizome als Überdauerungsorgane. Während der Wachstumszeit werden mehrere Neutriebe gebildet. So kommt es zu einer vegetativen Vermehrung. Der aufrechte Stängel erreicht Wuchshöhen von 20 bis 50 Zentimetern. Besonders kräftige Exemplare können bis zu 80 Zentimeter hoch werden. An seinem Grund sitzen zwei bis vier schuppenartige, grün oder violett überlaufene Blätter. Die lanzettlichen Blätter sind breit. Die hängenden Blüten sind purpurn grün-braun mit weißer, lila gestreifter Lippe. Sie werden von traubenförmigen Schäften getragen. Der Epipactis palustris gefällt es in Feuchtgebieten mit viel Licht. Die Epipactis verträgt volle Sonnenbestrahlung, unter der Bedingung, dass der Nährboden im Sommer nicht austrocknet. Es ist auch etwas mehr Schatten möglich, doch dann wird Blüte weniger spektakulär. Der Anbau ist einfach am Bachufer, auf einem felsigen Untergrund, in einem torfigen, porösen, feuchten bis nassen Boden, der eher sauer ist. Sie verträgt keine erstickenden, zu schweren und undurchlässigen Böden. Während des Winters bleibt die Pflanze in der Form eines Rhizoms bestehen und bildet im Frühjahr neue Triebe. Die Epipactis ist sehr kälteresistent und benötigt keinerlei besonderen Schutz im Winter. Die Jungtriebe der Epipactis kommen ab dem Beginn des Frühjahrs zum Vorschein, während sich die Blüte vom Ende des Frühjahrs bis zum Sommer (Juni - August) erstreckt. Ungefähr 2 Monate nach der Blüte verwelkt das Blattwerk und fällt vollständig ab, wenn der Winter beginnt. Diese Orchidee vermehrt sich sehr schnell und bildet im Laufe der aufeinanderfolgenden Wachstums- und Ruhezyklen bald Kolonien mit mehreren hundert Pflanzen. Der Same dieser Orchidee enthält keinerlei Nährgewebe für den Keimling. Die Keimung erfolgt daher nur bei Infektion durch einen Wurzelpilz (Mykorrhiza). Die Bestäubung der Sumpf-Stendelwurz erfolgt durch Bienen, Fliegen und Grabwespen; gelegentlich kann es auch zur Selbstbestäubung kommen, wenn die Pollinien herabhängen und die Narben berühren. Stendelwurzen (bot. Epipactis) stellen eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Orchideen (Orchidaceae) dar. Die Anzahl der zu dieser Gattung zählenden Arten schwankt von 25 bis 90. Ihre unscheinbaren, kleinen Blüten machen erst bei einem näheren Hinsehen auf sich aufmerksam. Zu den Orchideen zählend, sind alle wild vorkommenden Arten geschützt. Die Schönheiten verfolgen besondere Lebensstrategien. Sie leben in ständiger Symbiose mit einem Pilzgeflecht, das sich im Substrat ausbreitet. Ohne diese Lebensgemeinschaft haben Stendelwurzen keine Überlebenschance, denn sie beziehen wichtige Nährstoffe durch den Pilz. Nicht weniger beeindruckend ist die Fortpflanzungsstrategie dieser Gewächse. Ihre Blütenform ahmt die Erscheinung von Bienen und Hummeln nach, die sich von den bunten Blüten anziehen lassen. Wer es schafft, diese schönen Gewächse im Garten anzusiedeln, nennt ein echtes Naturparadies sein Eigen. Blatt Da Stendelwurzen zu den einkeimblättrign Pflanzen gehören, entwickeln sie Blätter mit einer parallelen Blattnervatur. Die Adern sind auf der Oberseite erkennbar. Auf der Blattunterseite treten sie deutlich hervor. Die Blätter tragen keinen Blattstiel. Die Blattspreite sitzt an der Sprossachse, während die Blattbasis den Stängel umfasst. Die Blattspreite ist lanzettlich lang gestreckt oder etwas breiter ausgebildet. Sie folgen einer wechselständigen oder spiralförmigen Anordnung. Blüte Stendelwurzen tragen typische Orchideenblüten. Sie sind in den unterschiedlichsten Farben entwickelt. Die dreizähligen Blüten sind zwittrig. Die Blüte besteht auf einem äußeren und einem inneren Hüllblattkreis. Der äußere Kreis stellt die drei Kelchblätter dar, die unter Botanikern die Bezeichnung Sepalen tragen. Der innere Hüllblattkreis setzt sich aus drei Kronblättern zusammen, den Petalen. Die Kelchblätter sind im unteren Teil miteinander verwachsen. Die Kronblätter stehen weitestgehend frei, wobei das untere Kronblatt zu einer Lippe ausgeformt ist. Die Lippe ist artabhängig verschieden ausgestaltet. Einige Stendelwurzen tragen kleine höckerartige Auswüchse auf der Lippe. Es gibt Arten, die eine Musterung auf der Lippe ausbilden oder deren Lippe anders gefärbt ist als die übrigen Kronblätter. Die Blüten sitzen seitenständig am Spross. Einige Arten entwickeln Blütenachsen mit einseitswendigen Einzelblüten. Andere Vertreter tragen allseitswendige Blüten, die rund um die Blütenachse verteilt sind. Das Farbspektrum reicht von weißlich-grün über gelb bis hin zu violett und bräunlich. Die Blüten sind nicht eintönig gefärbt. Sie tragen mehrere Farben und Farbverläufe in sich. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August. Frucht Die Arten entwickeln im Herbst Kapselfrüchte, die zahlreiche Samen beinhalten. Eine Frucht trägt bis zu 10.000 Samen. Die winzigen Samen sind leicht im Gewicht. Dieses Merkmal dient der Ausbreitung durch den Wind. Die Kapseln öffnen sich bei trockener Witterung, damit sie nicht auf den Boden fallen, sondern mit dem Wind wegfliegen. Sie enthalten kein Nährgewebe, da die Pflanze ihre Energie in die Entwicklung großer Mengen Samen investiert. Die Samen benötigen für die Keimung einen Pilz, der sie mit Nährstoffen versorgt. Durch die hohe Samenproduktion sichern sich die Pflanzen ihre Vermehrung. Dadurch erhöht sich die Chance, dass einige Samen den benötigten Pilz finden. Wuchs Die Pflanzen wachsen als ausdauernde krautige Pflanzen. Sie bilden ein unterirdisches Rhizom, das dem Überdauern dient. Im Herbst sterben die oberirdischen Pflanzenteile ab. Die Pflanze zieht sich in die Knolle zurück und überwintert geschützt im Substrat. Im nächsten Frühjahr treibt das Rhizom erneut aus und entwickelt einen aufrechten Spross. Der Stängel ist behaart oder kahl. Viele Arten bilden lange Ausläufer im Substrat, über die sie sich unterirdisch ausbreiten. In der Natur neigen die Arten dazu, sich untereinander zu kreuzen. Standort Jede Stendelwurz-Art ist ein Spezialist, was ihren Standort betrifft. Diese Gattung zeichnet sich durch Arten mit unterschiedlichen Ansprüchen an Temperatur und Boden aus. Die Mehrzahl der Arten bevorzugt einen halbschattigen oder schattigen Standort. Sie lieben einen feuchten, humosen oder mageren Boden. Im Garten wachsen sie auf einem Niedermoorsubstrat. Andere Arten haben sich auf Trockenstandorte spezialisiert. Sie kommen auf sonnigen Standorten mit einem steinigen Substrat vor und gedeihen unter kalkhaltigen Bedingungen. Verbreitung Stendelwurzen kommen von Zentralsibirien über den Iran bis in den Westen Russlands vor. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Vorderasien bis nach Mitteleuropa. Einige Arten haben sich im südlichen Skandinavien etabliert und bis in das nördliche Mittelmeergebiet ausgebreitet. Ein weiteres Areal liegt in Nordamerika. Sie besiedeln Moore und Sümpfe genauso wie Wälder und Gebüsche. Stendelwurzen kommen in Parkanlagen und auf extensiv genutzten Feuchtwiesen vor. Einige Arten gedeihen auf Schotterhängen. Nutzung Die Arten der Gattung Epipactis sind ideale Begleiter für den naturnahen Garten. Wer einen großen Garten mit feuchten und schattigen Stellen hat, der bietet den Gewächsen optimale Bedingungen. Sie entwickeln sich prächtig auf Feuchtwiesen, auf denen ein- bis maximal zweimal pro Jahr eine Mahd stattfindet. Stendelwurzen eignen sich optimal für Waldbeete. Sie machen eine gute Figur in Arrangements mit anderen Moorpflanzen. Uferrandstreifen und feuchte Gewässerränder erleben mit diesen Arten eine optische Aufwertung. Zahlreiche Zuchtformen und Mischungen vereinen die Merkmale von verschiedenen Arten, welche die Wuchshöhe, die Standortansprüche und die Blütenfärbung betreffen.
Non hybrid
Frostproof
Standort Licht: Sonnig bis halbschattig, keine extreme Mittagshitze. Boden: Gleichmäßig feucht bis sumpfig, humos, sandig-lehmig oder mit Bimskies aufgelockert. Geeignet für: Moorbeete, Teichufer, feuchte Blumenbeete, teilweise auch Kübelkultur. Pflanzung Zeitpunkt: Frühjahr oder Herbst. Rhizome: Flach setzen, sie breiten sich unterirdisch aus und bilden Kolonien. Abstand: 20–30 cm, da sie sich stark vermehren können. Pflege Bewässerung: Boden stets feucht halten, Staunässe ist kein Problem – eher erwünscht. Trockenheit vermeiden. Düngung: Keine regelmäßige Düngung nötig, da sie nährstoffarme Böden bevorzugen. Winterhärte: Viele Arten bis –20 °C frosthart. Vermehrung: Vegetativ durch Rhizome (Horstbildung). Auch durch Samen möglich, aber langsamer. Besonderheiten Blütezeit: Juni bis August, bringt späte Farbe ins Gartenjahr. Höhe: Je nach Art 30–80 cm. Artenvielfalt: Über 70 Arten weltweit, darunter heimische wie Epipactis palustris (Sumpfwurz). Koloniebildung: Aus einer Pflanze kann nach wenigen Jahren ein dichter Bestand entstehen. Pflege/Schnitt Stendelwurzen sind Spezialisten, die keine aufwändigen Pflegemaßnahmen benötigen. Sie sind auf die im Boden lebenden Pilze angewiesen. Die Pilze reagieren sensibel auf eine Störung des Bodengleichgewichts. Das gefährdet die Pflanzen, denn sie verlieren ihre Nährstoffquelle. Es empfiehlt sich das Schonen der Standorte, um die Lebensgemeinschaft nicht zu beeinträchtigen. Während der Vegetationsperiode zeigen sich die Pflanzen empfindlich gegenüber Schnittmaßnahmen. Ein Schnitt der Pflanzenteile erfolgt im späten Herbst, wenn sich die Pflanze vollständig in die Knolle zurück gezogen hat und die Blätter komplett verwelkt sind. Artabhängig erfolgt eine regelmäßige Bewässerung des Standortes, sobald dieser zum Austrocknen neigt. Viele Arten sind winterhart und überdauern Temperaturen bis -20 °C ohne Schaden zu nehmen. Düngen ist nicht erforderlich. Krankheiten/Schädlinge Stendelwurzen gelten als robuste Pflanzen. Es sind keine Krankheiten oder Schädlinge beschrieben, die die Vitalität der Pflanze beeinträchtigen. Ein gestörtes Wachstum lässt sich auf falsche Standortbedingungen oder falsche Pflegemaßnahmen zurückzuführen. Geschwächte Pflanzenteile sind ein gefundenes Fressen für Schnecken. Wenn Stendelwurzen in direkter Nachbarschaft zu starkwüchsigen Arten wachsen, besteht die Gefahr der Verdrängung durch die Konkurrenz.
Light requirement
Sunny
Water requirement
Wet
Soil
Medium (loamy)
Nutrient requirement
Low
Light germinator
Germination temperature
20 - 25 °C (Degrees Celsius)
Plant distance
20 cm
Row spacing
20 cm
Seeding depth
0.2 cm
Bean (Dwarf bean)
Cucumber / Gherkin
Dahlia
Grasses - Bamboos
Grasses - feather-bristled grasses, lamp-cleaning grasses
Grasses - Pampas grass
Ivy
Kohlrabi / German turnip / Turnip cabbage
Larkspur
Lavender
Maples
Pepper / Paprika
Sage
Succulents
Succulents - Agave family
Succulents - Cacti
Sunflower
Thyme
Tomato (Bush tomato)
Grey mold
Powdery mildews
Thrips
Spider mites
Land snails
Nematodes
Aphids